Mein Ansatz zur Psychotherapie

Für mich ist der so genannte kausale oder ätiologieorientierte Ansatz in der Psychotherapie wegweisend. Ich interessiere mich für die Ursache und die Bedingungen, unter denen die Problematik entstanden ist. Dies ist häufig eine Traumatisierung. Es geht mir nicht nur um die Symptome, die sich zeigen. Dies greift in meiner Sichtweise zu kurz. Die Symptome sind nicht das "Problem", sondern sie deuten auf das Problem hin.

 

Hier gilt es die klare Unterscheidung zu anderen Richtungen der Psychotherapie zu machen. Der verhaltenstherapeutische Ansatz verfolgt die aufrechterhaltenden Bedingungen einer Störung und versucht, diese zu ändern. Psychoanalytisch orientierte Ansätze konzentrieren sich auf unbewusste Konflikte und Psychodynamik und versuchen, diese zu lösen. Dieses hat aber nichts mit der Entstehung einer Störung zu tun.

Traumatherapie berücksichtigt sehr sensibel mögliche Traumatisierungen und unterstützt bei der Lösung und Integration. Hierbei berücksichtige ich stets einen ganzheitlichen Ansatz, der Seele und Körper gemeinsam und in ihren Wechselwirkungen zueinander sieht. Kein Problem, keine Belastung, kein emotionaler Schmerz läuft isoliert ohne Repräsentanz im Körper ab. Genauso gibt es häufig ein emotionales Thema hinter körperlichen Symptomen, vor allem wenn sie resistent gegenüber üblichen Behandlungen sind.