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  • AutorenbildMichaela Buck

Frozen Shoulder Artikel - Kommentare #101 bis #350

  • Julia (Donnerstag, 01 Juli 2021 18:37) Liebe Freundinnen, ich habe eine beidseitige FS, auf der linken Seite zusätzlich noch ein Impingementsyndrom. Die FS hat auf der linken Seite angefangen, ein halbes Jahr später folgte die rechte Seite. Dieser Umstand hat mich in ein tiefes Loch gezogen, ich bin eher der Typ "ich mach alles, ich bin stark, ich finde kein Ende, ich denke zuletzt an mich usw." Jetzt muss ich lernen, dass ich vorrübergehend auf Hilfe angewiesen bin. Die linke Seite taut schon seit längerer Zeit auf, jetzt auch langsam die rechte Seite. Am Anfang hatte ich heftige Schmerzen, langsam werden diese etwas weniger. Aber von Normalität bin ich noch weit entfernt. Ich freue mich jetzt so sehr auf normale Dinge - besonders das Radfahren. Seit einem Jahr kann ich mich nur zu Fuß selbstständig fortbewegen. Das Autofahren (natürlich nur als Beifahrerin) bereitet mir auch immer wieder noch Schmerzen (vielleicht sind es die Erschütterungen?). Aber so langsam geht es aufwärts. Ich glaube auch, dass der Halswirbel auf jeden Fall in die Therapie miteinbezogen werden sollte. Was hat mir geholfen? Oberteile nur zum Knöpfen (Blusen, Topblusen, Strickjacken), Hosen mit Gummizug (nicht zu enge Hosen), Winterjacken mit Innenfutter (die Jacke gleitet besser, es ist nicht so stumpf), keinen BH tragen, Unterwäsche aus Microfaser (gleitet besser), Unterhemden und Tops ziehe ich von unten hoch, leichte Taschen (wichtig: kaum Eigengewicht, vorteilhaft für Handy und Portemonnaie z.B. Gürteltaschen). Osteopathische Anwendungen helfen mir ungemein, darüber hinaus Bindegewebsmassagen. Vorsichtig bin ich bei physiotherapeutischen Anwendungen, die haben mich auch schon häufiger um ein paar Wochen zurückgeworfen. Ich versuche 2 x täglich einen kleineren Spaziergang einzulegen. Dann natürlich regelmäßig die Pendelübungen (diese mag ich nicht, sind aber wichtig), Schulterkreisen, Dehnübungen, leichte Kraftigungsübungen (aber nicht zu früh), den Nacken strecken und die Brustmuskulatur dehnen. Ich habe bereits viele Schmerzsalben probiert, diese haben bei mir jedoch nicht wirklich geholfen. Mein Mann hat mir über ein halbes Jahr jeden Abend den Rücken mit Magnesiumöl einmassiert, das hat zur Entspannung beigetragen (allerdings auch für fettige Nachtwäsche). Darüber hinaus achte ich auf eine basenreiche Kost und nehme zusätzlich Omega 3 und CBD-Öl. Ach, ganz vergessen, am Anfang habe ich längere Zeit Cortison genommen, die Cortison-Spritze habe ich nicht gut vertragen. Zum Schluss: Ich habe hauptsächlich Schmerzen unter den Schulterblättern und in den Oberarmen bis zum Ellenbogen. Es liegen noch einige Monate massive Einschränkungen vor mir, aber meine Psyche ist jetzt deutlich stabiler und ich muss die Erkrankung annehmen. Ich freue mich auf die Zeit "danach". Was habe ich gelernt? Das Zauberwort Ausgleich, nicht alles sofort erledigen, nicht immer perfekt sein. Abends auch einmal die Küche kalt lassen und nur an mich denken. Ich habe zur Zeit noch eine AU, anders geht es noch nicht. Alles Liebe und einen schönen Abend, Julia.

  • #102Cornelia (Sonntag, 04 Juli 2021 09:10) Liebe Julia Eine beidseitige Frozen Shoulder ist wirklich hart! Ich gehe lieber zu Fuss um dem Erschütterungsschmerz aus dem Weg zu gehen. Öffentliche Verkehrsmittel sind auch schwierig, vorallem wenn es keinen Sitzplatz gibt habe ich keine Chance mich irgendwo festzuhalten. Ich wünsche dir weiterhin viel Durchhaltevermögen! Gruss, Cornelia

  • #103Erna (Dienstag, 06 Juli 2021) Hallo zusammen, vermutet jemand einen Zusammenhang zum Hormonhaushalt? In Verbindung mit meinen Schulter-/Armschmerzen habe ich auch (Zyklus unabhängig) starkes Brustspannen. Gute Genesung an alle —<-<-@

  • #104Dagmar (Dienstag, 06 Juli 2021 08:38) Liebe Betroffene, ich brauche euren Rat... ich habe einen Sehnenriss rechts... nicht operiert... meine Schulter versteift gerade... die Schmerzen sind unerträglich... bitte eure Vorschläge, welche Medikamente ich ausprobieren könnte. Zur Zeit nehme ich: 5x Novaminsulfon und 2x Piroxicam... Creme Diclo... habe seit 42 Jahren eine Schilddrüsenunterfuntion und nehme Medikamente, sowie seit 8 Jahren Hormonflaster. Danke für eure Beiträge... Info: die Sehne soll in 3 Wochen operiert werden... dazu bitte auch eure Meinungen. Danke für eure Unterstützung. Fahre heute nach Holland und werde mir Medikamente mit Cannabis in Tabletten kaufen. Werde dann berichten. Die Schmerzen sind seit 2 Wochen sehr hoch.,,Viele liebe Grüße Dagmar

  • #105Petra (Dienstag, 06 Juli 2021 19:52) Liebe Dagmar Am besten und vorallem professionellsten kann Dich da ein Facharzt für Schmerztherapie beraten. Wenn es Dir finanziell möglich ist kann es auch hilfreich sein anzubieten als Selbstzahler einen Termin (Privatpatient) zu vereinbaren( ist ätzend und ungerecht, ich weiß), falls es zu lange dauern sollte(was ich nicht für Dich hoffe). ich drücke Dir die Daumen das Du da ganz schnell einen Beratungstermin(teilweise gibt es die auch online) bekommst. Du brauchst jemanden der deine gesamte Situation überblickt und in Zusammenhang stellt, denke ich.

  • #106Dagmar (Dienstag, 06 Juli 2021 21:34) Liebe Petra, Danke für die Info und Nachricht. Ich möchte noch nicht in eine Schmerztherapie. Da ich vor 10 Jahren Morbus Sudeck in meiner linken Hand hatte und die Schmerzen mit Tilidin und Morphium behandelt wurden, weiß ich wie der anschließende Entzug ist... Ich hatte gehofft Infos zu erhalten, was Betroffene für sinnvoll halten bzw. Medikamente genannt zu bekommen, welche eine Linderung bringen... Palliativ würde ich mich einstellen lassen, wenn ich alles ausgeschöpft hätte... hast Du eventuell mit einem Medikament gute Erfahrung gemacht, welches die Schmerzen ein wenig lindert? Danke für die Nachricht und einen schönen Abend... viele liebe Grüße Dagmar

  • #107Eva (Mittwoch, 07 Juli 2021 07:46) Liebe Dagmar, Ich denke, hier in diesem Forum Empfehlungen für Medikamente abzugeben, birgt doch ein gewisses Risiko. Wurde bei dir überhaupt eine Frozen Shoulder diagnostiziert? Das konnte ich aus deinem Bericht nicht so richtig herauslesen. Viele von uns Betroffenen haben über ihre Erfahrungen mit Medikamenten berichtet, und die sind sehr unterschiedlich. Da musst du schon mit deinem Arzt sprechen. Die Dauer der einzelnen Phasen der FS sind individuell, genauso die Intensität der Schmerzen. Ich wünsche dir eine gute Besserung und viel Ausdauer. @Erna Ich sehe vor allem bei der primären Form der FS einen Zusammenhang mit dem Hormonhaushalt, da es hauptsächlich Frauen mittleren Alters betrifft. Liebe Grüße an alle, Eva

  • #108Cornelia (Mittwoch, 07 Juli 2021 09:49) Liebe Dagmar Ich teile die Meinung von Eva, Medi-Emphelungen abzugeben finde ich auch ein Risiko. Unbedingt mit einem Fachmann abklären. Ich wünsche dir Durchhaltevermögen! Cornelia

  • #109Dagmar (Donnerstag, 08 Juli 2021 12:01) Ihr Lieben, danke für die Infos. FS ist leider diagnostiziert. Mein Problem ist, dass die verschrieben Medikamente leider nicht richtig helfen... viele liebe Grüße Dagmar

  • #110Elke-Marina (Samstag, 10 Juli 2021 09:24) Hallo liebe FS, ich benötige euren Rat. Ich habe es bereits 04/21. Ich war diese Woche beim Orthopäden und der hat mir Cartison verschrieben. Wenn das Cortison die Schultersteife nicht lösst würde er unter Narkose meine Schulter beweglich machen. Hat von euch jemand Erfahrung mit der OP, wenn ja verkürzt sie die FS. Vielen dank Elke-Marina

  • #111Michael (Samstag, 10 Juli 2021 10:23) Hallo Elke-Marina, Willkommen im Klub. Deine Angabe es seit 04/21 zu haben ist ok.... Stell dich bitte auf eine längere Genesung ein. Es dauert bestimmt mindestens 1 Jahr, ohne Holzhammermethode. Die Schulter unter Narkose wieder beweglich zu machen ist genau das: die Holzhammermethode. Überleg dir bitte genau, ob du das machen willst. Das Problem kam ja nicht auf einem solchen weg. Es so zu lösen ist für mich extrem abwägig. Ich habe meine ganz eigene Philosophie dahinter, vielleicht kannst du diese nachvollziehen. Die FS ist für mich die Folge von zu wenig natürlicher Bewegung und zu wenig natürlicher Haltung. Sitzen ist das neue Rauchen... Sogar auf Toiletten sitzen wir unnatürlich (lies Darm mit Charme) daher ist der Grund dafür jahrelanges falsches Verhalten. Und das ist kein Vorwurf an jemanden, sondern es hat sich bei uns allen eingeschlichen. Die wenigsten von uns arbeiten körperlich zumindest im mittleren Bereich der Möglichkeiten. Bei mir ist es maximal etwas Gartenarbeit. Wir benötigen Ausgleich. Bewegung ist das Ziel. Mir hat der wirklich regelmäßige stramme Spaziergang geholfen von meinen Schmerzen wegzukommen. Wir bewegen uns dabei auf den Füßen durchs Leben. Jeder sollte dieses statische Konstrukt zuerst überprüfen lassen, beim Orthopäden, ob man evtl. Unterschiedlich lange Beine hat, ob die Gelenke in sind. Dann Socken mit weichen Bund, damit Blut in die Füße kommt und weiche, ausreichend große bequeme Schuhe. Ein Besuch in einem richtigen Schuhladen mit Beratung nicht nur zu Größe sondern vielleicht auch zu Fuß Stellung kann sehr hilfreich sein. Und dann regelmäßig laufen gehen, also strammer Spaziergang. Erhöht die Kondition und bewegt einfach alles. Auch die Schultern. Wenn das gehen Schmerzen hervorruft, die Arme enger am Körper halten, aber dran bleiben. Nichts erzwingen. Schwingend langsam wieder an die Bewegung gewöhnen. Bei mir hat zusätzlich auch eine Ernährungsumstellung geholfen. Die beschränkt sich darauf viel weniger Fleisch und Wurst zu essen und zudem morgens ein vielfältiges selbstzusammengestelltes Müsli zu essen. Selbstgemachten Joghurt aus yakult Kultur und Sojadrink. Selbstgemachte Hafermilch. Haferflocken, Sesamkörner, Kokosflocken, Flohsamenschalen, gehäkselte Nüsse, Mandeln, geschrotete Leinsamen, Chiasamen, Haferflocken aus 6 Korn Mix, Hanföl, Leinsamenöl, Kürbiskernöl, bioapfel, Banane, Beeren der Saison. Um es kurz zu machen: meine Theorie: es kam nicht über Nacht, dann geht's auch nicht über Nacht weg. Es kam nicht durch eine plötzliche äußere Einwirkung, also Schlag oder Unfall. Dann versuch auch nicht es mit einem Schlag zu lösen, oder mit einem Krachen. Viel Erfolg und viel Geduld, aber vielleicht hilft der Blickwinkel, wenn man annimmt, dass es länger dauern wird und man das beste draus machen muss. Die westliche Medizin ist immer toll, wenn es für irgendwas eine Tablette oder eine mechanische Lösung gibt. Oder ein Pflaster drauf muss.

  • #112Sabine (Samstag, 10 Juli 2021 14:35) Liebe Elke-Marina, Leider läßt sich die Schultersteife nicht durch eine Operation beseitigen. Es könnte eher passieren das dein Kugelgelenk bricht. Diese Methode wird schon lange nicht mehr angewendet. Auch ich war bei drei Ärzten, erst der Weg in die Uniklinik hat mir Klarheit verschafft, Geduld zu haben, leider könne man mir nicht helfen. Alles weitere habe ich schon des öfteren beschrieben. Ich werde auch den Satz nicht vergessen: Frau..... , wenn Ihnen jemand etwas spritzen, oder eine OP anwenden möchte, stehen sie lieber auf ..... Für weitere Fragen stand mir die Klinik immer zur Verfügung. Dieses Forum hatte mir am besten geholfen, die schwierige Zeit zu überstehen. Im Internet findest du viele Anregungen über basische Ernährung, da hatte ich mich mehrmals eingelesen. Ich wünsche dir , daß du den anfänglichen Schock gut verarbeitet. Gute Besserung und viel Geduld.... Sabine

  • #113Dagmar (Samstag, 10 Juli 2021 20:41) Ihr Lieben, FS kommt meines Erachtens nicht von zu wenig Bewegung... ich bin Sportlerin und bin jeden Morgen für 1 Stunde im Becken, am Abend laufe ich noch 6-8 km... am Wochenende fahre ich 2x 80 km Rad....meine FS ist durch einen Sehnenriss verursacht worden... des Weiteren durch eine Dauerbelastung im Job mit Mobing. Ich bin 57 Jahre alt und habe 5 x in der Woche trainiert... FS ist gleichzustellen mit Morbus Sudeck. Einen Sudeck hatte ich vor 10 Jahren in der linken Hand- nach einen Unfall mit OP. Die Schmerzen sind identisch. Mein Arm und meine Schulter reagieren genau wie beim Sudeck...Der Sudeck verschwand nach 8 Monaten. Was blieb ist eine Hand, welche jetzt 30 Prozent an Kraft verloren hat und leicht behindert ist... darauf habe ich 30 Prozent Schwerbehinderung... die Meinung, dass es von zu wenig Bewegung kommt, kann ich leider nicht teilen... mir ist damals schon gesagt worden, dass der Sudeck jederzeit wieder ausbrechen kann in Armen und Beinen - bei Verletzungen - und genau so ist es gekommen... ich hoffe jetzt nur, dass nichts zurück bleibt und ich wieder morgens ins Becken kann. Schwimmen ist für mich wie atmen... überhaupt hat Sport mein Leben bestimmt... Habt ein schönes Wochenende... viele liebe Grüße, Dagmar

  • #114Michael (Samstag, 10 Juli 2021 22:03) Hallo Dagmar, Du nennst einen Auslöser der deiner Meinung nach für deine FS verantwortlich ist. OK. Das ist der Holzhammer. Hilft Bewegung beim auskurieren? Oder will uns der Körper mit der Versteifung der Schulter mitteilen, dass er komplett einfrieren will...? Warum macht er das? Ich finde der Körper sollte wieder erfahren, dass er noch zur Bewegung benötigt wird... Er soll sich das bitte gefälligst noch Mal überlegen. Keine Bewegung ist meiner Meinung nach nicht richtig. Das wollte ich damit sagen.

  • #115Dagmar (Sonntag, 11 Juli 2021 09:18) Lieber Michael, vermutlich bricht FS aus, weil der gesamte Organismus überlastet ist und eine Auszeit einfordert. Aber meines Erachtens ist Auslöser erst mal eine Verletzung. Zur Zeit mache ich weiter- sehr reduziert- Sport. Gehe auch ins Becken, schwimmen ist nur mit einem Arm möglich, nur im Übungsbecken, der rechte Arm gleitet nur mit... Abends laufe ich.., Rad fahren funktioniert leider nicht mehr... ich gehe viel in die Natur.., meines Erachtens will und der Körper mit FS sagen, mal runterfahren bitte , vom 5 in den 3 Gang, weiterhin leichten Sport... Habt einen schönen Sonntag... Viele liebe Grüße Dagmar

  • #116Michael (Sonntag, 11 Juli 2021 10:42) Hallo Dagmar, Das passt doch gut! Wir bei vielen Kommentaren gilt auch bei meinem: meine Meinung/ meine Sicht. Ich sage nicht was zu tun ist oder was nicht und gebe auch keine Versprechen. Ich finde, wir machen alle heutzutage viel zu viel im Sitzen. Bei vielen Kommentaren steht ja auch: PC Arbeitsplatz, zu viel gedaddelt.... Der Schaden, den wir uns selbst durch sitzen zufügen, vor allem den im HWS Bereich lässt sich nicht einfach durch Sport wieder gutmachen. Dennoch bin ich der Meinung gerade den HWS Bereich zu stärken. Der wird immer mehr vernachlässigt. Wir tragen nichts mehr, haben selten beim Arbeiten die Arme über dem Kopf. Wenn möglich sollte der ganze Schulterbereich gestärkt werden, die Last des doch recht schweren Kopfs muss getragen werden können. Gerade wenn der Kopf unnatürlich lange und oft auf einen Monitor oder Smartphone schaut. Warum bringt ansonsten diese Übung, die meine Frau da beschrieben hat die Entlastung? Auch die Kopfhängematte ist großartig. Was auch noch auszuprobieren wäre ist "Aushängen"... Hat jemand sowas, wo man sich mit speziellen Halterungen, die an den Unterschenkeln befestigt werden umgekehrt aufhängen kann und dann mit dem Kopf nach unten baumelnd entspannen kann? Bei der ganzen Problematik scheinen meiner Meinung nach auch die Faszien eine große Rolle zu spielen, gerade die im HWS Bereich. Weil zu wenig gefordert/ beansprucht, wird das Bindegewebe immer schlaffer und kann nicht mehr unterstützen. Und dann kommt es zu Reibung, die da nicht sein soll.. Nur Ideen...Übungen mit leichten Gewichten, die man sich an den Kopf hängen kann und mit Wiederholungen die Muskulatur stärkt. Auf dem Rücken liegend den Kopf über das Sofaende hinaus strecken und dann mit einem Riemen oder Gürtel ein halbes Kilo nach oben anheben. Und wiederholen...

  • #117Sabine (Sonntag, 11 Juli 2021 14:21) Hallo zusammen, ich arbeite viel am PC, allerdings genauso viel manuell , also ich habe reichlich Bewegung. Sport begleitet mich schon ab Kindesalter. Genau dadurch habe ich schon wesentlich früher bemerkt : meine Kraft geht weg, bei der Körperpflege ist mir aufgefallen, wenn ich meine Arme zur Seite Strecke , das die Haut etwas runterhängt und die Muskeln weniger werden. Meine Körperhaltung wurde eher gekrümmt, morgens konnte ich mich noch gerade halten, zum Abend war es mir nicht möglich gerade zu stehen. Bei mir war der Auslöser 30 Kilogramm nach oben zu heben, auf halbe Kopfhöhe hatte es im Körper, für mich hörbar gekracht , ab da war der intensive Schmerz, plus Schulter eingefroren. Ich dachte eher an einen Bruch, auf jedenfall an eine ernste Verletzung. Vom Arzt bin ich nicht ernst genommen worden, und so ging die Odyssee für mich weiter. 2,5 Monate später hatte ich eine Diagnose von der Uniklinik bekommen, spezialisiert auf Schulterverletzung. Über die Kortisonmedikation hatte ich schon geschrieben. Im Nachgang denke ich , FS zu bekommen hat mein Körper schon viel früher festgelegt, das heben war nur der Auslöser. Diese Krankheit hat viele Gesichter, schleicht sich unmerklich ein. Die Faszien spielen dabei bestimmt eine große Rolle, auch da habe ich mich mehrmals eingelesen, all zu lange ist es ja noch nicht bekannt , das wir unter der Haut eine zweite haben und wenn diese Faszien verklumpen haben wir ein Problem. Durch die Immunkrankheit Zucker, Schilddrüse usw. wird diese FS bestimmt begünstigt. Der Halswirbel plus Wirbelsäule , da habe ich spezielle Übungen auf mich zugeschnitten bekommen, es hatte nicht gleich geholfen, eher langfristig. Es ist für mich sichtbar. Die Ernährung zu ändern , obwohl ich dachte ich ernähre mich gesund, habe ich auf überwiegend basisch umgestellt. Verarbeitete Lebensmittel esse ich gar nicht mehr, was auch ein großer Fehler von mir war , zu wenig zu trinken bzw. auch zu den Mahlzeiten trinken, das ist bestimmt ein wichtiger Aspekt. Meine Kraft kommt zurück, Muskeln bauen sich wieder auf, aber ganz klar ohne Fleiß kein Preis. Meine Haltung ist dem entsprechend gut geworden. Die Kopfhängematte ist wirklich toll!!! Was sagt das alte Sprichwort, achte und pflege deine Füße, diese tragen dich ein Leben lang . Tatsächlich tragen unsere Füße das ganze Gewicht. Der Körper ist wie ein Zahnrad , welches Rädchen sich nicht dreht, das kann man nur selbst herausfinden. Ich habe hier nur meine persönliche Meinung geschildert... Gruß Sabine

  • #118Eva (Sonntag, 11 Juli 2021 14:45) @ Elke-Marina Auch ich würde dir von einer OP abraten, denn dies könnte irreparable Verletzungen verursachen. FS heilt im Normalfall von selbst aus. @ Michael Ich kann deine Gedankengänge durchaus nachvollziehen, wenn es sich um die primäre Form der FS handelt (also dass es ohne einer äußeren Ursache zur Einsteifung der Schulter kommt). Ich persönlich betreibe keinen Sport, bin aber auch nicht diejenige, die stundenlang sitzende Tätigkeiten ausführt. Als "Familienmanagerin" bin ich ständig in Bewegung, sprich radfahren, spazieren, Haus und Garten .... lt. meinem Internisten ist diese Bewegung allerdings zu wenig. Ernährungsmäßig wurden mir von meinem Physiotherapeuten Hülsenfrüchte, Nüsse und alles, was grün ist, empfohlen. @ Dagmar Da hast du ja ein ordentliches Päckchen zu tragen. Ich wünsche dir dazu viel Kraft und Zuversicht. Deine FS hat eine Ursache, die du zuordnen kannst, eine Verletzung (sekundäre Form). Von den vielen Erfahrungsberichten findest du sicher etwas, das dich anspricht. Für alle Betroffenen gilt, verschiedenes auszuprobieren, um das zu finden, was einem persönlich am Besten tut. Falls sich bei mir Symptome in der zweiten Schulter entwickeln, habe ich in diesem Forum einige gute Tipps gehört. Meine FS ist nun beinahe ganz ausgeheilt. In den letzten Wochen hat es in der Schulter ständig geknackst - ich vermute, dass sich die Verklebungen gelöst haben, denn zeitgleich ist die Außenrotation wesentlich besser geworden. Meine FS ist eigentlich genau in dem Zeitrahmen verlaufen, wie es von den vielen Spezialisten im Internet beschrieben wurde. Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag und bleibt zuversichtlich. Liebe Grüße, Eva

  • #119Dagmar (Sonntag, 11 Juli 2021 19:55) Ihr Lieben... den Tip mit Strecken HWS - Kopf- habe ich bereits in meiner Physiotherapie mit aufgenommen... ja, es war so... ich saß stundenlang vor den PC... aber... was habe ich schon von euren lieben Beiträgen gelernt...? Alles wird wieder gut!!!!�❤️ Ich möchte sooo gerne nächstes Jahr wieder schwimmen �‍♀️ können und natürlich Rad � fahren... hat von euch eigentlich jemand eine Reha gemacht? Hat jemand eine Schwerbehinderung beantragt? Habt einen schönen Sonntag... eure Dagmar �

  • #120Eva (Sonntag, 11 Juli 2021 21:30) Liebe Dagmar, Du wirst ( vermutlich nächstes Jahr) wieder voll schwimmen und radfahren können. Vielleicht wirst du es auch heuer schon können, aber nicht sportlerisch, sondern langsam und gemächlich, allmählich aufbauend. Im Mai/Juni letzten Jahres hatte ich den Schmerzhöhepunkt und komplette Versteifung. Im August habe ich die ersten Schwimmzüge gemacht. Liebe Dagmar, ich denke es nützt alles nichts. Das Tempo bestimmst im Augenblick nicht du, sondern du wirst von der FS gezwungen, das gewohnte Tempo zu drosseln. Und dann solltest du dich daran erfreuen, für jeden kleinen Schritt, den du wieder zurückerlangst. Reha usw. waren für mich kein Thema. Ich habe mein gewohntes Tempo gezwungenermaßen heruntergefahren und dann langsam wieder Gas gegeben - und alles, was ich wieder zurück gewonnen habe, war Freude pur (eigentlich sollte doch Freude die beste Therapie sein). Therapie und Hausarzt haben mir gereicht, die haben mir in der schweren Zeit etwas Linderung verschafft. Alles Zusätzliche hätte mich in jener Situation gestresst und mir mehr geschadet. Aber jeder Mensch ist unterschiedlich und muss das für sich eigene finden. Das sind meine persönlichen Erfahrungen gewesen und müssen nicht von euch geteilt werden. So grüsse ich euch alle mit Freude im Herzen und lasst euch ein wenig anstecken, Eva

  • #121Gundi (Montag, 12 Juli 2021 04:57) GUTEN Morgen zusammen, die schmerzen sind heute Nacht wieder recht unangenehm, daher verbringe ich etwas Zeit im Wohnzimmer.ICh stelle im moment immer wieder eine Empfindlichkeit im Bereich des ellenbogen fest..die teilweise auch verantwortlich si d für schmerzattacken im Bereich des oberarms und der schulter. Kennt das jemand von euch.. Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche..Gundi

  • #122Elke-Marina (Montag, 12 Juli 2021 06:44) Vielen dank für die Antworten, ich werde es nicht machen eure Argumente haben mich überzeugt. Auch Kortisonspritzen bringen nichts? Ich lese heraus Ruhe und abwarten. Vielen dank Michael den Tip mit dem strammen gehen, den habe ich gleich umgesetzt und es hat gutgetan. Mit der Ernährung bin ich noch etwas unsicher mein Heilpraktiker hat mir dazu geraten mich nach der Blutgruppe zu ernähren, nach der schleimfreien Heilkost nach Ebert und Trennkost. Daher keine Erbsen und Bohnen da die Verdauung zu viel Kraft kostet. Es bekommt mir ganz gut. Hat jemand andere der gleiche Erfahrung es wird oft angeraten sich fleischlos zu ernähren. Vielen dank für eure guten Beiträge die helfen es etwas besser zu verstehen.

  • #123Eva (Montag, 12 Juli 2021 08:32) Guten Morgen @Gundi Habe gerade in meinen Aufzeichnungen nachgeschaut. Diese Ausstrahlungen - als ein Ziehen und Zwicken habe ich es empfunden - habe ich oft über Oberarm, Ellbeuge, Unterarm bis zum Handgelenk wahrgenommen. Das war auch in der Zeit der ruhelosen Nächte. Gute Besserung, Eva

  • #124Anna (Montag, 12 Juli 2021 09:22) Das kann ich bestätigen. Die Schmerzen waren im Arm bei mir auch sehr schlimm, nach einschiessen brannte es manchmal bis zu einer halben Stunde, vom Ruheschmerz ganz zu schweigen. Es war schwierig und ich verzweifelte fast. Diese Zeit dauerte bei mir 4 Monate, die Cortisonspritze hat die Spitze der Schmerzen etwas genommen. Unterdessen (nach 6 Monaten seit Beginn der Schmerzen) bin ich praktisch schmerzfrei, wenn ich keine abrupte Bewegung mache die meine Versteifung überschreitet. Die Blockade ist nach wie vor enorm, aber ohne den dauernden bohrenden und ziehenden Schmerz gut zu akzeptieren. Der Alltag ist so gut zu bewältigen, auch weil ich nachts wieder liegen kann fast wie ich will, und gut schlafe. Viel Geduld! Durchhalten! Es kommt wieder besser. Viieeeeel Glück allen. LG Anna

  • #125Michael (Montag, 12 Juli 2021 10:03) Hier Mal wieder ein Gedanke, diesmal zum Fahrrad fahren. Ich bin als Jugendlicher viel und ausgiebig Fahrrad gefahren. Und da auch mit einem damals schon sehr angesagten Rennrad. Länge hatte ich nichts anderes und hab darauf auch meine täglichen Einkäufe bewerkstelligt... Mit Rucksack. Das Fahrrad ist eine tolle Erfindung. Wir können damit mit relativ geringen Aufwand und Anstrengung uns selbst und auch kleinere Gegenstände von A nach B schaffen oder uns einfach nur in wunderschöne Gegenden. Auto ist keine Alternative. Allerdings finde ich, dass das Fahrrad fahren ganz und gar keine natürliche Bewegung ist. Es ist auch wieder und vor allem Sitzen. Ja man macht viel mit den Beinen und Gerät in Atem und trainiert die Kondition. Dennoch ist ja die Quantität der Strecke eher ein Ergebnis der Rades selbst. Und der Erfindung von möglichst reibungslosen Kugellagern... Beim Fahrradfahren sitzt man die ganze Zeit. Und bekommt sogar jedes Schlagloch direkt über den Hintern und die Wirbelsäule in den Schädel gehämmert. Klar, Sattel und Stoßdämpfer in der Sattelstange können da helfen... Ich fahre immer noch gerne Rad. Auch Pedelec mit entsprechendem Antrieb. Aber nicht als Sport oder als Training oder Ausgleich. Sondern weil's Spaß macht. Dagegen halte ich gehen, walken, strammes gehen und leichtes joggen für extrem natürlich. Ebenso ist schwimmen meiner Meinung nach ganz wunderbar. Das Medium macht einen leichter und der Widerstand ist toll um ganz speziellen Muskelgruppen zu trainieren. Die aber im täglichen Leben und Arbeiten nicht so benutzt werden. Daher meine Reihenfolge: Schwimmen als Wiedereinstieg in die Bewegung, falls man länger nix gemacht hat. Wenn man damit auch seine Kondition auf Vordermann gebracht hat und vielleicht sogar das eine oder andere Kilo abgespeckt hat, kann's zum laufen gehen. Nie übertreiben, erst weniger, dann mehr. Auf Zipperlein achten. Pausen zulassen. Nicht jeden Tag, wenn's nicht geht, dann halt jeden 2. Tag. Laufen ist im Vergleich zum Schwimmen natürlich auch wesentlich gelenkintensiver. Also mehr Druck darauf. Fahrradfahren ist toll, ist aber kein Training für den Bewegungsapparat. Sondern man kommt mit etwas Schweiß viel weiter als zu Fuß, also eine nicht natürliche Bewegung. Nur Mal wieder so ein Gedanke. Wie sagt mein Orthopäde: das ist ein Bewegungsapparat und nicht ein Rumsitzapparat. Sitzen ist das neue Rauchen. Die FS findet in der Schulter statt. Auf die Schmerzen brauche ich nicht näher eingehen. Wir alle haben sie oder hatten sie. Meiner Meinung nach kommt das Problem aber nicht aus der Schulter, sondern aus dem HWS Bereich. Was ich zusammen mit meiner Frau rausgefunden habe und was wir hier vorgestellt und kundtun wollten ist bei vielen von euch auch schon auf Resonanz gestoßen. Keine hauruck Aktionen. Keine OPs. Bewegung hilft. Nicht die Schultern, sondern der Wirbelsäule.. HWS. Hilfe suchen, die einem nicht den Kopf auf den Rücken drehen wollen. Spritzen... Naja. Wenn das Ergebnis ist, dass die Schmerzspitzen weg sind... OK. Das Problem dauert. Es dauert echt lang. Aber bei uns und bei vielen anderen hat schon Mal geholfen, dass das Kind einen Namen hat und die Einsicht, dass es leider etwas dauern wird. Raus aus der Tretmühle. Tut euch was Gutes . Entspannt euch. Das ist was für länger. Es bedarf Verständnis auch im Umfeld, der Familie, des Partners, auf der Arbeit und vor allem vom Arzt. Lasst euch krank schreiben und sucht euch den richtigen Arzt, bei dem ihr euch verstanden fühlt, der mit der FS auch was anfangen kann und der euch begleitet und nicht wegspritzen will oder auskrachen will. Es dauert viel zu lang. Zu lang in dieser schnelllebigen Zeit. Aber das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht. Bleibt zuversichtlich. Alles wird gut. Am Ende ist alles gut. Und wenn's noch nicht gut ist, ist es leider noch nicht das Ende.

  • #126Dagmar (Montag, 12 Juli 2021 10:06) Liebe Eva, Danke für die Nachricht. Du hast recht... es nützt alles nichts... Tempo rausnehmen ist jetzt angesagt. Für mich als Sportler eine enorme Herausforderung. Der Körper baut langsam ab und verändert sich... ich werde es zulassen und akzeptieren müssen... sehr hart für mich... die Schmerzen fressen mich langsam auf und sind eine enorme Kraftanstrengung und Herausforderung... ich denke dann immer: lieber Körper was jetzt... was kann ich Dir gutes anbieten? Wie kann ich noch unterstützen? Diese KH ist wirklich eine Herausforderung.... aber... alles wird auch wieder gut � ❤️ Habt alle eine schöne Woche... ich packe jetzt meine Tasche und fahre ins Schwimmbad... nur schauen und sonnen... ins Wasser gehe ich nicht... eure Dagmar

  • #127Elke-Marina (Montag, 12 Juli 2021 10:58) @Danke Michael du hast mir etwas Tempo rausgenommen. Ich denke immer es muss doch etwas geben was hilft. Mein Physio hat mir genau das gesagt meine Haltung aufbauen, Schuheinlagen laufen nichts tragen und kein Radfahren. Beim Radfahren hat man genau die gestreckte Armhaltung die es begünstigt. Mein Hausarzt meint es dauert ihn zu lange und das setzt mich unter Druck. Aber geht die Entzündung im Arm von alleine wieder weg?

  • #128Sabine (Montag, 12 Juli 2021 11:36) Kortisoninjektionen können Muskeln und Sehnen angreifen, nach meinem Wissen ist die orale Kortison Einnahme am geeignesten um der Entzündung entgegen zu wirken. Das heißt nicht, das nach 4 Wochen alles gut ist, aber der Weg zur Besserung ist geebnet. Entscheidend ist auch eine Begleitung durch die Physiotherapie , viele ausgibiege Spaziergängen, alles was die Sonne ins Herz scheinen läßt. Was vielleicht auch den Schmerz etwas dämpft, wie zu Omas Zeiten, ein Tuch, kaltes Wasser dann auf die Schulter legen, wenn es warm wird , kühlst du das Tuch wieder mit kaltem Wasser. So bekommst du die Hitze aus der Schulter . Es wirkt Wunder. Mit der Ernährung, kann ich dir empfehlen, schau doch mal nach basische, da gibt es so viele gute Sachen, Michaela und ich haben auch was dazu geschrieben. Ich habe dadurch aber ungewollt abgenommen. Aber Fleisch und Fisch esse ich auch. Verarbeitete Lebensmittel und Wurst , sowie Schweinefleisch geht gerade auch nicht. Gruß Sabine

  • #129Sabine (Montag, 12 Juli 2021 11:42) Schau nur , das die Sonne nicht deine Schulter aufheizen. Decke diese lieber mit einem nassen, kalten Tuch ab.

  • #130Anna (Dienstag, 13 Juli 2021 08:40) Betr. Cortison: mein Orthopäde hat mir erklärt, dass eine Cortisonspritze direkt an der betroffenen Stelle lokal wirkt, und im Gegensatz zur oralen Einnahme den Körper gesamthaft weniger belastet, auch weniger Nebenwirkungen hat. Er vertritt aber auch die Meinung dass Spritzen maximal 2mal pro Jahr gesetzt werden sollten, eben wegen den Schäden an Sehnen, Gelenken und Bändern. Das war einleuchtend für mich. Mich gesund bewegen, mich gesund ernähren, auf meinen Körper und meine Seele hören und mich keinen extremen „Versuchen“ verschreiben...und mir alle Zeit nehmen diese Krankheit durchzumachen, das ist mein Rezept. Liebe Grüsse an alle, Anna

  • #131Silvia (Dienstag, 13 Juli 2021 18:04) Frozen shoulder begann bei mir im Mai 2018. Im Sommer 2019 war die Schulter geheilt! Drei Ärzte drei verschiedene Meinungen. Glücklicherweise fand ich einen Orthopäden der echt Ahnung hatte. 3x Cortisonsspritze erhalten. Schulter fast nicht belastet. Ging auch nicht wegen starken Schmerzen. Habe Ibuprofen nur genommen wenn Schmerzen sehr intensiv waren. Keine Krankengymn. Sondern MT (manuelle Therapie) das ist ganz wichtig. Hatte eine erfahrene Therapeutin für MT. Viele Übungen zuhause gemacht u.nach 1 Jahr war alles wieder gut. Wichtig ist der richtige Orthopäde und eine gute Physiotherapeutin! Ich bin denen sehr dankbar

  • #132dorothea.haehnel@web.de (Samstag, 17 Juli 2021 12:44) @ Elke-Marina: Mobilisierung war kontraproduktiv, danach wurde die FS festgestellt! Tipp: Schmerzmittel und abwarten! Kein Physio, das war - bei mir auch kontraproduktiv! Jetzt: die 2. Schulter taut auf, gestern war die 1. Nacht auf der 1. FS-Schulter liegen könnte. Ich wollte es auch nicht wahrhaben, doch es sind 1 1/2 Jahre geworden. Ich bin auch eher der Typ "anpacken", es wird schon, diesmal nicht. Dorothea

  • #133Gundi (Samstag, 17 Juli 2021 22:43) Hallo zusammen..ich hoffe dass es diesmal mit dem Beitrag klappt. Ich weiss jetzt eindeutig dass ich im Stadium des Einfrieren bin..wahrscheinlich schon eine ganze Zeit.. dachte immer dass die Schmerzen dann weg waren..nee..ich finde es nur komisch dass sie sich immer wieder verändern.. von der Qualität und auch lokal gesehen.. die Spitzen einschiessensen Schmerzen sind nur noch selten da..unangenehm sind die unterschwelligen dumpfen Schmerzen von denen mir richtig übel wird...wobei ich auch nicht sicher weiss sind es die Schmerzen oder Medikamente.. Ich liebe Radfahren.. es geht noch lasse oft dabei den betroffenen arm runterhängen..bin mir aber nicht sicher ob es am nächsten Tag davon schl7mmer wird. Mein Arzt meint ich sollte 4 bis 6 Wochen warten..wenn der Schmerz weg ist..und dann erst mit kg anfangen...das hört sich so sehr lang an. Eigentl6ch hatte ich mir vorgenommen.. die Situation zu akzeptieren und versuchen gelassen damit umzugehen.. aber wenn dann wieder wache schmerzhafte Nächte kommen. Ist das nicht einfach..mein normaler Tages Nachtrhythmus ist total durcheinander geraten. Unsere 1.womotoue müssten wir ja nach 1.woche abbrechen.. wir wollen gern im August wieder los..Mache mir schon Gedanken.. ob es sinnig ist..zumal wir gern mit dem Rad unterwegs sind. Wie sind eure Erfahrungen mit radeln und VERREISEN? FÜR DEN BH HABE ICH ÜBRIGENS eine gute Lösung gefunden.von under anziehen ..geht besser also ich gedacht habe. So jetzt übe ich mich weiter in Gelassenheit..liebe Grüße Gundi

  • #134Anna (Sonntag, 18 Juli 2021 07:05) @Gundi Die Krankheit verläuft sehr individuell, bei mir ist radfahren nie möglich gewesen, erstens weil mein Arm nicht zum Lenker gereicht hat, zweitens weil ich die Erschütterung niemals ausgehalten hätte vor Schmerz. Drum steht das Rad bei mir seit Anfang Jahr im Keller. Nicht für immer, das wissen wir unterdessen, es kommt wieder die Zeit wo das möglich sein wird!!! Ganz bestimmt. Ich musste vorübergehend sogar Spaziergänge sein lassen, da ich anschliessend immer starke Ruheschmerzen hatte, bereits nach 30 Minuten gemütlich spazieren. Unterdessen kann ich wieder eine gute Stunde richtig losziehen zu Fuss, und sogar vorsichtig die Arme schwingen lassen dabei. Die Schmerzen haben bei mir sofort nachgelassen, als das Maximim der Versteifung erreicht war, nach 6 Monaten. Seither kann ich besser schlafen und nehme keine Schmerzmedis mehr. Die verursachten nämlich bei mir zeitweise auch Übelkeit. Ferien: wir haben immer wieder ein paar Tage Tapetenwechsel gemacht, tat immer gut aus dem Schmerzalltag mindestens geografisch ein bisschen rauszukommen. Aber Autofahren (nur als Beifahrerin, versteht sich) war manchmal auch schmerzhaft. Jetzt habe ich eine Physiotherapiepause und mache auch nur noch wenig Übungen (minimale Mobilisierungsübungen), geht gut auch ohne. Aber wie Silvia auch gesagt hat, mein Physiotherapeut ist mir eine gute Stütze, auch wenn oft „therapeutisch“ nichts möglich war, er hat mich immer wieder aufgebaut und mir alternative Übungen gezeigt (s. #64). Weiterhin allen guten Mut! Viel Geduld, und Gelassenheit. LG Anna

  • #135Gundi (Sonntag, 18 Juli 2021 08:45) Liebe Anna.danke für deine Worte...ich bin heute morgen wach geworden..und die Schmerzen waren erträglich..herrlich im Vergleich zu gestern.. ich nehme jetzt auch ein Präparat mit Weihrauch..werde das erhöhen.. Ich war auch Grundschullehrerin..schon lange im Ruhestand..ich bewundere dich dass du arbeiten gegangen bist..das könnte ich mir nicht vorstellen.. andrerseits lenkt es natürlich ab..herauszufinden wo ist die Grenze.. gar nicht so einfach.ich wünsche dir weiterhin mut,Geduld,Gelassenheit, Energie. LG gundi

  • #136Roswitha Wachtler (Sonntag, 18 Juli 2021 13:30) Hallo, ich habe die 2.Frozen shoulder nun fast hinter mir und es hat ca ein halbes Jahr gedauert. Ich habe bei mir festgestellt, dass mit der f. s. eine Stoffwechsel Veränderung einher geht, da ich normal nie in der Nacht aufs Klo muss und bei f. s. mehrmals. Wsr bei beiden Schultern so. Schlussfolgerung für mich war, dass ich was mit dem Stoffwechsel tun muss. Beide Male habe ich eine mehrwöchige 100% strikte Basendiät (nur Obst und Gemüse, kein Kaffee) gemacht und beim ersten Mal war ich danach fast geheilt, beim 2. Mal konnte ich den Verlauf stoppen und die Osteopathin hat die Beweglichkeit wieder "hingebogen". Bin auch gelaufen, nach Aufwärmen gedehnt, Leinöl gegessen f. die Gelenke, Einläufe, viel Wasser getrunken.. Jetzt mach ich wieder Sport und BH anziehen geht auch fast wieder. Toitoitoi Roswitha

  • #137Johanna 44 (Mittwoch, 21 Juli 2021 21:05) Hallo ihr Lieben Das alles hier zu lesen hat so gut getan, auch wenn es weiter weh tut, hab ich das erste mal das Gefühl, dass es noch jemanden gibt, dem es so geht... und scheinbar gibt es einige. Mein FS ist nie ganz eingefroren seit 10 Monaten (beidseitig) ... ich kann die Arme jedoch nahezu unmöglich nach hinten drehen um mir zB den BH zu schließen. Ich kann jedoch nach wie vor Auto fahren (nur anschnallen ist eine kleine Herausforderungen). Am schlimmsten finde ich, dass ich nur noch auf dem Rücken schlafen kann und die Schmerzen vor allem am Morgen und auch auf die lange Zeit so zermürbend sind. Haben sich die Schmerzen bei Euch auch verändert? So das zT. Nur die Oberarme weh tun!? Oder auch mal der ganze Arm... bis zu den Handgelenken, mal Ellenbogen, Achselbereich. Stiche, Brennen, mal leicht mal unerträglich. Hat jemand auch Verdauungsstörungen (Darm-Magengeräusche) häufige Toilettengänge ... vermute auch wie @Roswitha, dass der Stoffwechsel durcheinander ist. Alles Gute für alle hier � Wir schaffen das und sind nicht allein damit.

  • #138Anna (Donnerstag, 22 Juli 2021 07:36) Liebe Johanna Du beschreibst die Schmerzen genau so, wie sie auch bei mir waren. Die starken brennenden, stechenden...spürte ich nach „falschen“ Bewegungen bis zu den Händen, sie blieben manchmal ewig lange nach dem Einschiessen. Den Ruheschmerz habe ich vor allem im Bereich Schulter/Schlüsselbein gespürt. Bohrend, dauernd, vor allem wenn ich ganz still sass/lag. Mit dem „Igelball“ habe ich mir den kranken Arm „abgerollt“, das hat mir geholfen. Bei zwei FS wird das natürlich schwierig. Verdauungsbeschwerden kenne ich von da her nicht, könnten es ev. Medikamente sein die den Darm beeinträchtigen? Ich wünsche dir viel viel Geduld, und Kraft die Schmerzen auszuhalten. Überlege was dir gut tut (nicht in Bezug auf die Schulter, einfach allgemein....Musik hören, der Natur zuhören, lesen, was Feines essen, Film schauen...) und versuche dich darauf zu konzentrieren. Ich habe mir jeden Tag laufend aufgeschrieben was mir Freude gemacht hat. Die Liste war gar nicht mal so kurz...!!!! Mein Alltag hat sich stark verändert weil ich alle meine Hobbys nicht mehr ausführen kann, kaum ein Instrument kann/konnte ich mehr spielen, Handarbeiten waren out. Langsam kommt es wieder. Freu dich darauf!!!! Alles Gute, Anna

  • #139Stefanie (Samstag, 24 Juli 2021 07:05) Guten Morgen ihr Lieben! Ich habe bereits vor einigen Wochen schon in diesem Forum geschrieben (# 76-78). Seitdem war ich weiter auf der Suche nach einer verbindliche Diagnose. Aufgrund des MRT Befundes Bandscheibenvorfall beidseitig habe ich zunächst manuelle Therapie gemacht, es wurde immer schlimmer mit den Schmerzen. Eine Sitzung mit 38 Procain-Injektionen beim Neuraltherapeuten folgte. Sie haben nichts gebracht, sie haben zum Glück auch nicht geschadet, da der Körper diesen Stoff bereits nach 30 Minuten wieder abbaut. Ich war noch bei einem Osteopathen meines Vertrauens und einem weiteren Orthopäden. Die Erkrankung ist schon bekannt, aber es gibt auch unter Medizinern noch so viele offene Fragen hinsichtlich FS ( Ursache, Entstehung, Verlauf…. ) Im Endeeffekt ist der Bandscheibenvorfall nur ein NebenSchauplatz, die beidseitige FS ist jetzt bestätigt. Die Manual Therapie habe ich natürlich sofort abgebrochen, ich gehe nun zweimal die Woche zu meiner langjährigen Physiotherapeuten und lasse mir ganz sanft die Rückenmuskulatur lockern. Sämtliche Angebote der Ärzte bezüglich Cortisonspritzen, Cortison Tabletten, Schmerzmitteln (Novalgin/IBU ) habe ich bisher abgelehnt. Ob ich mir damit einen Gefallen tue, da ja der Schmerz nun chronifiziert und im Schmerzgedächnis ist, weiss ich nicht. CBD-Öl 10% hilft auch nach dem 2. Fläschchen nicht. Salben ( Arnika, Teufelskralle… ) ebenfalls. Vor fünf Tagen habe ich nun mit dem Nahrungsergänzungsmittel Keltikan (Vit.B 12, Folsäure und UridinmonoPhosphat ) begonnen… mal sehen. Die Schmerzen haben sich in den Wochen auch bei mir irgendwie verändert, mal tut der Ellenbogen weh mal der Unterarm bis in die Hände, dann wieder der Oberarm und die Schultern vorne oder hinten… An einigen Tagen kann ich mich etwas besser bewegen, an anderen Tagen ist es wieder wesentlich eingeschränkter….. Die Nächte sind nach wie vor furchtbar, allerdings schaffe ich es, zumindest, ab und zu mal ein paar Stunden zu schlafen, aber auch im Schlaf merke ich die Schmerzen und wie viele von euch beschrieben haben, bin ich auch keine Rückenschläferin und sobald ich mich drehe, wird der Schmerz so schlimm, dass ich aufstehen muss, durchs Haus tigere… meist sitze ich ab 5:00 Uhr im Liegestuhl auf der Veranda ( so auch jetzt ) , höre entspannte Musik und genieße den Morgen. Ich gehe jeden Tag 10.000-15.000 Schritte spazieren. Zum Glück bin auch ich nicht ganz eingefroren, mir bleibt ein gewisser Bewegungsspielraum, das ist insbesondere bezüglich der Beidseitigkeit ein Segen. Ich mache regelmäßig Wärmeanwendungen, lese aber jetzt ganz oft, dass ihr mit Kälte arbeitet?! Ich war nun fünfeinhalb Wochen arbeitsunfähig zu Hause, habe aber entschieden, da ich ja nun nicht wirklich aktiv etwas ändern kann, dass ich ab Montag versuche, wieder zu arbeiten. Mit meinem Arbeitgeber habe ich einen sanften Einstieg besprochen. Das Verständnis ist im Moment da, wie es sich im Alltag tatsächlich bewährt, muss mal abwarten. Ich betreue einen großen Kundenstamm und meist ist es ja so, wenn man dann erst mal wieder da ist, dass nach kurzer Zeit von allen wieder 100-prozentiger Einsatz erwartet wird… Zumal sich kaum einer vorstellen kann, wie diese Erkrankung abläuft und was sie mit einem macht. Aber das stelle ich in meinem gesamten Umfeld fest… Inzwischen habe ich einen höhenverstellbaren Schreibtisch und einen ergonomischer Stuhl im Home-Office. Ich werde sehen, ob es funktioniert. Ich brauche irgendwie wieder einen strukturierten Alltag. Die Entscheidung ist wirklich mutig, da ich teilweise morgens 1-2 Stunden brauche, bis sich die Nachtschmerzen geben….. Ich bin unglaublich dankbar, dass mein Mann mich in jeder Hinsicht so toll unterstützt, mir die Haare hochsteckt ( er wird immer besser ;-) ) , mir alle Dinge abnimmt, die ich nicht selber machen kann. Ich wünsche euch an dieser Stelle erneut von Herzen alles alles Gute, werde weiterhin mitlesen und fühle mich sehr verbunden mit euch. Danke liebe Anna, dass du dich auch per Mail an mich gewandt hast, auch das hat sehr gut getan :-) Herzlichst, Stefanie

  • #140Elli (Samstag, 24 Juli 2021 09:31) Hallo Ihr Lieben, schön, dass es dieses Forum gibt. Ich habe seit 03/21 beidseitig FS. Dieses Forum hilft wirklich die lange Zeit des geduldigen Wartens zu bewältigen. Ich bekam nach der Diagnose Kortison in Tablettenform, was nicht wirklich half. Seit dem bin ich ohne Medikation. Ich habe von Anfang an meinen Physiotherapeuten besucht. Da viel ausprobiert wurde kann ich jetzt sagen, dass es in der Anfangsphase am besten ist die Schulter einfach in Ruhe zu lassen. Eine Lockerung und Entspannung der Nackenmuskulatur ist sehr hilfreich. Die Schmerzen nachts sind das schlimmste. Der plötzlich einschiessende Schmerz bei ruckartigen Bewegungen kommt jetzt kaum noch vor. Man nimmt in allen Bewegungen eine Schonhaltung an und macht alles viel langsamer als vorher. Meine Familie reagiert sehr verständnisvoll und hilft viel. Ich versuche aber immer noch vieles selber zu erledigen auch wenn es schmerzt. Je länger es dauert umso ungläubiger reagiert das berufliche Umfeld. Manchmal möchte ich in die Zukunft schauen, wie lange ich noch aushalten muss - Ungeduld macht sich breit. Ganz liebe Grüße und an alle noch Betroffenen gute Besserung, Elli.

  • #141Claudia (Samstag, 24 Juli 2021 13:15) Hallo Ihr Lieben, Ich Frozi, seit 2/21, ältere Beiträge, siehe weiter oben, habe in der Nacht nur noch wenig Schmerzen. Schlafe aber auch nicht auf der kranken Schulter, habe ich mir total abgewöhnt, auf links nur mit Kissenstütze. Wenn ich zuviel im Haushalt etc. mache tut mein Arm wieder mehr weh, ich hatte auch immer diese ausstrahlenden Schmerzen. Am besten geht es, wenn ich den Arm komplett schone, aber das war nur im Urlaub möglich. Ich hatte seit 4 Wochen keinerlei Behandlung, ausser meinen Mittelchen, die auch viele von Euch probieren und ich glaube für mich ist es so genau richtig, wenn keiner an mir rumdrückt und bewegt. Ob er noch steifer wird, da bin ich mir zur Zeit nicht sicher, viel mehr geht auch nicht. Ich kann kein Rad fahren, laufen geht jetzt schon 1 Km am Stück aber ruhig weg. Auto fahren nur Kurzstrecke und nur bis zum 4 Gang. Büro ist recht eingeschränkt, viel mit links, mein Mann ist selbstständig und macht dann das, was bei mir überhaupt nicht geht. Arbeiten zu gehen wäre mir völlig unmöglich und würde mir den totalrn Stress machen. Ich glaube, bei mir wird es noch dauern. Ich versuche nun damit meinen Frieden zu schließen. Seid nicht ungeduldig. Ich sage immer, ich mache das mit links! Rechts ist ja auch eingefroren. �LG Claudia

  • #142Dagmar (Sonntag, 25 Juli 2021 09:50) Guten Morgen Michaela, guten Morgen Michael, leider habe ich gestern Abend meinen erkrankten Arm reflexartig hochgerissen, wäre beinahe gestürzt... es hat furchtbar laut geknackt im erkrankten Arm. Seit dem habe ich sehr heftige Schmerzen.... könnt Ihr mir bitte raten, was ich machen soll? Danke für eure Unterstützung. Viele liebe Grüße Dagmar

  • #143Michaela & Michael (Sonntag, 25 Juli 2021 10:56) Liebe Dagmar, was für ein belastendes Erlebnis! Beim Lesen Deiner Worte fällt uns nur eins ein: lass dringend einen Arzt draufschauen. Wir können und dürfen ausser diesem Rat keinen anderen geben. Für dieses Thema sind wir wie alle hier Betroffene und Angehörige von Betroffenen. Wir wünschen Dir gute Nerven und gute Besserung!

  • #144Dagmar (Sonntag, 25 Juli 2021 12:01) Liebe Michaela, lieber Michael, danke für euren Rat. Ich habe morgen in der Früh einen Termin beim Schulter Chirurgen. Die Schmerzen sind unerträglich... die Schmerztabletten helfen nicht... ich habe das Gefühl als das die Schulter kocht.... ich weiß zur Zeit auch keinen Rat... ins Krankenhaus oder nicht... das mir das gestern passieren musste... Eure Dagmar

  • #145Gundi (Sonntag, 25 Juli 2021 22:25) Liebe Dagmar.. Ich schicke dir ganz viele gute Gedanken und dass dir bald jemand helfen kann. Ich bewundere die Geduld und die gelassenheit von einigen von euch..bei mir ist es ein auf und ab. Das heftige einschiessen ist nur noch selten..ein blöder eigentlich selbstverständlicher griff..ein weglaufen..weil ein Auto einen auf dem Bürgersteig über den Haufen fährt. Ich kann öfter etwas länger schlafen.. Aber unruhig ..der morgen dauert bei mir bis ich zur normaitaet gefunden habe. Bin jetzt wieder 3 tage ohne Ibu ausgekommen..habe am Freitag meine thsimasseurin machen lassen...Puh.. es hat sich seitdem was verändert..die schmerzen sind anders geworden..schlecht zu beschreiben.. ob ich sie noch mal machen lassen hängt von den nächsten Tagen ab.. Nachdem ich gegoogelt habe Las ich dass die frozenshoulder zum Programm der thaimassage gehört..interessant.manchmsl denk wenn ich weiterhin regelmässig zur thaimassage gegangen wäre..ging wegen corona nicht..war es vielleicht gar nicht so weit gekommen.. Fahrradfahren..immer noch ein grosser Thema.. ich kanns aber anschliessend mehr schmerzen..anderseits hab ich die auch wenn ich nicht fähre. Wir wollen bald mit dem Womo los..Bin gespannt wie es wird..da wir sonst viel mit dem Rad Unternehmen.. Ichnwuensche euch einen guten Start in die neue Woche mit wenig schmerzen und vielen guten Gedanken. Gundi

  • #146Dagmar (Montag, 26 Juli 2021 16:47) Ihr Lieben, Danke für eure lieben Worte... es hilft mir sehr... Mein Chirurg möchte die Schulter spiegeln und dabei eventuell operieren... ich habe irgendwie ein komisches Gefühl, dass es nicht gut geht... was meint Ihr? Eine frozen shoulder spiegeln und eventuell operieren? Je nachdem was er bei der Spiegelung findet? Physiotherapie wird ab heute ausgesetzt, da der schmerzpegel zu hoch ist. Bitte eure Meinungen... Danke euch... viele liebe Grüße Dagmar

  • #147Sabine (Dienstag, 27 Juli 2021 07:20) Liebe Dagmar, Ich würde dir zu einer zweiten Meinung raten. Es gibt Unikliniken, Abteilung für Schulter, da kannst du dir einen Termin telefonisch holen. Das ist Speziell ausgebildetes Fachpersonal, die sich auch untereinander absprechen. Schau mal bei 117 im Forum, ich dachte auch ich habe mir was gebrochen, dabei war dieser schreckliche Vorfall der Auslöser. Wahrscheinlich ist deine Wunde wieder aufgerissen und der Heilungsprozess fängt von vorne an. Ich sollte eine MRT CD mitbringen, die Aufnahmen werden einzig und allein benötigt um einen Bruch bzw. andere operable Erkrankungen auszuschließen. Das MRT war allerdings für mich sehr schmerzhaft. Ich wünsche dir gute Besserung. Ich habe hier nur meine persönliche Erfahrung geteilt. Liebe Grüße Sabine

  • #148Stefanie (Dienstag, 27 Juli 2021 08:08) Guten Morgen Ihr Lieben ! Diese Nächte- jede Nacht….nicht wissen, wie man liegen soll, 100 x die Position anpassen, KissenBurgen aufbauen - abbauen - umbauen, den Kopf, die Arme, die Schultern wieder neu platzieren und eine schmerzfreie Position suchen und nicht finden. Am Morgen bin ich dann total erschossen, schlummer endlich noch mal völlig übermüdet für 1/2 Stunde ein, der Schmerz weckt mich aber gleich wieder und ich brauche dann einen langen Spaziergang, eine Dusche und noch Zeit oben drauf um einigermaßen aus dem NachtSchmerz zu kommen. Und dann dieses Grübeln, immer wieder die Sorge, dass es doch noch etwas anderes sein könnte, dass die Ärzte irgendetwas übersehen haben, dass ich vertraue, dass alles in einem Jahr oder auch zweien alles von alleine wieder weg ist, und dann passiert das wohlmöglich nicht, und man hat über eine langen Zeitraum irgendetwas anderes verschleppt und es verschlimmert sich. Dann immer wieder die Frage, ist es immer noch die erste Phase, wird es noch schlimmer, wo stehe ich eigentlich im Moment, jeden Tag verändern sich die Schmerzen, Mal nur die Schulter und die Oberarme, dann wieder Ellenbogen und unter Arme, morgens die Arthritis chen Hände… und das alles beidseitig…mal ist ein klitzekleines Bisschen mehr Bewegung möglich, dann geht wieder gar nichts. Und immer wieder kommen mir die Tränen, immer öfter… Es tut gut, dass ich weiß dass ihr es versteht

  • #149Gundi (Dienstag, 27 Juli 2021 10:11) Liebe stefanie..Ich kann dich und deine Gedanken so gut verstehen. Lass dich mal ganz feste drücken. ..Ich habe heute etwas k Länger geschlafen..Aber durch die schmerzen. Dann raus..wieder überlegen..kühlen. was tut gut. Meine Entscheidung zur thaimassage zu gehen hat sich als nicht gut herausgestellt.. Ich habe wohl durch die Veränderungen der schmerzen keine Ibu mehr genommen. Dafür sind sie permanent da..wechseln. Ich vermute mittlerweile dass meine schweissausbrüche nicht nur mit dem Wetter zu tun haben sondern auch damit. Ich kann mich nicht mehr bei meinem Mann in den arm legen. ..selbst auf der gesunden Seite nicht wusste nicht wo ich den arm hinlegen sollte. Ich finde auch den unterschied zwischen morgen u d Tag. So fürchterlich..als ob man 2 verschiedene Menschen beinhaltet..heute morgen hatte ich fast keine Lust aufzustehen ..Ich werd echt mürbe mit der Zeit. Tagsüber schaff ich mit Pausen noch erstaunlich viel .. Ich hoffe ich hab bald wieder etwas mehr Energie. Passt gut auf euch auf LgGundi

  • #150Dagmar (Dienstag, 27 Juli 2021 11:10) Liebe Stefanie, ich denke an Dich, sende Dir Kraft, Du hast es perfekt beschrieben... so sind einige dieser frozen shoulder Tage... ich weine, weil Du das schreibst, was ich denke und empfinde ..., Dagmar

  • #151Stefanie (Dienstag, 27 Juli 2021 18:34) Vielen vielen Dank für Eure lieben und einfühlsamen Worte, liebe Gundi & liebe Dagmar - ein schönes Gefühl, dass wir auf diesem Weg - dank Michaela’s Initiative und dem Austausch hier - nicht alleine sind. Ich habe heute durch Zufall in einem Telefonat mit einer sehr lieben Kollegin erfahren, dass sie vor ein paar Jahren auch den Leidensweg FS erlebt hat. Diese Verbundenheit, die in diesem Gespräch entstanden ist, hat sehr gut getan, zumal ich ansonsten bisher - vor allem in der Firma - die Erfahrung gemacht habe, dass Außenstehende nicht nachvollziehen können, was diese Diagnose bedeutet. Ich sende Euch HerzensGrüße <3

  • #152Dagmar (Dienstag, 27 Juli 2021 20:28) Liebe Stefanie, ja das stimmt. Keiner im Büro glaubt mir, dass ich krank bin und die Kündigung kommt auch jetzt bald... aber ich bin froh... eine Sorge weniger... ich möchte mich auf eine Genesung konzentrieren und nicht darauf, es der Firma recht zu machen... nächstes Jahr werde ich wieder Rad fahren und im Schwimmverein meine Bahnen schwimmen... heute hat man mir gesagte, dass die Schulter nicht mehr wird... ich habe mir jetzt einen Termin in der UNI Klinik in Essen geholt... dort werde ich die Sehne operieren lassen... FZ wird irgendwann vorbei sein . Morbus Sudeck habe ich auch geschafft, eine Lungen Operation letztes Jahr auch und FZ schaffe ich auch noch.... weil, wir alle sind sehr stark. Wir müssen nur die schlimmen Tage überstehen... Eure Dagmar

  • #153Gundi (Dienstag, 27 Juli 2021 22:04) Liebe Dagmar.. bewundernswert was du schon geschafft hast..ich wünsche dir weiterhin so viel Energie und dass alles gut verläuft und du kompetente Ärzte hast. Ich hoffe dass drine schmerzen etwas nachgelassen haben. LG Gundi

  • #154Miri (Mittwoch, 28 Juli 2021 19:02) Hallo Ihr Lieben, es ist sehr bewegend und auch traurig Eure Zeilen zu lesen. Ich kann Euch nur sagen: Es geht vorbei. Ich hatte letztes Jahr eine FZ und es fing ganz schleichend an. Erst so ein komisches Ziehen, dann irgendwann diese unerträglichen Schmerzen der ersten Phase, das war im März 2020. Im Juli gingen die Schmerzen zurück und die unbeweglichere Schulter war zwar lästig, aber nicht schlimm. Bei mir war die Unbeweglichkeit auch recht schnell da, bereits in der ersten Schmerzphase. Arg viel mehr ist da nicht mehr eingefroren - und irgendwann gegen Ende des Jahres taute sie wieder auf, ich habe heute keine Einschränkungen mehr. Ibuprofen habe ich in der ersten Phase ein paar Tage genommen, es hat aber nichts gebracht, die Schmerzen wurden dadurch nicht weniger. Eine Kortisonspritze hat es noch verschlimmert, evtl. aber dann die Schmerzdauer abgekürzt, das kann ich nicht beurteilen. Kortison Tabletten wollte ich nicht einnehmen. Osteopathie und später Physio waren sicher hilfreich um die Verspannungen zu lösen. Seit circa 6 Wochen ist nun meine andere Seite dran und es tut seh weh, meine Nächte sind kurz und ich fühle mich einfach nicht gut. Morgen habe ich wieder einen Termin bei der Osteopatin. Würdet Ihr die Stufentherapie mit Kortison empfehlen? Gibt es jemand mit guten Erfahrungen? Gestern war ich beim Orthopäden und bekam gesagt: „Sie haben es doch schon einmal hinter sich gebracht, ohne Kortison. Dann würde ich das dieses Mal auch nicht empfehlen…“ Ja,ja ich weiß, es geht vorbei. Aber gegen schnell vorbei hätten wir alle nichts. Was noch gut gegen die Schmerzen hilft, sind Wickel mit Retterspitz. Und die gleichnamige Muskelsalbe hilft mir gut gegen die ekligen Nervenschmerzen im ganzen Arm. Aber das Zeug hat den Nachteil, dass es ziemlich stinkt… Euch allen gute Besserung, Danke an Michaela für das Gründen dieses Forums. Es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine ist. Liebe Grüße Miri

  • #155Betty (Mittwoch, 28 Juli 2021 23:31) Liebe #148 Stefanie Du sprichst mir aus der Seele, in dem einen Moment weiß ich nicht mehr zu welchem Arzt ich noch soll, weil ich dauernd denke: „vielleicht ist etwas übersehen worden, vielleicht vergeht zu viel wertvolle Zeit ... was wenn es was Schlimmeres ist ... es muss was sein, mit meinem Körper stimmt was nicht, das spür ich doch... ich will auf mich hören/meinem Gefühl trauen usw. Und jedes weitere, körperliche Zipperlein, verstärkt die Angst, das es evtl. doch die falsche „Diagnose“ ist. Und schon gehe ich wieder bei einem ratlosen Arzt raus, der außer Schmerzmittel, Korison und Fragezeichen nix zu bieten hat... Im nächsten Moment möchte ich zu keinem Arzt mehr gehen, um nicht überall den Psycho-Stempel zu bekommen. Denn sind wir mal ehrlich, auch manche Schulterspezialisten stellt die FS vor ein Rätsel. Und heute wird schneller ein Burnout, eine Angststörung oder Hypochondrie diagnostiziert als eine 100%ig gesicherte FS. Wer hat keinen Stress, sein es beruflich oder privat oder beides. Es ist einfach diese unfassbar lange Zeit, die Schmerzen und das eingeschränkte Leben, was einen mürbe macht und unsicher. Egal wieviel Stress ich bisher hatte, nichts hat mich so viel Kraft und Durchhaltevermögen, gekostet wie meine beidseitige FS seit 10 Monaten. Und genau das braucht man jeden Tag auf’s Neue... gepaart mit Aufraffen, Hoffnung, Lebensmut, lieben verständnisvollen Menschen und dem Vertrauen, das alles gut wird. Und Fakt ist, wir alle müssen irgendwann sterben, die Angst verhindert es nicht, aber bis dahin leben wir! Und ich für meinen Teil habe mich entschieden, jeden Tag mein Bestes zu geben, mit dem Wissen, das ich heute habe. Ich wünsche uns allen, dass unsere FS zu einer Geschichte in unserem Leben wird, die wir irgendwann erzählen können, in Dankbarkeit sie los zu sein. Und vielleicht lehrt sie uns auch etwas... und sei es nur, dass wir stärker sind als wir glauben. Alles Liebe

  • #156Ulrike (Freitag, 30 Juli 2021 11:54) Hallo Ihr Lieben, ich habe heute zum ersten Mal diesen Chat gelesen und bin sehr tief berührt, weil ich eigentlich so gut wie alles selbst gerade erlebe, was Ihr schreibt. Ich weiß erst seit 3 Wochen, dass ich Frozen shoulders habe – beidseitig. Angefangen hat es im Februar. Selbst in der orthopädischen Uniklinik Frankfurt wurde die Diagnose nicht gestellt. Dort wurde mir für beide Schultern eine Gelenkspiegelung angeboten, nach dem Motto, mal sehen, was wir dann sanieren können. Erst der Orthopäde, den ich vor ca -4 Wochen aufgesucht habe, hat die fs erkannt. Mein bisheriger Orthopäde wollte mich mit Akupunktur behandeln - alleine schon sich auf die Akupunkturliege mit zwei Frozen shoulders in Bauchlage (ohne Gesichtsfeldausschnitt und Kissen) zu legen ist fast unmöglich. Nach der zweiten Sitzung habe ich ihm begründet abgesagt und bin der Praxis ferngeblieben, weil es besser für mich ist. Dieser Orthopäde hat es einfach nicht verstanden, was ich habe. Anfang Juni habe ich mich von meiner Hausärztin krankschreiben lassen, weil ich nicht mehr konnte. Von ihr habe ich auch eine gute Schmerztherapie erhalten: 60 mg etoricoxib ( ist wie Ibuprofen, schont aber den Magen und wirkt entzündungshemmend) und zusätzlich 3 bis 4 x 500 mg novaminsulfon. Das kann ich sehr empfehlen. Mein „neuer“ Orthopäde hat mir ein Lokalanästhetikum und Kortison in beide Schultern gespritzt, und das hat mir so gut getan! Nach knapp vier Wochen merke ich allerdings deutlich, dass die Wirkung wieder nachlässt. Zwei Spritzen im Abstand von4-5 Wochen darf ich noch bekommen - die nehme ich auch! Die Retterspitzwickel, die Miri nimmt, habe ich auch schon probiert und finde sie wohltuend

  • #157Ulrike (Freitag, 30 Juli 2021 12:23) Sorry! Ich bin auf die falsche Taste gekommen und der Beitrag wurde schon abgeschickt… Ich bin übrigens noch immer krankgeschrieben. Ich weiß gar nicht, wie ich einen Arbeitstag durchstehen sollte. Es hat mich sehr berührt, dass viele von Euch auch erfahren, dass Außenstehende meinen, das wäre doch alles nicht ausreichend für eine Krankschreibung. Seit kurzem habe ich einen neuen Hausarzt, da meine Hausärztin in den Ruhestand geht. Er fragte mich, was denn das Problem sei, weshalb ich nicht arbeiten könne. Darauf, dass ich nicht schlafen kann, weil ich nachts nur auf dem Rücken liegen kann und davon zusätzliche Schmerzen und schlimme Verspannungen habe, fragte er mich, ob er mich jetzt wegen Verspannungen krankschreiben solle. Ich habe ihm abends nach dem Gespräch eine Mail geschrieben, in der ich ihm meine Situation eingehend geschildert habe. Immerhin erhielt ich tags drauf einen sehr freundlichen Anruf, in dem er sich ausdrücklich bedankte und sehr bemüht war, das „Missverständnis“ aufzuklären. Seitdem habe ich den Eindruck, dass er mich verstanden hat und mich unterstützen möchte- auch mit Krankschreibung. Trotzdem habe ich große Sorgen, dass ich zu früh wieder arbeiten muss. Selbst für Ärzte scheint es schwer zu sein, zu ermessen, wie eingeschränkt man im täglichen Leben durch Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Schlafmangel ist. Im Moment könnte ich einen Tipp für Meditation angeht - allerdings nicht esoterisch, sondern einfach zum loslassen von Gedanken. (Vielleicht kennt jemand einen guten Kanal auf YouTube, denn als es mir noch gut ging, habe ich super gerne Yoga-Workouts mit Mady Morisson gemacht - vielleicht gibt es so etwas auch in Richtung Meditation) Ich danke Euch für die vielen guten Gedanken, liebe Grüße, Ulrike

  • #158Gundi (Freitag, 30 Juli 2021 23:11) Liebe Ulrike.. Ich nutze sehr gern die meditationen von Anika henkelmann..habe schon viel ausprobiert..und bin ganz begeistert davon..seit längerem meditiere ich bis zu 3x taegl6ch..es sind sehr angenehme aus Zeiten.. Ich mache es im liegen und kann dabei meist auch gut entspannen..Sie hat ein ziemliches Repertoire.. Ich suche mir immer das aus,wo mir gerade nach ist. Schön dass du dich jetzt bei deinen Ärzten gut aufgehoben fühlst. Ich habe heute auch retterspitz ausprobiert..werde mal beobachten. Bin im moment total froh dass ich seit einer Woche ohne Ibu auskomme..das kühlen tut mir gut.. und die Wärme für den nacken...Ich versuche in mich reinzuhorchrn..was ich gerade im moment brauche..seit 3 Tagen geh ich morgens 15 min mit meiner Flasche.. die hab ich am verletzten arm hängen..das tut mir gut. Auch habe ich mich mit Gelassenheit beschäftigt ..Auch das hat mir gut getan. Ja es ist schon traurig dass die aerzte und orthopäden zum Teil so unb3daeft sind mit dem Thema. Zum Glück hat meiner die Problematik sofort erkannt ..da auch seine Frau erkrankt war.Ausserd3m behandelt er mit einer speziellen Methode die bei mir leider n6cht angeschlagen hat. Am Sonntag wollen wir mit dem Womo los..Ich bin gespannt wie das klappt..im Juni sind wir wegen meiner Beschwerden zurück nach 1 Woche.. jetzt hab ich echt das Bedürfnis was anderes zu sehen. Ich wünsche dir ganz viel Gelassenheit Gundi

  • #159Gundi (Samstag, 31 Juli 2021 01:19) Bin Grad durch Zufall auf die sehr informativen Videos eines schulterspezialisten aus Saarlouis gestossen,Dr.holger gross..lohnt sich.

  • #160Ulrike (Montag, 02 August 2021 23:28) Liebe Gundi, vielen Dank für Deinen Tipp -ich freue mich auf jeden Fall darauf, es ausprobieren, wenn wir Sonntag wieder von unserem einwöchigen Besuch bei meiner Familie in Norddeutschland wiederkommen. Es wird mir bestimmt gut tun:) Du schreibst von einem verletzten Arm? Ist es die betroffene Seite? Übrigens kann ich mich auch seit einiger Zeit nicht bei meinem Mann ankuscheln, da sind irgendwie die Arme im Weg. Danke auch für den Videotipp! Ich wünsche Dir einen schönen und erholsamen Urlaub! Danke nochmal und liebe Grüße! Ulrike Anbei noch etwas, was sicher für alle bedenkenswert ist… Eine befreundete Ärztin sagte mir gestern, dass ich eigentlich gar nicht fahrtauglich sei, da ich im Notfall nicht richtig ins Lenkrad greifen könnte. Ich habe jetzt beschlossen, erst wieder zu fahren, wenn ich meine, auch in kritischen Situationen ausreichend zupacken zu können. Sie meinte, ich könnte rechtlich belangt werden bzw. schuldig sein im Falle eines Unfalls. Darauf war ich noch gar nicht gekommen.

  • #161Eva (Dienstag, 03 August 2021 07:16) Liebe Ulrike, bei mir war die linke Seite betroffen, da habe ich das Autofahren bereits als grenzwertig empfunden. Wenn der rechte Arm betroffen gewesen wäre, keine Chance autofahren zu können. Ich hätte keine Handbremse ziehen können. Liebe Grüße, Eva

  • #162Ulrike (Dienstag, 03 August 2021 13:36) Liebe Eva, da hast Du einfach recht. Hoffentlich dauert es nicht ganz so lange, ohne Auto sieht Vieles noch mehr anders aus, aber es nützt nichts:) Liebe Grüße, Ulrike

  • #163Michaela (Samstag, 07 August 2021 21:16) Hallo zusammen, auch ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen und fühle mich endlich verstanden. Habe auch verschiedene Ärzte, Physiotherapeuten und Schmerzmittel hinter mir und das Schlimmste - neben den Schmerzen - ist, dass jeder eine andere Meinung zur Behandlung der FS hat und man nur für sich selbst herausfinden kann, was geht und was nicht. Die Unsicherheit bleibt trotzdem, ob man auf dem richtigen Weg ist und das lese ich auch aus euren Beiträgen heraus. Ich bin seit Nov.2020 betroffen und als ich vor einem Monat das Gefühl hatte, das tiefste Tal sei durchschritten, fing die andere Schulter an zu schmerzen… Ich hätte nur heulen können, ok, hab ich auch… Um die Schmerzspitzen zu reduzieren, hilft mir CBD Öl und Axomera-Therapie. Das ist eine Akupunktur, in der die Nadeln unter Strom gesetzt werden. Ich glaube, das wurde noch nicht erwähnt und vielleicht hilft es jemandem. Ich hoffe, die 2. Schulter wird nicht so heftig wie die erste, das werden sonst nochmal harte Monate und ich hab keine Ahnung, wie ich mit 2 versteiften Schultern durch den Alltag kommen soll (bis jetzt schmerzt die 2. Schulter „nur“). Grüße an alle Betroffenen!

  • #164Eva Kristina (Sonntag, 08 August 2021) Hallo Zusammen, Danke für all eure Berichte, ich fühle Verbundenheit wenn ich all das lese. Ich hab leider auch beidseitig FS, dianostiziert im März 21 vom Ostheopaten später vom Orthopäden bestätigt. Ich kann vieles so gut nachvollziehen!! Meine Schmerzen haben sich langsam aufgebaut, auch ich hab zuerst registriert, dass meine Schlafposition am Arm nicht mehr möglich war. Danach hat es aber noch recht lange gedauert, bis die einschießenden Schmerzen so krass wurden, dass ich zum Arzt bin. Ich bin dankbar, dass die FS bei mir dann recht schnell diagnostiziert wurde und sowohl Osteopath als auch Orthopäde mir dringend angeraten haben, nicht "in den Schmerz" zu gehen sondern in der Schmerzphase unbedingt zu schonen (außer Pendelübungen). So hab ich mir sicher manches erspart, was ihr zusätzlich erlitten habt. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt die Steifheit auch schon recht ausgeprägt. Bei mir ist die linke Schulter der rechten immer "etwas voraus", d.h. rechts tobt sich der Schmerz gerade so richtig aus, aber links wird es -Gott sei Dank- langsam weniger. Zuerst konnte ich mit rechts noch die mangelnde Beweglichkeit links ausgleichen, jetzt ist rechts leider mindestens genauso versteift. Ich habe den Eindruck, dass sich links der Bewegungsradius hier und da geringfügig erweitert, das gibt Hoffnung!! Ich versuche, das Gute und den Fortschritt zu sehen und mich dem Schmerz nicht so hinzugeben, was mal besser und mal schlechter gelingt. Bisher nur 1 Woche AU (30 Std. Stelle und mein Mann erledigt quasi alles zuhause), die Ablenkung finde ich gut - allerdings ist meine Toleranzgrenze durch Schmerzen und Schlafmangel echt runtergesetzt und ich mache mehr aus dem Homeoffice... Die FS ist für mich so unkalkulierbar, das strengt mich an. Was gestern gut geholfen hat, verschafft heute keine Linderung etc. Auch ich fahr nur Kurzstrecke und nur wenn unbedingt nötig - dank Automatik im Einzelfall machbar. Ich wünsch euch allen Durchhaltevermögen, rasche Besserung und Barmherzigkeit mit euch selber. Liebe Grüße Eva Kristina

  • #165Eva (Montag, 09 August 2021 18:54) Liebe Michaela, Leider gelingt es mir nicht, in der Google-Gruppe zu schreiben, nun kontaktiere ich dich auf diesem Wege. Meine FS-Geschichte lief in etwa zur gleichen Zeit, wie die deinige ab. Wie geht es dir heute? Bist du sensibel geworden, was die 2. Schulter betrifft? Bei mir war - anders wie bei dir - zuerst die linke Seite betroffen. Seit etwa drei Wochen nehme ich Veränderungen im rechten Oberarm wahr. Rechts ist natürlich meine Arbeitshand und wird viel stärker beansprucht als die linke. Jedes Hobeln, Reiben, Putzen, Kreisen verursacht ein Zwicken und Ziehen im Oberarm. Als ich diese Symptome bei meinem linken Arm zum erstenmal wahrgenommen habe, ist es noch fast ein halbes Jahr gegangen, bis die Schmerzen so stark wurden, dass ich meinen Arzt aufgesucht habe. Ich habe mich nun dazu entschieden, prophylaktisch Entzündungshemmer einzunehmen. Ohne dem Wissen von heute, käme ich niemals auf den Gedanken, diese minimalen Wehwehchen medikamentös zu behandeln. Auch auf die Ernährung werde ich mehr Augenmerk legen. Vielleicht nützt es insofern, dass die akute Schmerzphase nicht so schlimm wie beim ersten Mal ausfällt. Bin mal gespannt. Zumindest weiß ich, was im schlimmsten Falle auf mich zukommen wird, wenn meine Diagnose die richtige ist. Unterkriegen lasse ich mich von der FS auf keinen Fall, das Zepter habe nach wie vor noch ich in der Hand - auch wenn es vielleicht bald nur mehr in der linken sein wird. Liebe Grüße an alle Betroffenen, Eva

  • #166Michaela Buck (Dienstag, 10 August 2021 12:56) Liebe Eva, interessant, dass Du von der erhöhten Sensibilität schreibst. Das habe ich auch bei mir bemerkt. Jedes "Zipperlein" in der bisher nicht betroffenen Schulter versetzt mich in einen auch körperlich spürbaren Alarmzustand und ich befürchte sofort, dass auch diese Schulter anfangen könnte. Herzliche Grüße! Michaela

  • #167Anna (Dienstag, 10 August 2021 13:32) Geht mir genau so! LG

  • #168Sabine (Mittwoch, 11 August 2021 10:56) Hallo zusammen, mir geht es leider ebenso. Im Februar hatte ich ich schon festgestellt, dass meine rechte Seite instabil wird. Die Schmerzen werden stärker, bis jetzt nutze ich die Voltaren Salbe und heute Nacht hatte ich zum ersten Mal ein Schmerzmittel eingenommen. Meinen rechten Arm kann ich nicht mehr ganz nach oben heben. Die basische Ernährung halte ich noch ein, ich hoffe es nützt was. Leider habe ich dadurch Probleme mein Gewicht zu halten. Liebe Grüße Sabine

  • #169Conny (Donnerstag, 12 August 2021 06:28) Hallo. Wie ich sehe bin ich mit meinen Problem nicht alleine. Seit Feber. frozen shoulder. Bin echt schon am verzweifeln,habe extreme Schmerzen und bin seh eingeschränkt, aber eure Einträge machen mir Hoffnung das es besser wird. Bin in der Gastronomie tätig und muss ehrlich sagen ich weiss nicht ob ich meinen Job verlieren werde und das macht mir sehr viel Sorgen. Ich wünsche euch allen eine baldige Besserung und natürlich viel Geduld. Ich habe bald keine mehr und bin echt schon beim überlegen ob ich mich operieren lassen soll. Liebe Grüße euch allen.

  • #170ANETT , auch unter #71 (Donnerstag, 12 August 2021 22:22) Ein kurzes Update von mir. Meine FS re. ist noch da, aber es gibt viele kleine Verbesserungen. Beim Autofahren habe ich die FS früher noch deutlich gespürt, beim Lenken im Parkhaus z.Bsp. Das ist inzwischen kein Problem mehr. Ich komme gut durch meinen Alltag, schlafe immer durch, bin schmerzfrei. Manchmal vergesse ich die FS sogar fast. In den letzten 10 Monaten habe ich nur ca. 3-4 Wochen Schmerzmittel genommen. Die Bewegung ist nach wie vor eingeschränkt. Nach vorn kann ich den rechten Arm etwa 90 Grad, seitwärts etwa 45Grad heben. Höher geht nichts. Die Linke Schulter ist bisher nicht betroffen. Beim Arzt war ich seit Frühjahr nicht mehr, wozu auch. Ich tue einfach das was geht und keine Schmerzen bereitet. Ich bin optimistisch und denke ich ein paar Wochen bin ich da hoffentlich durch.

  • #171Gundi (Donnerstag, 12 August 2021 22:23) Hallo zusammen.. will meinen Frust loswerden.. wir sind seit 10 Tagen mit dem Womo unterwegs..sibd viel zu fürs unterwegs gewesen..einige kurze Radtouren gingen auch..nachts kann ich einige Stunden schlafen..bevor es morgens wieder losgeht.habe ich mal ein gutes Gefuehl.. wird's am nächsten Tag wieder schlechter..schlimm finde ich wenn mir übel wird..denke dass hat auch was mit der Halswirbelsäule zu tun..bin auch oft sehr müde..mrine Energie ist verschwunden.. es wäre so schön wenn man wüsste was einem hilft.. so doktert man vor sich hin..was ich auch schrsckl7ch finde ist dass die Experten über die Hintergründe so unterschiedlich Meinung sind.. und dann die Frage.. wann hören die diesen Schmerzen endlich auf. Ich warte jetzt ab wie es morgen früh ist..ob wir noch einen Ort weiterfahren oder Richtung Heimat...denn zu Hause hat man doch mehr Möglichkeiten.. Mein Mann macht so viel..wo ich auch dankbar für hin..aber es fällt mir oft schwer das auch zu akzeptieren. Mittlerweile ist such was Schreiber mit dem Stift schmerzhaft geworden..hier kann ich wenigstens mit links schreiben. Ich tue mich auch sehr schwer damit dass ich auf vieles was ich gern mache verzichten muss..und bewundere alle die noch arbeiten gegen.. Passt alle gut auf euch auf..dsnke fürs zuhören..Gundi

  • #172Christine (Freitag, 13 August 2021 16:37) Hallo Ihr Lieben - ich hatte meine 1. Frozen Shoulder rechts 2010/2011 - nach langem hin und her wurde nach vier Monaten erst erkannt das ich eine Frozen Shoulder hatte - exakt der gleiche Verlauf wie du - liebe Michaela beschreibst - dann las ich das meistens nach ein paar Jahren die andere Schulter dran ist - tja und nun seit 5 Wochen bin ich in Phase 1 mit der linken Schulter - der einzige Vorteil jetzt - ich weiß was auf mich zukommt - habe diesmal Cortison verschrieben bekommen - :( bin zwar nicht begeistert- aber man probiert alles aus - in diesem Sinne wünsche ich euch - ein Schulterschmerzfreies Wochenende lgchristine

  • #173Toni (Dienstag, 17 August 2021 16:51) Hallo liebe Frozies, es ist sehr bewegend eure Geschichten zu lesen. So vieles, in dem ich meine Erfahrungen widergespiegelt sehe. Das tut gut. Ich denke, ich habe in vielen Momenten einfach auf die Zähne gebissen, Motto durchhalten, auch wenn die Schmerzen mir den Schlaf rauben, ich vor jeder Bewegung mit dem kranken Arm zurückschrecke. Dazu der permanente gesellschaftliche Ausnahmezustand, der mich sorgend und manchmal grollend zurücklässt. Jetzt kann ich einen Blick zurück zu werfen auf die letzten Monate und anerkennen: Nein, es ging mir nicht gut. Es ist okay, mir eine Pause zu nehmen, nicht alles zu schaffen und Angst zu haben, dass die Einschränkung zu groß wird, um den Alltag zu bewältigen. Und offenbar bin ich nicht allein. Erste stechende Schmerzen Anfang Januar 2021, bis April immer stärker und dann permanent, und bei einem Sturz einmal eine glatte 10 von 10 auf der Schmerzskala. Eine deutliche Linderung brachte erst ein Kortisonschema (Prednisolon) über drei Wochen, um die Entzündung rauszunehmen. Begleitend Physio begonnen. Da habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Muskelverspannungen lösen und Massagen waren sehr wohltuend, Bewegungen in dieser Phase eher kontraproduktiv. Einfrieren der Schulter und anhaltende Bewegungseinschränkung mit Schmerzauslösung bei falschen Bewegungen dann bis etwa Anfang Juli. Zwischendurch auch nochmal Kortisonspritzen, weil ich es mit den Dehnungsübungen übertrieben habe (alles sein lassen, was Schmerzen verursacht!). Was ich auch gemacht habe, waren drei Sitzungen Stoßwellentherapie. Ob diese etwas gebracht haben oder ob der Verlauf sich auch ohne verbessert hätte, kann ich nicht sagen. Jedenfalls taut die Schulter langsam auf und es wird täglich etwas besser, Stück für Stück. In dieser Phase kann ich schon intensiver die Beweglichkeit und Kraft trainieren, die Schmerzen sind fast ganz vorbei. Ich entdecke gerade das Schwimmen und Aquagym für mich, um die Schultermuskulatur zu stärken. Die sanften Bewegungen im Wasser sind m.E. ideal für uns. Vom einarmigen Schwimmen zum beidseitigen Kraulzug in nur sieben Wochen. Sieht noch nicht rund aus, aber hey! Was ich auch hilfreich finde: Meditation, sei es im Sitzen oder auf der Akupressurmatte. Geistig entspannen. Abstand nehmen. Selbstmitgefühl üben. Ich bin endlich wieder frohen Mutes, schwimme mich gesund und freue mich auf die Zeit, die vor mir liegt. Ich wünsche allen Betroffenen die nötige Geduld und bin mit dem Herzen bei euch.

  • #174Stefanie (Dienstag, 17 August 2021 19:27) Hallo liebe Toni, Dein Beitrag macht Mut - danke dafür. Bei mir begannen die Schmerzen zur selben Zeit, allerdings beidseitig. Seit Mai der Nachtschmerz, nun schon 3 Monate jede Nacht, zwischenzeitlich brennen die gesamte Arme auch tagsüber :-( und es wird von Tag zu Tag schlimmer. Die Einsteifung geht auch voran. Ein Kontroll-MRT hat letzte Woche ( wir haben uns nur links angeschaut ) die FS deutlichst gezeigt, dazu eine ganz leichte Schleimbeutelentzündung. Beides war im April auf dem MRT nicht vorhanden. Viele Alltagsdinge und auch die Arbeit ( PC ) fallen zunehmend schwerer. Bei Dir ist die Entwicklung so schnell ( trotz des Sturzes und der übertriebenen Dehnübungen ) - toll ! und wow, Deine Schwimmerfolge sind großartig. Ich freue mich für Dich. Ich habe allerdings bis heute - außer zu Beginn 3 oder 4 x eine 400er IBU, Weihrauch, Arnika, Heiße 7 und CBD-Öl - nichts eingenommen. Seit letzter Woche versuche ich es mit Akupunktur. Allerdings habe ich auch die Prednisolon hier liegen, ich traue mich nur nicht wegen der möglichen Nebenwirkungen ;-( In welcher Dosierung hast Du sie eingenommen, gab es Nebenwirkungen ? Mir hat der Doc einen Stufenplan 30 Tage empfohlen, je 10 Tage 20, 15 und 10 g...... Ich freue mich, von Dir zu lesen. LG an Euch alle. Stefanie

  • #175Claudia (Dienstag, 17 August 2021 19:54) Liebe Stefanie, meine Schulter ist ab Januar eingesteift. Schmerzen hatte ich schon länger. Bei mir taut auch absolut noch nichts auf, leider. Wenn ich mich zuviel bewege tut es wieder doller weh. Also bin ich stets sehr vorsichtig. Hatte gerade fünf Mal Akupunktur und leider das Gefühl, dass der Arm dadurch wieder mehr weh tat. Meine linke Schulter tut jetzt auch weh, aber ich hoffe und bete, dass es nur die zusätzliche Belastung ist. Wenn links auch so würde wie meine rechte Schulter, dann könnte ich mich nicht mehr alleine versorgen. Jetzt versorge ich auch noch meinen alten Vater. Ich hoffe Stefanie du kommst noch einiger Maßen klar. Ich wünsche Euch allen viel Geduld und Zuversicht und freue mich für diejenigen bei denen die Frozen Shoulder schon wieder auftaut. LG

  • #176Toni (Mittwoch, 18 August 2021 00:17) Hallo Stefanie, vielen Dank für deine Antwort. Ich hoffe, dass es dir bald besser geht und du wieder gut durch den Alltag kommst. Die Dauer scheint wirklich individuell sehr unterschiedlich, aber der Verlauf aus Schmerzphase, Einsteifung und Auftauen auch sehr typisch. Nach meiner Erfahrung muss die Therapie jeder dieser Phasen angepasst werden. Einer, der es m.E. gut erklärt ist Dr. Holger Groß https://www.youtube.com/watch?v=0YW7V_gmqKA Mein Einnahmeschema bei Kortisontabletten war über drei Wochen ausschleichend 20, 10, 5mg. Meine Schmerzen sind nach einer Woche deutlich zurückgegangen und ich hatte keinerlei Nebenwirkungen. Es war das einzige, was wirklich Linderung gebracht hat und mich nachts wieder hat schlafen lassen. Mein Arzt hat es vor der Kortisontherapie auch mit Schmerzmitteln versucht, hat gar nichts gebracht. Nachher habe ich an schlechten Tagen hin und wieder Ibu in 800er Dosierung genommen, darunter war völlig wirkungslos (Dosierungen müssen natürlich individuell ärztlich abgeklärt werden). Eigentlich bin ich bei Medikamenten auch vorsichtig, in der Leidenszeit aber auch pragmatisch geworden. LG

  • #177Gundi (Donnerstag, 19 August 2021 12:51) Hallo ihr Lieben,ich würde mich sehr freuen, wenn jemand von euch Lust hatte sich mit mir auszutauschen..vielleicht jemand der in einer ähnlichen Situation ist wie ich..seit Januar Schmerzen.. seit Mai Bewegungsrinschraenkunfen,sorry,das Tablet versteht nicht was ich schreiben möchte,seit Juni Diagnose, es ist ein auf und ab,Schmerzen sind mehr oder weniger da, vor allem morgens, ich denke ,wer in derselben Situation ist, kann vieles besser verstehen, man kann sich gegenseitig unterstützen und aufbauen, würde mich über Mails an Gundi.ververs@gmx.de freuen..wuensche euch allen einen guten Tag, Gundi

  • #178Sabine E. (Freitag, 20 August 2021 10:54) Hallo ihr Lieben, ich bin , zum Glück, auf eure Seite gestoßen und erkenne alle 1000% wieder. Ich bin also nicht allein. Auch ich habe FS seit März 2021. Rechts. Langsam scheint es aufzutauen, es knackt und knirschelt vermehrt und die Beweglichkeit kommt zurück. Ich war nur 4 Wochen krank geschrieben, ansonsten versuche ich durchzukommen. Meine Angst war von Beginn an: was, wenn die 2 Schulter auch noch kommt? Und jeder hat mich beruhigt: quatsch, das gibts doch gar nicht. Nun ist es scheinbar so, dass es mich erwischen soll. Die Schulter schmerzt und knackt, es reißt bei bestimmten Bewegungen an der Unterseite vom Oberarm bis in den Ellenbogen. Nun gut, das kann man leider nicht aufhalten oder ändern. Meine Frage an die, die es schon beidseitig haben: wie bewältigt ihr den Alltag, die Körperpflege? Wie duscht ihr? Wie wischt ihr euch den Hintern ab (sorry, aber das versetzt mich in Panik)? Wie esst ihr? Ich bekomme ja so schon die Gabel nicht zum Mund. Ich hab so ne Angst , ich weiß gar nicht, wohin mit mir. Liebe Grüße, wenig Schmerzen und alles Liebe für euch. Sabine

  • #179Claudia (Samstag, 21 August 2021 13:35) Hallo Sabine, ich kann deine Ängste verstehen und teilen. Bei zwei Schulter gleichzeitig wird man ziemlich hilflos sein. Aber deine rechte Schulter taut doch schon auf und das nach einem relativ kurzen Zeitraum. Vielleicht kann dann rechts schon wieder die Arbeit für links übernehmen. LG Claudia

  • #180Eva Kristina (Sonntag, 22 August 2021 08:47) Liebe Sabine, hmm, also das sind berechtigte Fragen... Bei mir waren beide Schultern auch ein paar Wochen zeitversetzt, sodass ich mit links schon weniger Schmerzen hatte, als die rechte Seite gerade "aufblühte". Insofern konnte ich immer etwas jonglieren. Bei vielen musste mein Mann zumindest zeitweise (und z.T. auch immer noch) helfen: Haare waschen und fönen, T-Shirt in die Hose stecken, T-Shirt ausziehen, Sachen oben aus dem Schrank holen, ... Ich bade eher als das ich dusche, das warme Wasser entspannt und tut mir gut. Mit Stilbürsten etc. kann man sich begrenzt helfen. Haare wasche ich kopfüber dem Rand der Badewanne (und ich hab sie kurz geschnitten, das erleichtert waschen und fönen). Po abwischen ging -Gott sei Dank- immer irgendwie noch alleine, feuchtes Toilettenpapier erleichtert es. Klamotten trage ich eher die, die etwas weiter sind, denn da komme ich leichter mit zurecht. Der Strohhalm hat sich fürs trinken sehr bewährt ;-). Im Supermarkt frag ich oft ob mir jemand bitte etwas aus den oberen Regale holt, bisher habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Alles in allem gehts besser als ich es mir vorgestellt hatte. Ich wünsche dir, dass du diese Erfahrung auch machst! Eine positive Grundhaltung zu behalten erscheint mir äußerst wichtig. LG Eva

  • #181Stefanie (Sonntag, 22 August 2021 11:18) Hallo liebe Sabine! Bei mir war es von Anfang an beidseitig und gleichmäßig, kein Arm ist in der ganzen Zeit seit Jahresbeginn besser oder schlechter als der andere, somit konnte ich mich langsam an die Situation gewöhnen und, wie auch Eva schreibt, wird man erfinderisch und muss sich oft Hilfe holen. Ich bin immer noch in der ersten Phase und weiß nicht, wohin der Zug fährt, wie viel schlimmer es noch wird. Haare machen ( Zopf, Hochstecken ) , der obere Schrank, T-Shirts über Kopf anziehen… Das geht alles schon eine Weile nicht mehr alleine, aber essen/trinken und die notwendigen Hygienedinge inklusive duschen ( Haare wasche ich über Kopf ) und WC gehen zum Glück noch. Ich habe mir Trägertops gekauft, die ich von unten anziehen kann als Unterwäsche. Ansonsten versuche ich luftige Sachen / Blusen, Strickjacken….zu tragen oder meinen Mann um Hilfe zu bitten, wenn ich nicht mehr allein rein und raus aus einem Kleidungsstück komme. Da er aber im 24 Stunden Dienst arbeitet und damit viele Tage nicht zu Hause ist, muss ich mir oft alleine helfen oder alles gut vorbereiten ( Geschirr auf die Arbeitsplatte stellen, früher aufstehen, damit er mir vor seinem Dienst die Haare machen oder helfen kann ….). Ich arbeite noch Vollzeit ( Büro, derzeit im Homoffice ) - die meisten Termine gehen inzwischen ja auch per Videokonferenz, aber ab und zu gibt es auch noch mal wichtige PräsenzTermine mit Kindern, wie das jetzt zukünftig weitergeht weiß ich nicht…. Alles in allem bin ich nach wie vor dankbar für das, was noch geht. Und ich hoffe mir auch, meine Zuversicht zu bewahren. Irgendwann muss ja der Aufbauprozess dann auch beginnen. Ich hoffe, dass bei dir die Überschneidung so gut passt, dass du zu jederzeit gut zurecht kommst. Alles Liebe. Stefanie

  • #182Sabine E. (Sonntag, 22 August 2021 21:53) Liebe Eva, liebe Stefanie, vielen lieben Dank ihr habt mir wirklich weiter geholfen und ganz viel Mut gemacht. Vielleicht habe ich wirklich Glück und es zieht sich noch, bevor es so schlimm wird. Ich merke aber, im Gegensatz zur ersten Schulter, ich mache alles ganz vorsichtig und bedacht langsam. Und verreise den Arm nicht so oft in den unerträglichen Schmerz.(seit Monaten also gut geübt) Mein Mann ist relativ untalentiert im Haare machen, aber da muss ich wohl selbst was zaubern. Nun wechsel ich ab Oktober auch noch den Job, zum Glück ist mein neuer Chef ein Schatz, wir sind gute Freunde. Vorteil:ich brauche dann nicht mehr mit dem Auto ins Büro. Aber ganz ehrlich, wer sich FS ausgedacht hat, der hatte nix Gutes im Sinn.... Vielen Dank und liebe Grüße, Sabine

  • #183Eva (nicht Kristina) (Montag, 23 August 2021 15:14) zu #165 ... auf Anfrage bei meinem Physiotherapeuten habe ich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen je 1x Ibumetin 400 genommen und bereits am ersten Tag hat das von mir wahrgenommene Ziehen (während des Wanderns mit Stöcken) aufgehört und ist seither nicht mehr wiedergekommen. Auch hat mir mein Therapeut angeraten, auf der rechten Seite prophylaktisch Kraftübungen mit dem Theraband zu machen - eigentlich dieselben Kraftübungen, die ich nach der FS in der linken Schulter zum Aufbau der Muskeln gemacht habe. Durch Kräftigung der Arme und der gesamten Schulterpartie würden den Sehnen genügend Platz beibehalten gelassen und sämtliche Schultererkrankungen hätten weniger die Chance, überhaupt zustande zu kommen. Ich kann hier natürlich nicht alles wortwörtlich wiedergeben, was er mir gesagt hat - aber es hat durchaus Sinn ergeben. Das Problem meinerseits ist, dass ich überhaupt kein sportlicher Typ bin. Ich war sowas von froh, als die ganze Trainiererei nach der FS endlich vorüber war und jetzt sollte ich mich mit dem Gedanken anfreunden, durch Training eventuell vorzubeugen. Es muss ja nicht täglich sein, aber 2-3x in der Woche wäre doch gut. Werde eventuell weiter berichten, wenn sich in irgendeiner Weise etwas tut.... Liebe Grüße an alle Eva (aber nicht Kristina sondern lustigerweise Eva Christine)

  • #184Eva (Christine) (Montag, 23 August 2021 16:02) .... ach ja, was mein Therapeut noch gesagt hat - wenn die Schmerzen eindeutig in Richtung FS zeigen, sofort mit sämtlichen Übungen aufhören!!! Wie schon in etlichen Beiträgen zuvor berichtet: keinesfalls in den Schmerz hinein arbeiten!!!!!

  • #185Betty (Montag, 23 August 2021 17:20) Nach einen Sehneneinriss in der linken Schulter im Sommer 2020 begann, mein Leidensweg. Im Herbst wurde nach MRT der Einriss und eine relativ große Kalkablagerung und dadurch eine dauerhafte Entzündung festgestellt. Ich versuchte mit Hausmittel (Essigkur), div. Salben und Dehnübungen und Schmerzmittel meine höllischen Schmerzen los zu werden. Im Jänner 2021 bekam ich 3 mal Stoßwelle, um den Kalk aufzulösen. Diese hämmernden Schläge gegen eine schmerzende Stelle waren alles andere als angenehm. Nach dieser Behandlung meinte mein Orthopäde, "Jetzt müsste der Schmerz und die Beweglichkeit doch deutlich besser sein?" Mit einigen Test stellte er die FS fest. Er meinte dazu "Da haben sie sich aber nicht gerade DAS BESTE ausgesucht!" Meine Physiotherpeutin machte erst nach der 1. Phase leichte Mobilisationsübungen, die ich zuhause wiederhole. Im Mai 2021 hatte ich 6 mal Akupunktur bei einer TCM Ärztin, seither kann ich fast in allen Lagen schlafen. Seit ich zum Schlafen 100mg TRITTICO retard nehme, sind mein Nächte wieder erholsamer. Morgens sind meine beiden Arme und Schultern aber so schwer wie Blei, im Bett mobilisiere ich mich von Kopf bis Fuß durch, dann fällt mir das Aufstehen leichter. Seit einer Woche kribbeln mein Unterarme und Hände fast ständig, oder kommt das von der HWS? Hat jemand von euch auch diese Erfahrungen gemacht? Ich bin 50 +, mehrfach belastet, wollte es immer Allen recht machen, was mir NIE gelingen wird. Versuche mich an die ERSTE STELLE im meinem Leben zu stellen, denn durch diese Krankheit wurde ich richtig eingebremst, auf meinen Schultern lag zuviel Last. Verbringe viel Zeit in der Natur, denn da fühle ich mich wohler und hab kaum Wechselbeschwerden. Mein Partner massiert mir regelmäßig den Rücken und zieht auch an meinen Kopf, was sehr angenehm ist. Liebe FS FREUNDE: Ich wünsche euch allen viel Geduld und Unterstützung von euren Familien und Freunden........BETTY

  • #186Marieluise (Dienstag, 24 August 2021 23:56) Hallo! Ich bin auf diese Seite aufmerksam geworden, als ich googelte, ob meine gegenwärtigen Beschwerden nicht etwa die DRITTE FS bedeuten könnten. Ja, das gibt es, dass man 2x je 2 Jahre seines Lebens so verdrängt, weil so schrecklich, dass man unsicher wird, es wieder zu erkennen. Die erste war eine Fehldiagnose mit OP und Reha und alles falsch zum falschen Zeitpunkt. Ein absolutes Drama. Rechts. Die zweite links direkt nach Ende der ersten erkannte ich sofort und wurde "normal" behandelt. Und richtig. Zu Beginn auch Fehldiagnose eines Unfallchirurgen. Danach zu einem der ach so wenigen richtigen Schulterspezialisten. Und bei Deiner Beschreibung komm ich ins Grübeln: auch ich habe keine dieser Ursachen, aber vor Kurzem äusserst merkwürdige Mhm ja elektrisierende Beschwerden so ungefähr Hals hinten und über den Körper ohne das richtig beschreiben zu können. Ganz fremd und merkwürdig. Und nun seit bestimmt mind. 2 Wochen durchgehend Armhebeschmerzen. Ich bilde mir ein, auch früher hätten sie nicht IN der Achsel begonnen, sondern aussen am Oberarm. Aber wahrhaben will ich es nicht. Es kann doch nicht sein, dass ich 6 Jahre Schulterschmerzen fürchterlicher Art habe.... je 2 vorher und jetzt. Gab es unter Euch auch anfangs "nur" aussen am Oberarm ein Ziehen? Liebe Grüsse und anteulnehmende Grüsse an alle derzeit Leidenden!

  • #187Betty (Mittwoch, 25 August 2021 00:42) Liebe MarieLuise, was du da schreibst ist ja furchtbar �... denn ich muss gestehen, dass einzige was mich „durchhalten“ lässt (außer keine wirkliche Wahl zu haben) ist, sind die Worte meines Arztes: „... in meiner Laufbahn habe ich noch niemanden erlebt, bei dem sich die Schultern nicht erholt haben, das ist jetzt ein schwacher Trost, aber vielleicht hilft es ein bisschen...“ ö und auch dieses Forum hier. Ich bin beidseitig betroffen und komme wirklich an meine Grenzen. Trotzdem versuche ich noch alles selbst zu machen und gehe auch weiterhin arbeiten (zu Hause hätte ich zu viel Zeit für Kopfkino). Dass es Dich evtl. jetzt ein 3tes mal trifft ist ja schrecklich. Ich hoffe für Dich, dass es nicht so ist. Ich versuche es jeden Tag auf’s Neue zu akzeptieren, in der Hoffnung, dass es irgendwann auch wieder vorbei sein wird. Denn im Vergleich gibt es viel schlimmere „Krankheiten“ und Schicksale, egal wie hart es an manchen Tagen ist. Dass Gefühl von Strom, könntest du bei einem Neurologen abklären lassen, ggf. hängt es zusätzlich mit der HWS zusammen oder direkt mit Nervenbahnen. Vielleicht hast Du nach 2x2 Jahren aber auch ein ausgeprägtes Schmerz-Gedächtnis (wie wenn man die Hand nicht von der Herdplatte nimmt). Hängt mit Adrenalin und Noradrenalin zusammen. Wie auch immer, ... hoffen wir das Beste! Dass es geht wie es kam, gefühlt über Nacht. Wie schön wäre es, aufzuwachen (auf der Seite, dem Bauch,... wie auch immer) und alles ist gut. Das wünsch ich uns von ganzem Herzen. —<-<-@

  • #188Nicole (Sonntag, 29 August 2021 21:14) Hallo Ihr Lieben, Es ist toll, dass es dieses Forum gibt und wir uns alle austauschen können. Meine frozen shoulder hat sich im Laufe des Jahres 2020 ab ca. APRIL links immer mehr eingesteift, was mir erst garnicht auffiel, da zuerst das vordere sternum des Brustkorbes sowie der obere Rücken zwischen den Schulterblättern einen starken Druck aufwies. Ausserdem hatte ich Probleme beim Einatmen. Ich habe also erstmal gedacht, ich hätte eine bws Blockade! Die Brustkorb und Atemproblematik besteht seit July 2019, inzwischen ist das Atmen etwas besser geworden. In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, ob jemand von Euch auch eine frozen shoulder hat, die bis in den Rücken bzw. Brustwirbelsäule ausstrahlt und die Atmung beeinträchtigt???? Für mich ein unbeschreiblich unangenehmes Gefühl! Nachdem die linke Schulter seit März 2020 immer steifer wurde, bekam ich im März 2021 starke Schmerzen mit allen Symptomen, die Ihr hier beschrieben habt....auch meine rechte Schulter tut weh, ist aber voll beweglich. Ich habe alle Kortisonbehandlungen und eine angebotene Narkosemobilisation beim Facharzt abgelehnt...da ich hoffe, dass sich das ganze von selbst wieder gibt, und mir eine Mobilisation in Narkose als sehr risikobehaftet erscheint. War 35 Jahre in Vollzeit als Flugbegleiter tätig, habe immer schwerste Gegenstände gehoben,gezogen und getragen...häufig nachts und unter Zeitdruck. Durch die frozen shoulder ist auch meine Nackenwirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen und mir war sehr oft schwindelig mit glaskörpertrübung. Eine leichte Verbesserung kann ich an der linken Schulter feststellen nach ca. 18 Behandlungen bei der Physiotherapie. Sie wird langsam beweglicher, nur mit dem BH Öffnen tue ich mich nach wie vor schwer. Es wäre super, falls mir jemand sagen könnte, ob es bei ihm oder ihr auch in den brustkorb/ Rücken zieht bzw die Atmung beeinträchtigt. Ich wünsche uns allen, dass wir bald wieder voll beweglich und schmerzfrei sind! Grüße von Nicole

  • #189Heike (Dienstag, 31 August 2021 12:42) Hallo in die Runde, Ich bin gestern über die Seite gestolpert und habe beim Lesen nur geweint…es hat so gut getan, dass ich nicht alleine bin. Nach Strahlentherapie, Physio und ständigen Arztbesuchen wurde meine linke Schulter immer schlimmer, bis gar nichts mehr ging. Mein Orthopäde schickte mich zum Chirurgen, der mich operierte: Entfernung Schleimbeutel, supradpinatus Sehne Glätten, lange Bizepsehne Verklebungen entfernen, Kapsel Release, Schulterdach begradigen und Arm mobilisieren-das volle Programm. Die OP war an 8.Juni. Trotz stetiger Physio ist die Bewglichkeit noch sehr eingeschränkt…Haare waschen Nogo, Anziehen nur mitSchmerzen. Zudem beginnt es auch mit der rechten Schulter. Laut MRT Schleimbeutel entzündet, Teilweise angerissene Sehne….Diagnose drohende Frozen Shoulder. Mein Nervenkostüm ist nicht mehr das beste. Eine OP möchte ich auf alle Fälle vermeiden und suche nach Alternativen. Kortison Spritzen, Lasertherapie und Physio habe ich durch bzw. gehe noch hin. So bin ich über Liebscher& Bracht gestoßen. Hat jemand von euch damit Erfahrung? Liebe Grüße und allen starke Nerven und Durchhaltevermögen. Heike

  • #190Michaela Buck (Dienstag, 31 August 2021 13:39) Liebe Heike, nach dem Lesen Deines Beitrags hatte sofort das Gefühl, antworten zu müssen. Wie ich ganz oben im Blogtext geschrieben habe, war ich selbst bei einer Liebscher&Bracht-Therapeutin. Da ich das aber in der Einfrierphase gemacht habe, hat es das ganze nur schlimmer gemacht und mich an mir selbst und an meinem Körper sehr zweifeln lassen. Ich erlaube mir, die Erfahrungen aller Leidgeprüften hier zusammenzufassen: Don't touch in der Einfrierphase. Alle bei Frau Dr. Suchmaschine genannten Übungen funktionieren erst, wenn es wieder auftaut. Dir alles, alles Gute! Herzliche Grüße, Michaela

  • #191Claudia (Mittwoch, 01 September 2021 09:55) Hallo ins Forum, was die Ärzte so mit den Patienten veranstalten, da ist man doch sprachlos! Mein Orthopäde hat mir auch nach zwei Monaten den Gang zum Chirurgen als Option aufgezeigt, da habe ich sofort abgelehnt. Ich habe meine frozen shoulder selber erkannt und er hat es dann bestätigt. Es ist schon eine große Geduld und Ausdauer nötig bis man wieder genesen ist. Auch bei mir kommen immer wieder Zweifel auf ob das jemals was wird. Habe letzte Woche aus einem Reflex heraus den Arm etwas hochgerissen und seit dem sind die Schmerzen wieder deutlich schlimmer bei Bewegung. VG

  • #192Betty (Mittwoch, 01 September 2021 15:39) Ihr Lieben Liebscher&Bracht Übungen haben bei mir alles nur verschlimmert, aus eigener Erfahrung (und nur davon kann ich sprechen) Finger (oder in dem Fall Schulter) weg davon. Ich bin jetzt bald ein Jahr beidseitig betroffen und was mir echt hilft ist Akzeptanz. Und am Leben teilhaben (so gut es geht). Wir werden jeden Tag daran erinnert (die Schmerzen und das eingeschränkt sein tun es). Es ist nie ganz weg, seit vielen Tagen, Wochen, Monaten... und vielleicht wird es noch lange so sein, ob wir wollen oder nicht. Ich weiß, dass es nicht nur uns sondern auch unsern Partnern und Kindern / Familien viel abverlangt. Denn ich kann sagen, ich bin sehr oft nicht ich selbst. Meine Laune ist oft im Keller, das Wort Schmerzen kann vermutlich schon niemand mehr hören, das Nervenkostüm ist dünn. Dadurch, dass es so lange dauert, ist es für alle komisch, wenn man nach Monaten immer noch das selbe hat. Auch Intimität wird auf eine Harte Probe gestellt, sind wir mal ehrlich. Was wir jedoch tun können, ist jeden Morgen aufzustehen, Atmen und in den Tag starten. Immer wieder auf Neue, bis es besser wird und hoffentlich irgendwann der Vergangenheit angehört. Und wenn das bei einer/m von Euch mal nicht klappen will, ist auch Weinen o.k., oder ins Kissen schreien. Fakt ist, DU bist nicht allein damit.

  • #193Anna (Mittwoch, 01 September 2021 17:54) Danke Betty, du sprichst mit aus dem Herzen! Ich darf noch anfügen, dass meine Erfahrungen mit Ärzten durchwegs positiv sind. Hausarzt, Orthopäde, Physiotherapeut, Masseuse....alle haben mich gleich zu Beginn auf was Langes vorbereitet, die Grenzen aufgezeigt und mich toll begleitet. Dafür bin ich sehr dankbar. Auch wenn es nicht meinem Naturell entsprach - ich musste bremsen, inne halten. Geduld haben ist schwierig, die Situation akzeptieren auch. Aber es geht! Wir können dadurch unsere Sichtweise aufs Leben ausbauen. Das erlebe ich als sehr wertvoll. Alles Gute euch allen, und liebe Grüsse, Anna

  • #194Gundi (Donnerstag, 02 September 2021 09:57) Ich bewundere euch echt...hab das Gefühl in einem Tiefpunkt zu sein..d.h.es kann jetzt nur nach oben gehen..wie schön..der Gedanke kam gerade spontan beim schreiben Der fehlende Schlaf, die permanenten Schmerzen,gegen die man kaum was machen kann,machen mich im Moment mürbe.. Vor 2 Tagen hab ich bewusst gedacht.. jetzt akzeptierst du das, es wurde nur schlimmer, jetzt überlege ich , hast du das richtig gemacht..wsr es eher Toleranz,zu Akzeptanz gehört Wertschätzung, wie kann ich einen solchen Zustand wertschätzen..das fällt mir spontan sehr schwer..wie sind da eure Erfahrungen. Bisher habe ich immer die Energie gehabt, die schlechten Tage zu vergessen, weiter zu machen,aber wenn quasi immer wieder einen vor den Bug bekommt, ist das verdamme schwer....so das wollte mal raus ICH wünsche allen einen positiven angenehmen Tag, Gundi

  • #195Heike (Donnerstag, 02 September 2021 10:39) Guten Morgen, vielen Dank für euer Feedback bez. Liebscher&Bracht und die vielen anderen tollen Tipps. Die Kopf Hängematte werde ich auf alle Fälle ausprobieren und berichten. � Ich bin seit März krankgeschrieben und fühle mich auch ehrlich gesagt nicht in der Lage zu arbeiten. Ich könnte nicht amPC sitzen…Auch hier jetzt zu schreiben ist eigentlich Gift aber mir zu wichtig, um es zu lassen. Wie ist es denn bei euch? Liebe Grüße und einen guten Tag Heike

  • #196Martina (Donnerstag, 02 September 2021) Ihr Lieben, vielen Dank für dieses Forum! Auch ich (Mitte 40) bin seit Herbst letzten Jahres linksseitig mit einer FS geplagt. Die Schmerzen sind nun seit 4 Wochen etwas besser (vor allem nachts), aber ich frage mich, wann und wie macht sich die Auftauphase bemerkbar? Meine Bewegungseinschränkungen scheinen nicht ganz so schlimm wie bei vielen von euch (Arm nach oben oder hinten auf den Rücken geht aber auch nicht, zur Seite schon), kann da nach fast einem Jahr noch mehr kommen, oder ist das schlimmste ausgestanden? Ich mache gerade keine Übungen mehr, nur ab und zu Massage zur Lockerung. Wie bemerkt man also die Auftauphase und kann mit Mobilisation anfangen? Liebe Grüße Martina

  • #197Heike (Donnerstag, 02 September 2021 13:28) Liebe Ulrike#156, Ist dein neuer Orthopäde in Frankfurt? Könntest du mir bitte den Kontakt gerne auch den Link zur Website schicken. Ich werde zu meinem nicht mehr gehen . Liebe Grüße Heike

  • #198Anna (Donnerstag, 02 September 2021 14:38) @Martina Wann beginnt welche Phase...ist wohl sehr individuell.... Meine Ruheschmerzen (auch nachts) liessen nach ca. 7 Monaten nach, kurze Zeit später war das Maximum der Versteifung erreicht. Seither tuts auch bei Erschütterung nicht mehr weh, und das Auftauen hat begonnen. Jetzt werden die Übungen wichtig, und sind anstrengend! Aber es geht ganz langsam vorwärts. Ich wünsche allen, dass dieser Moment bald kommt und die lange Durststrecke überwunden ist. LG, Anna

  • #199Martina (Donnerstag, 02 September 2021 21:30) @Anna lieben Dank für deine Antwort :) Du hast natürlich recht, dass ist total individuell. Aber kann mir jemand das Gefühl beschreiben? Oder wird dann einfach die Beweglichkeit wieder mehr in der Auftauphase? Herzliche Grüße

  • #200Martina (Donnerstag, 02 September 2021 21:53) Außerdem habe ich immer noch Bewegungsschmerzen. Nicht mehr so schlimm wie am Anfang, aber immer mal da. Muss der erst weg sein, um in die Auftauphase zu kommen? Sorry für die vielen Fragen ;) Liebe Grüße

  • #201Sabine E. (Freitag, 03 September 2021 09:41) Liebe Heike, ich war "nur" 5 Wochen krank geschrieben und quälte mich seit dem im Büro. Ich kann es mir leider finanziell nicht leisten, dafür leide ich wirklich jeden Tag. Hab versucht, mir meinen Arbeitsplatz so einzurichten, dass die Arm halbwegs schmerzfrei liegt, mache sehr viele Pausen, sonst ist es nicht zu ertragen. Schlafen geht nur halbsitzend, quasi wie im Liegestuhl. Das Auftauen ist bei jetzt langsam im Gange. Ich habe es so bemerkt, dass es wieder in der Schulter knackt(das kann es ja nur, wenn da drin was beweglich ist, denke ich). Ein schönes, relativ schmerzfreies Wochenende für euch.

  • #202Anna (Freitag, 03 September 2021 14:33) @Martina: Dass die Schulter am auftauen ist kann ich nicht direkt mit einem Gefühl verbinden. Ich konnte mich einfach plötzlich wieder selbstverständlicher bewegen, weil der Schmerz mehrheitlich weg war. Nicht mehr studieren wie sitze ich im Bus ohne dass mich jede Erschütterung peinigt....nicht mehr in Zeitlupe auf einen Stuhl sitzen damit es nicht „blitzt“ in der Schulter...etwa so wars...und dann ganz plötzlich merken, dass gewisse Bewegungen wieder besser gehen, Hose hochziehen, Türen öffnen wieder mit dem kranken Arm, Brot schneiden, etc. und natürlich das erfrischende Lüftchen in der Achselhöhle als der Arm nach so langer Zeit wieder vom Oberkörper weg konnte. Viel Kraft allen und LG, Anna

  • #203Nicole (Samstag, 04 September 2021 00:48) Hallo Ihr Lieben, Hat jemand von Euch die Erfahrung gemacht, dass die Frozen Shoulder bis in die Rippen/Brustkorb zieht und die Einatmung erschwert? Beste Grüße, Nicole

  • #204Dagmar (Samstag, 04 September 2021 10:41) Hallo Nicole, Ja, diese Schmerzen habe ich auch... es zieht links bis Mitte Brustkorb. Ich habe auch noch eine Frage... ich wurde vor 4 Wochen an der rechten Schulter operiert. Seitdem habe ich alle 1-2 Tage so starke dchmerzschübbe, dass ich in die Notaufnahme muss. Der Schmerz hält 1-2 Stunden an und ist auf höchstem Niveau... die anderen Stunden liegt der Schmerz bei 4-6... ich bin mittlerweile wirklich am Ende und nur noch am weinen... wann hören diese wahnsinnigen schmerzschübbe auf? Die Schulter ist steif... die Sehne wurde angenäht... es ist ein Wahnsinn, das durchzustehen... jeder Tag und man weiß nie, wann es losgeht... so traurig diese Situation... Eure Dagmar

  • #205Sabine (Samstag, 04 September 2021 13:05) Ja, das hatte ich auch. Aber schon sehr viel früher, bevor die FS bei mir ausgebrochen ist. Das hatte mich an meine Lungenrisse erinnert. Ich hatte dazu schon geschrieben, die FS hat sehr viele Seiten und nimmt den ganzen Körper ein. Tatsächlich hatte ich einen sehr guten Therapeuten , der mich mit Übungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt meiner körperlichen Einschränkungen wieder Fit gemacht hat. Die Dehnungsübungen sind sehr wichtig, waren aber manchmal auch anstrengend, es hat mich aber auch weitergebracht. Da Sehnen sich ja auch verkürzen können, Muskeln bauen sich auch sehr schnell ab, ist eine richtige Begleitung durch Physiotherapie sehr wichtig, ich bin sehr oft korrigiert worden, da ich diese Übungen nicht richtig ausgeführt hatte. Was auch sehr wichtig ist, sind die Lockerungsübungen , das musste ich wirklich lange trainieren, gehören zu meinen Alltag und sind überall und jederzeit möglich, nehmen nicht einmal zusätzliche Zeit in Anspruch. Am Ende hatte es sich für mich gelohnt. Jetzt befinde ich mich im Stadium des Muskelaufbaus. Dehnübungen usw. habe ich in meinen Alltag integriert. Viele Übungen machen aber erst Sinn, wenn die Entzündung aus der Schulter ist, da hatte mir das Cortison geholfen und ein Schmerzmittel. usw. . Nebenwirkungen hatte ich von den Medikamenten keine. Fass doch mal auf deine Schulter, wenn du eine gewisse Hitze spürst, könnte dir das kühlen helfen, aber bitte nur mit einem Läppchen kaltes Wasser, das zieht die Hitze raus. Bei mir ist es inzwischen 14 Monate her, seit Februar meine rechte Seite betroffen, aber noch nicht ausgebrochen, der Weg ist lang aber fast alles aus dem Forum konnte ich anwenden und hat geholfen . Für alle wünsche ich viel Zuversicht, Geduld , positive Gedanken... Die Tage werden wieder heller.... Liebe Grüße Sabine Ich habe hier nur meine persönliche Erfahrung beschrieben

  • #206Dagmar (Samstag, 04 September 2021 14:17) Hallo, Danke für die Infos Hat auch jemand von euch sehr heftige Schmerzschübbe? Ich habe es fast jeden Tag und es hält immer 1-2 Stunden an... Tilidin 100 hilft auch nicht mehr... ich bin sehr verzweifelt... Danke für Infos. Eure Dagmar

  • #207Nicole (Samstag, 04 September 2021 21:28) Liebe Dagmar, Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du bald wieder schmerzfrei bist, nach Deiner Sehnenoperation.......so eine Schulterop ist ein Eingriff....der Körper hat seine eigene Intelligenz...und meines Erachtens startet er mit diesen Schmerzen sein Heilungsprogramm....genau wie auch Entzündungen eine Heilung einleiten..... Danke, für die Beantwortung meiner Frage bezüglich des Ausstrahlens der frozen shoulder in die entsprechende Brustkorbseite und den damit verbundenen Atembeschwerden. Bis jetzt habe ich von den Orthopäden nur komische Blicke geerntet, wenn ich das ansprach....dabei wette ich, dass es eine gängige Begleiterscheinung ist.... Hoffe sehr, liebe Dagmar, dass es Dir bald besser geht, Gruß von Nicole

  • #208Nicole (Samstag, 04 September 2021 21:52) Liebe Sabine, Danke für Deine Antwort...mir geht immer mehr ein Licht auf...Du schreibst, dass Dich die Beschwerden lange bevor die eigentliche FS auftrat an Lungenrisse erinnert haben.. Bei mir fing dieser Brustkorb Druckschmerz mit Atemnot bereits im Juli 2019 erstmals an... Da habe ich noch garnicht an eine frozen shoulder gedacht.... Erst ab März 2020 kam die schleichende Einsteifung ... Und ab März 2021 hatte ich dann richtig dolle Schmerzen...und Einsteifung !!! Also wie ich bereits schrieb... Von den meisten Orthopäden kann man einfach nicht erwarten, dass sie da Zusammenhänge erkennen.... Die FS ist ja durch die faszialen Strukturen und Sehnen mit dem Brustkorb verbunden und kann auch in diesen ausstrahlen und starke Beschwerden verursachen... Wünsche uns allen baldigst Schmerzfreiheit und einen schönen Sonntag. Gruß, Nicole

  • #209Betty (Samstag, 04 September 2021 23:19) Die auftretenden Schmerzen sind z.T. wie es scheint völlig unterschiedlich. Ich hatte lange Zeit ein Ziehen & Druck in/vor der Achsel und in der Brust (vor FS) und wurde von A nach B geschickt (Mammographie/Brustultraschall) etc. Die Schmerzen sind morgens am schlimmsten. Oder wenn ich mich verreiße... nach einer Mücke schlagen, hat mich kurzzeitig lahm gelegt. Bei meiner beidseitigen FS ist auch das Tragen einer Tasche nach kurzer Zeit sehr schmerzhaft oder schwerere Gegenstände nach vorne weggeben etc. @Gundi Ich hab nochmal über tolerieren / akzeptiert nachgedacht... und kann sagen: ich akzeptiere es tatsächlich. Das war eine Entscheidung und erstmal wurde es schlimmer (bzw. seit dem nicht besser). Ich habe aber auch kein Wunder erwartet. Aber ich frage nicht mehr nach dem warum... keine Sekunde des Tages. Und das finde ich entscheidend. Was die Wertschätzung angeht, kann ich sagen: sicher nicht! Aber mir fällt auf, dass mich die FS hindert, meinen Perfektionismus zu leben und das in fast jeder Hinsicht - das ist tatsächlich etwas Gutes an der ganzen Sache, denn ich bin mir sicher, ich hätte mir weiterhin alles abverlangt. Trotzdem werde ich dem Ganzen keine Träne nachweinen... ich bin froh wenn’s vorbei ist, bei uns allen.

  • #210Nicole (Sonntag, 05 September 2021 18:06) Das mit dem Perfektionismus kenne ich auch...und ich kann mir vorstellen, dass der Körper dann irgendwann die Bremse reinhaut..... in Form einer frozen shoulder. Wir Frauen sind heute so Multitasking....immer schön weitermachen... Mutti macht das schon....Kinder, Mann, Job evtl kranke Eltern.... wobei man mit einem der genannten Dinge schon mehr als genug zu tun hätte.. Und dann kommt die Frozen shoulder...Als letzter Ausweg sozusagen... Die mir sagt: Nicole, es reicht jetzt! !!! Danke endlich mal an DICH !!!

  • #211Betty (Dienstag, 07 September 2021 20:58) Liebe Michaela, Sie haben den Blogg im März 2020 erstellt, darf ich fragen, wie es Ihnen heute / in der Zwischenzeit geht? Viele Grüße

  • #212Cornelia (Mittwoch, 08 September 2021 08:39) #Anna "Und natürlich das erfrischende Lüftchen in der Achselhöhle als der Arm nach so langer Zeit wieder vom Oberkörper weg konnte" Liebe Anna, perfekt beschrieben, genauso ist es! Als ich das vor kurzem erlebt habe war ich unfassbar überwältigt von diesem Gefühl. Ich bin sehr dankbar. Und ich werde es ein 2. Mal erleben wenn der andere Arm sich auch vom Körper ablöst. Ich freue mich darauf! Weiterhin viel Durchhaltevermögen an alle mit Grüssen Cornelia

  • #213Michaela Buck (Mittwoch, 08 September 2021 10:22) Liebe Betty (#211), danke der Nachfrage - ich bin völlig wiederhergestellt :) Allen noch Betroffenen weiterhin alles Gute! Haltet durch - das wird wieder!!! Herzliche Grüße Michaela

  • #214Betty (Sonntag, 12 September 2021 10:48) Ihr Lieben, hat sich jemand von Euch operieren lassen oder wurde es Euch empfohlen? Jemand der die FS hinter sich hat... war aussitzen die beste Lösung? Ich möchte an nix dran, was von alleine weggeht, nur damit es vorbei ist. Danke Euch. Liebe Grüsse

  • #215Sabine (Montag, 13 September 2021 07:35) Mir wurde es nicht empfohlen, ganz im Gegenteil. Mir wurde ein Rezept ausgestellt, Geduld, Geduld,.... zu haben. LG und gute Besserung

  • #216Betty (Montag, 13 September 2021 12:05) Ihr Lieben Ich hatte Kontakt mit einer Frau die Kurse gibt (Körper/ Technik zur Schwerkraft) ich habe zum ersten Mal etwas fällig einleuchtendes erfahren... nicht unsere Schultern sind das Problem, sondern z.B. unsere Haltung im allgemeinen (arbeiten am PC, Knie-/Hüftproblem, etc.) die Schultern haben nur versucht uns aufzurichten und das über längere Zeit. Wen es interessiert, das Video findet Ihr auf Instagram, sucht nach nach „gravitytechnique“ (von Caz Hitchcock). Sie war heute 13.09. live und hat es abgespeichert. Leider ist es auf englisch. Wer keine ausreichenden Kenntnisse hat, sollte es sich unbedingt übersetzen lassen. Gutes Gelingen �

  • #217Nicole (Mittwoch, 15 September 2021 21:03) Guten Abend zusammen! Vom psychologischen Aspekt steht die Schulter für: Selbstwerteinbruch... wo kann ich nicht mehr genauso viel geben, wie früher.... Weil ich einfach nicht mehr kann.... Weil ich es vielleicht auch nicht mehr möchte... Meine Ressourcen erschöpft sind. . Der Körper hat eine eigene Intelligenz und nimmt sich JETZT eigenständig die Ruhe, die ihm solange verwehrt blieb! Last EXIT... Gruß, Nicole

  • #218Claudia (Freitag, 17 September 2021 14:53) Das können die Gründe für die frozen shoulder sein. Aber damit macht sie einem das alltägliche Leben doch nur noch schwerer. Man kann ja schließlich nicht alles für Monate stehen und liegen lassen.

  • #219Katia (Sonntag, 19 September 2021 15:31) Hallo wie weiss man in erlcher Phase man ist?

  • #220Anna (Montag, 20 September 2021 09:47) Hallo, Bin so froh all diese Erfahrungen hier gefunden zu haben. Das ist das erste mal, das ich JE in einem Forum schreibe. Viele eurer Nachrichten haben mir schon geholfen , bei einigen Sachen weiss ich mir immer noch nicht zu helfen. Meine Umstände sind etwas anders als bei euch. Ich bin 33 Jahre, vierfache Mutter, Alleinverdienerin mit ca. 50 Wochenstunden (selbstständig). Mein Mann ist Hausmann und unterstützt mich sehr. Aber die letzten 2 Jahre waren schwer. 2019 hatte ich eine Meningitis (Neuroborreliose), und seit November 2020 Probleme mit der Schulter, die mich fast wahnsinnig gemacht haben. Ultraschall sagte immer Bursitis... Jetzt habe ich endlich MRT geschafft *nachdem ich zwischendrin noch eine gürtelrose hatte -HÖLLE* Gelenkkapselentzündung, Schüllselbein ist entzündet und der Rest diffus entzündet... Soll weiter Physio machen und kühlen... Rheuma wird vermutet... Aber Gelenkkapselentzündung ist doch Frozen shoulder oder nicht?? Ich versuche gerade alles selbst zu ändern, da Hilfe von außen seitens Ärzte etc. kaum da ist... Versuche Job zu ändern -wieder ins Angestelltenverhältnis- Ernährung und Einstellung zu ändern.... Da durch all das meine Angststörung wieder ausgebrochen ist und ich mich fast nichts mehr traue... Was auch das Portmonee sehr spürt....da ich kaum noch arbeiten kann :( Ihr seht....alles kommt zusammen und außer mein Mann, Familie und Freunde versteht das keiner... Vor allem keine Ärzte oder aber die Arbeitswelt.... LG und danke für all eure Erfahrungen!!!! Anna

  • #221Nicole (Mittwoch, 22 September 2021 18:57) Anna, schaue Dir bitte die Videos von Dr. Holger Gross auf Youtube an.....ein Bombenarzt und Schulterspezialist.....er erklärt die Phasen und Therapien ganz genau...und auch was man nicht! .....machen sollte! Gruß Nicole

  • #222Anna (Mittwoch, 22 September 2021 19:13) Vielen Dank, das werde ich!:)

  • #223Claudia G. (Sonntag, 26 September 2021 03:57) Hallo zusammen, Ich bin in der ersten Phase mit meiner 2. FS. Die linke Seite war ca 1,5 Jahre betroffen. Ich hatte mehrere Kortison Injektionen, sämtliche Schmerzmittel und Physiotherapie. Nun ist seit einigen Wochen leider auch die rechte Schulter dran. Mein jetziger Orthopäde rät mir zu Hyaluronspritzen oder „hochenergetischer Induktionstherapie“ Habt ihr davon mal etwas gehört, bzw. Erfahrungen damit gemacht?

  • #224Cornelia (Freitag, 01 Oktober 2021 15:26) Claudia G. Ich habe keine Erfahrung damit, lediglich mit Cortison. Eine informativere Antwort habe ich nicht für dich. Warst du nicht zufrieden mit der Behandlung der 1. FS? Oder erhoffst du dir eine schnellere Heilung durch andere Therapien? Cornelia

  • #225Claudia G. (Samstag, 02 Oktober 2021 01:59) Vielen Dank für deine Antwort Cornelia, Eigentlich war ich schon zufrieden mit der Behandlung meiner linken Schulter, ausser, dass es ziemlich langwierig war. Nun musste ich leider den Orthopäden wechseln. Dieser rät mir eben statt Kortison zu diesen Hyaluroninjektionen, da sie wohl effektiver seien. Allerdings ist so eine Spritze ins Gelenk ja schon ein kleiner Eingriff. Und ganz günstig sind sie mit 99,-€ pro Mal (3 x ist wohl üblich) ja auch nicht. Sie werden natürlich auch nicht von der KV bezahlt. Daher wollte ich mich mal nach euren Erfahrungen erkundigen.

  • #226Cornelia (Samstag, 02 Oktober 2021 11:32) Claudia G. Ja die FS ist eine längere Angelegenheit. Ich bin im 3. Jahr mit meiner beidseitigen FS. Die einen bekommen es gebündelt auf einmal und die anderen, so wie du, nacheinander. Ergibt dann zusammengefasst wahrscheinlich auch 3 Jahre. 99£ mal 3 muss man sich leisten können. Allzuviele Möglichkeiten haben wir ja nicht und es ist schon traurig, dass die KV sich da wieder rauszieht. Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen und eine Gute Lösung für dich. Cornelia

  • #227Anna (Samstag, 02 Oktober 2021 12:25) Ich hätte auch nochmal ne Frage... Meine Schulter streift sich nun seit zwei Wochen ein. Trotzdem habe ich gerade nachts noch ziemlich schlimme Schmerzen...:( Hört das in der 2.Phase nicht irgendwann auf? Wann sind bei euch die Schmerzen besser geworden? LG

  • #228Anna (Samstag, 02 Oktober 2021 12:26) Steift sollte das heißen;)

  • #229Anna (Samstag, 02 Oktober 2021 14:22) @Anna: die Schmerzen liessen bei mir nach, kurz bevor das Maximum der Versteifung erreicht war. LG und viel Geduld

  • #230Anna (Samstag, 02 Oktober 2021 15:59) Ok, danke... Und fing dann danach schon gleich das "auftauen " an, oder blieb die Schulter dann erstmal ne zeitlang maximal versteift?

  • #231Anna (Samstag, 02 Oktober 2021 17:00) Ja, es blieb schon fast 2 Monate total versteift, bevor das Auftauen begann. Das war dann aber gut zu ertragen ohne die schlimmen Schmerzen. Jede Schulter ist anders...drum: guten Mut!!!! LG

  • #232Nicole (Samstag, 02 Oktober 2021 20:37) Hallo Anna, Meine frozen shoulder fing im Juli 2019 mit einer Art Druck Muskelzerrung oberhalb des Magens und Atemnotnot an. Ich hatte ab und an mal leichte Schulterschmerzen. Erst im Frühjahr 2020 spürte ich, dass besonders die linke Schulter immer unbeweglicher wurde, ich hatte auch Probleme beim Einatmen und habe diese immer noch. Ein rücklings auf den Boden legen mit ausgebreiteten Armen war nicht mehr möglich. Im März 2021 hatte ich dann erst die Entzündungsphase und konnte max. 3 bis 5 h schlafen in der Nacht. Wahnsinnige Schmerzen... Ab Ende Juli 2021 taut es jetzt auf, Schmerzen um 80 % reduziert, jedoch spinnt der Oberbauchmuskel immer noch...habe aber leider auch eine sehr große Oberweite. Ohne bh geht praktisch nichts mehr...nur seltsam, dass dies vor der frozen shoulder kein Problem war.!!!! Zieht es bei Euch auch Richtung Brustkorb/ Zwerchfell ??? Liebe Grüße, Nicole

  • #233Betty (Sonntag, 03 Oktober 2021 00:03) Hi Nicole Diese Plage verläuft wohl bei jedem anders. Ich weiß aber wovon du sprichst. Ich hatte auch lange „Magenruck“ oder was ich dafür gehalten habe... und Schwierigkeiten richtig tief zu atmen. Mein Arzt hat mich auch zur Mammographie etc. geschickt. Bis endlich klar war, was es ist. Meine beiden Schultern sind nie völlig STEIF geworden, ich tu mir nur sehr schwer BH‘s, langsam Oberteile und Jacken anzuziehen - und beim Schlafen/Aufstehen natürlich. Die Schmerzen sind auch nach fast einem Jahr immer noch da, nicht 24/7, sondern vor allem nach dem Liegen oder wenn ich eine Bewegung mache, die ich besser lassen sollte, ... neulich bin ich an der Türklinke blöd im vorbei gehen hängen geblieben, Minuten lang Hölle! Irgendwie hatte ich Hoffnung, dass der Spuk bald vorbei ist. Ich lasse es jetzt einfach geschehen, das hilft echt sehr, auch für meine Grundstimmung. Und es wird vorbei gehen ~~<~<~@ Wünsche allen weiterhin das Beste.

  • #234Anna (Sonntag, 03 Oktober 2021 12:10) Es ist es krass, wie unterschiedlich das doch manchmal ist... Und schlimm, das egal wie, man solange daran leidet:(. Das mit dem Druck im Brustbereich und im Rücken kenn ich auch , auch die Atemnot. Anfang des Jahres war ich deswegen sogar im KH, weil auch Troponin erhöht war, Verdacht Herzinfakt. Aber dann war "nichts". Aber es war einfach "nur " die Schulter, aber bis jemand bzw. ich DAS selbst gecheckt hatte... Offiziell mit mrt ist die Sache erst 7 Monate später diagnostiziert worden. Meine Physio sagt....das ist die Verspannung durch die dauerhafte Entzündung in der Schulter und die unbewussten Haltungsprobleme dadurch...und dann folgt ein verhärterer Atemmuskel und vola:Atemnot. Drücke euch allen die Daumen für eine schnelle Genesung! LG PS: hab auch sehr grosse Brüste, Größe G, drei KG pro Seite....wer weiss, vielleicht ist das mit ein Grund für diese frozen shoulder... Ich kann übrigens seit einem halben Jahr KEINEN BH mehr tragen....würde ich sofort keine Luft mehr bekommen...

  • #235Betty (Sonntag, 03 Oktober 2021 12:54) Hab 80b und auf beiden Seiten FS, daran kann man es vermutlich auch nicht festmachen. Definitiv aber an Stress und Belastungsspitzen (körperlich oder mental). Liebe Grüsse

  • #236Anna (Sonntag, 03 Oktober 2021 13:23) War nur eine Idee;) Der körperliche und der mentale Stress sind bestimmt Schuld. :(

  • #237Anne (Donnerstag, 07 Oktober 2021 09:07) Hallo, auch ich erkenne mich hier - leider- wieder. Ich denke schon, das Stress eine wichtige Rolle dabei spielt. Ehe ich die Diagnose erhalten habe, hatte ich davor psychischen Dauerstress… Befinde mich quasi noch ganz am Anfang… schmerzen und Versteifung seit Juli. Wie wird die Kortison Spritze von euch vertragen?

  • #238Nicole (Donnerstag, 07 Oktober 2021 16:00) Hallo Anne und an Alle anderen lieben Mitleidenden! Ja, auch ich hatte physischen UND psychischen Dauerstress seit 35 Jahren in meinem Job, in dem die letzten 15 Jahre nur noch auf Zeit gearbeitet wurde mit einem Mitarbeiter überwachendem System , Nachtschichten, unzumutbare Tagesschichten und Zeitverschiebungen. Dazu kamen Kummer und alte kranke Eltern, um die ich mich sorgte. Ich lag fast nur noch heulend in ausländischen Hotelbetten und musste für meine Firma in der Ruhezeit Tests und jährlich wiederkehrende Lizenzprüfungen machen, bei Nichtbestehen drohte Arbeitsverlust. Für mich ist die Frozen shoulder ein ganz klares Aufbäumen des Körpers gegen den Dauerstress. Gottseidank habe ich reagiert und habe dieser Firma den Rücken gekehrt.

  • #239Michaela K. (Sonntag, 10 Oktober 2021 13:16) @Claudia G. (233) : Meine Orthopädin hatte mir auch Induktionstherapie empfohlen, nachdem Stoßwelle die Sache noch verschlimmerte und ich Spritzen ins Gelenk (Gemisch aus Kortison und Hyaloron) abgelehnt hatte. Das Problem bei den Spritzen ist ja das Infektionssrisiko durch das Einspritzen direkt ins Gelenk. Ich habe dazu von verschiedenen Ärzten sehr widersprüchliche Infos bekommen, von „unbedingt machen“ bis zu „ macht man heute nicht mehr“. Ich habe dann nach Bauchgefühl entschieden und es gelassen. Dafür habe ich eine orale Kortisontherapie gemacht. Nach Absetzen waren die Schmerzen allerdings wieder da… Die Induktionstherapie macht letztlich das, was Physio, Akupunktur, Laser u.ä. auch erreichen soll: Die Stoffwechselprozesse in der Schulter anregen, damit die Selbstheilung zügiger vorangeht. Ich habe Ind.th. bis jetzt noch nicht ausprobiert, da ich mit axomera gute Erfolge verbuchen konnte (Akupunktur, Nadeln werden unter Strom gesetzt). Wäre aber meine nächste Option gewesen…, man klammert sich ja an jeden Strohhalm. @Anna: Ich war zwischenzeitlich auch am verzweifeln, da die Schulter versteift war und die Schmerzen unverändert stark waren. Irgendwann ließen die Schmerzen im Ruhezustand aber nach. Heißt aber auch, dass ich, sobald ich über meinen Minimal Bewegungsradius hinausgehe und das passiert unbewusst ja ständig, sehr wohl noch Schmerzen habe. Irgendwo hängen bleiben oder bei einem Stolpern reflexartig die Arme hochreißen, ist richtig übel… Auch noch nach 1 Jahr, leider. Aber ich kann wieder schlafen und das war für mich der erste Schritt nach vorn! Allen Geplagten gute Besserung!

  • #240Michaela K. (Sonntag, 10 Oktober 2021 13:17) Eintrag von Claudia war #223

  • #241Ulrike P. (Freitag, 15 Oktober 2021 04:14) @ Heike (197) Hallo Heike, ich habe leider lange nicht mehr hier hineingeschaut und jetzt gesehen, dass Du nach dem Orthopäden gefragt hast. Ich bin jetzt bei Herrn Dr. Mehlmann im MVZ im Hünfelder Krankenhaus (bei Fulda) und kann ihn sehr empfehlen. Es gibt auch einen Artikel auf OsthessenNews über ihn. Leider geht es bei mir (ich habe zwei frozen shoulders) nicht voran. Ich habe seit 6 Wochen nur noch wenig Schmerzen, aber die Beweglichkeit nimmt kaum zu, obwohl ich Dehnungsübungen mache und weiterhin manuelle Therapie und ganz sanfte Physiotherapie bekomme. LG Ulrike

  • #242Johanna (Samstag, 16 Oktober 2021 09:17) Liebe Ulrike Wie lange hast Du die beidseitige FS schon. Hab meine (beidseitig) seit fast einem Jahr (Links zeitnah gefolgt von rechts). Eine Seite ist mobiler als die andere... (links die 1. ist immer schlimmer als rechts) hattest Du / hattet Ihr ... auch „Rückschläge“? Meine Schmerzen waren schon mal besser. Zzt. wieder extrem (nachts/morgens). Alles Gute an alle hier.

  • #243Evchen (Samstag, 16 Oktober 2021 20:21) Hallo, das könnte 1:1 meine Geschichte sein � leider stecke ich mittendrin. Aber es macht Mut zu lesen dass es ein Ende gibt � auch ich bin eigentlich sehr sportlich und beweglich, diese Einschränkung macht mich wahnsinnig. Vorallem da man so hilflos ist. Auch ich habe von Liebscher Bracht über Chiropratiker, Physiotherapie... Alles durch. Mache jetzt nachwievor brav jeden Tag Dehnübungen für die Kapsel, mein Mann unterstützt mich mit dieser Kopf und Hals Übung von hier�‍♀️ und im November startet erneut Physiotherapie. Leider kamen bei mir nach der schmerzfreien Phase wieder Schmerzen, vorallem nachts. Und das schlimme ist, es helfen keine Schmerzmittel (noch nicht mal die Kortisonspritze brachte Erleichterung �) naja ich bleib dran und hoffe dass es vll im nächsten Jahr wieder besser ist. Danke für den interessanten Blog Artikel!

  • #244Steffie (Montag, 18 Oktober 2021 17:25) Hallo Ihr Lieben. Hat jemand Erfahrung mit Matrix Regulations-Therapie ? Ich habe immer mal wieder davon gelesen, und hatte jetzt einen sehr interessanten Podcast und Blog von Dr. Susanne Marx gefunden, da wurde das auch noch mal angesprochen. Danke für Eure Rückmeldungen! Hier der Blog: https://www.das-wissen-vom-heilen.de/meine-frozen-shoulder-was-hat-mir-geholfen-was-nicht Hier der Podcast: bei Spotify und auf der Website : 99 Affen : ( Folge vom 23.2. ) „Meine Frozen shoulder“ Oder hier : https://www.das-wissen-vom-heilen.de/99Affen Im Podcast wird vor allen Dingen die psychosomatische Seite der Erkrankung beleuchtet.

  • #245Zsuzsanna (Mittwoch, 03 November 2021 08:53) Hallo, liebe Leidensgenossinen, mich hat es auch erwischt. Ich habe eine ganz konkrete Frage an euch: gibt es eine Position, die am besten zu empfehlen is, wenn man zu schlafen versucht?Überall lese ich, dass die Rückenlage am besten ist, es geht aber nach einer Weile gar nicht, die Schulter fängt an in dieser Position zu schmerzen. Ich habe versucht, meinen kranken Arm aus dem Bett hängen zu lassen. Manchmal hilft es, aber da ist es für den Nacken sehr unangenehm, die seitliche Lage. Habt ihr eine Idee? Tagsüber komme ich irgendwie klar, die nachte sind aber wirklich furchtbar. Danke im Voraus!!!!

  • #246Betty (Mittwoch, 03 November 2021 16:17) Definitiv Rückenlage z.T. ohne Kissen... manchmal sind Millimeter entscheidend, dass der Schmerz etwas nachlässt. Gute Besserung

  • #247Claudia (Donnerstag, 04 November 2021 17:25) Wenn man nicht mehr liegen kann z. B. hinsetzen, aufstehen, rumlaufen. Die Schulter mit Kühlgel einreiben und dann versuchen einzuschlafen bevor es wieder weh tut. Ich kann nachfühlen, wie es dir geht. Du musst versuchen dir irgendwie Linderung zu verschaffen, manchmal hilft auch einfach weinen. Dann geht's auch wieder besser.

  • #248Betty (Freitag, 05 November 2021 22:10) Liebe Claudia - das Weinen darf definitiv sein. Manchmal muss es raus, vor allem bei dieser langwierigen Geschichte.

  • #249Violeta (Samstag, 13 November 2021 17:30) Hallo an die Gruppe, normalerweise bin ich nur stille Mitleserin aber jetzt brauch ich auch mal Eure Hilfe. Ich habe seit ca 7 Monaten eine FS und heute habe ich eine ganz komische Entdeckung gemacht. Und zwar einen kreisrunden blauen Fleck, handteller gross unter der Achsel. Das ist neu und ich weiss nicbt was das ist und ob das zur frozen shoulder passt. Bin etwas beunruhigt muss ich sagen. Hatte oder hat das jemand von euch auch? Danke

  • #250Sabine (Samstag, 13 November 2021 18:02) Hallo Violetta, du solltest da doch eher umgehend einen Arzt aufsuchen. Ich wünsche dir gute Besserung Gruß Sabine

  • #251Betty (Sonntag, 14 November 2021 12:49) Liebe Violetta Das habe ich auch auf beiden Seiten. Auf der stärker betroffen Seite mehr. Es wechselt zwischen „blau, rot, bräunlich“ - fast handtellergroß ...und in der Achsel ist auch eine minimale Schwellung. Liebe Grüsse

  • #252Betty (Sonntag, 14 November 2021 12:56) ... mein Arzt hat das mit der Entzündung in Verbindung gebracht. Ich habe mittlerweile zu ganz milden Deos gewechselt, da manche es verschlimmert haben. Wenn Dein Arzt was anderes sagt, oder vermutet, gib gerne Bescheid, dann bleib ich auch hartnäckiger oder geh nochmal hin. Etwas positives ... seit ein paar Tagen kann ich auch wieder einige Minuten auf jeder Seite liegen und dass seit fast 10 Monaten. Ich freu mich soooooo. Weiterhin alles Gute an alle.

  • #253Violeta (Dienstag, 16 November 2021 15:31) Mein Arzt meinte, es ist so ein bisschen bakteriell. Es kommt vom schwitzen und nicht durchlüften können. Ich hab jetzt Babypuder drauf gegeben, nur kommt vor es wird besser.

  • #254Holger (Dienstag, 16 November 2021 22:32) Hallo - Gruß ans Forum von einem weiteren Betroffenen. Hat einer von Euch Erfahrung mit dieser Behandlungsmethode, Hydrodilatation? https://www.ozs-berlin.de/schulter-berlin/informationen-fuer-patienten-zur-hydrodilatation.html Danke für Rückmeldungen!

  • #255Johanna (Mittwoch, 17 November 2021 10:48) Ich würde tatsächlich nich mechanisch eingreifen lassen. Ich weiß das ist nicht für jeden ein Thema, aber ich bin der Meinung, die FS ist psychosomatisch. Last auf den Schultern; was will man nicht loslassen; was belastet einen; was ist zu viel; wo fühlt man sich machtlos usw. Ich bin mir sicher da hat jeder ein Thema, für das ein Schnupfen oder ein blauer Fleck als Bremse nicht gereicht hätte. Da ist die FS schon eine Hausnummer. Ich wünsche allen eine Erkenntnis und Stärke auf dem Weg der Besserung.

  • #256Lore (Samstag, 20 November 2021 15:25) Hallo ihr lieben Habe seit 7 Monaten FS bin jetzt in Phase zwei, Habe noch sehr starke Schmerzen bei jeder unbedachten Bewegung so schlimm das ich schreie , ich kann alles was ihr durchmacht sehr gut nachvollziehen.Wünsche euch allen gute Besserung

  • #257Claudia (Sonntag, 21 November 2021 23:10) Ich glaube nicht, dass eine Frozen Shoulder mit der Psyche zu tun hat. Warum ist der Verlauf dann bei allen Betroffenen ziemlich gleich?Was hilt mir denn die steife Schulter, außer dass sie mir noch mehr Stress verursacht. Warum taut sie irgendwann wieder auf? Hat man das Problem dann gelöst?

  • #258Lore (Dienstag, 23 November 2021 08:18) Guten morgen Kann mir jemand sagen wie lange die 2 Phase dauert, Und habt ihr auch noch so starke Schmerzen ?

  • #259Anna (Dienstag, 23 November 2021 08:27) @Lore Das ist individuell sehr verschieden. Bei mir dauerten die schlimmsten Schmerzen (einschiessen und Ruheschmerzen) ca. 6 Monate. Ich war/bin zum Glück bisher nur einseitig betroffen. Weiterhin viel Geduld und Kraft allen und LG

  • #260Claudi (Dienstag, 23 November 2021 20:44) Hshsh

  • #261Lore (Montag, 29 November 2021 08:17) Dankeschön Anna Ich habe es schon 7 Monate und habe bald keine Kraft mehr LG

  • #262Betty (Montag, 29 November 2021 21:02) Liebe Lore Ich kann Dir versprechen es wird besser. Versuch Dich abzulenken und halt Dich daran fest, dass es besser wird. Sowas wünscht sich niemand und wünscht man niemandem,... aber aus irgend einem Grund hat es uns getroffen... Dich auch wenn es lange dauert und so verschieden verläuft, es wird vergehen. Zusammenfassend kann ich sagen, mir hat tatsächlich Retterspitz äußerlich sehr gut geholfen (nass getränkter Verband über Nacht) und kalte Kohlumschläge. Für meine Nerven habe ich B-Komplex und Niacin (B3) genommen. Sei nett zu Dir. Alles Liebe, Betty

  • #263Claudia (Sonntag, 05 Dezember 2021 09:12) Liebe Lore, versuche den Arm komplett still zu halten und zu schonen. Vielleicht ganz leicht pendeln, aber nur wenn es nicht weh tut. LG

  • #264Sabine E. (Montag, 06 Dezember 2021 11:04) Liebe Zsuzsanna, ich schlafe fast sitzend, also wie in einem Liegestuhl. Meine Schultern schmerzen höllisch, wenn sie nachts ganz entspannt(schlafend ohne Muskelanspannung) auf die Matratze sinken. Wenn sie nur, wie im Sitzen, nach unten sacken, ist es stundenweise ertragbar. Wollte mich auch mal wieder melden. Meine 2. Schulter wird nun fast unerträglich schmerzhaft, nachdem es seit Wochen ein Auf und Ab war. Die erste Schulter tut auch wieder mehr weh, obwohl sie wieder deutlich beweglicher geworden ist. Also manchmal hab ich echt keinen Bock mehr. Gerade auf Arbeit ists sehr nervtötend. Jeden Toilettengang zögere ich hinaus, weil die die Hose kaum hochkriege...

  • #265Lore (Dienstag, 07 Dezember 2021 08:06) Dank Betty für deine aufmunternden Worte ,, Ich werde versuchen durchzuhalten , lg Lore

  • #266Sabine E. (Samstag, 11 Dezember 2021 11:34) Hab gerade den Tipp bekommen, mich mal über "Bowen" zu erkundigen. Soll angeblich helfen. Kennt das jemand???

  • #267Eva Kristina (Sonntag, 12 Dezember 2021 09:07) Liebe Szuzsanna, in meiner schlimmen Phase hat mir ein Stillkissen beim liegen geholfen. Ich habe es halbrund ins Bett gelegt und mich hereingelegt, sodass die Schultern nicht ganz nach unten fallen (das war sehr schmerzhaft wie auch Sabine es beschrieben hat). Leider ist das unangenehmer für den Nacken, da habe ich das Kissen möglichst platt gedrückt. Manchmal hat auch ein Kissen zum unterlegen geholfen. Ich kann mittlerweile wieder gut schlafen und bin sehr dankbar. Jeden Tag bemerke ich Dinge, die ich wieder alleine kann und die Schmerzen sind meist nur noch bei bestimmten Bewegungen da. Meine schlimme Phase begann im Februar mit der linken Schulter, die rechte folgte kurz drauf und nun geht es beiden deutlich besser. Gott sei Dank. Ich wünsche allen -trotz FS- ein gesegnetes 3. Adventswochenende! Viel Geduld und Zuversicht in dem Wissen, dass es wieder besser werden wird. LG Eva

  • #268Lilibeth B. (Dienstag, 14 Dezember 2021 09:39) 1. Teil Hallo liebe Leidensgenoss*innen, in fast allem wie ihr eure Geschichten hier beschreibt, finde ich mich 1 zu 1 wieder und kann euch soooo gut verstehen und alles nachvollziehen. Deshalb erspare ich uns allen Wiederholungen. Nur so viel zu mir: 2008 bekam ich meine erste FS rechts, die ersten kleinen Veränderungen spürte ich Ende Januar/Anfang Februar, Mitte April Arztkonsultation mit AU bis Ende Oktober und anschließender Wiedereingliederung. Auch mir war bekannt, dass es evtl. auch noch die zweite Seite treffen könnte – die Recherchen ergaben, dass damit evtl. innerhalb der nächsten zwei bis vier Jahre zu rechnen sei. Immer diese Panik, wenn es links mal zwickte und zwackte und dann das Aufatmen als GsD nichts passierte. Und irgendwann gehörte auch die Erinnerung an meinen Leidensweg der Vergangenheit an und ich wähnte mich in der falschen Sicherheit, dass meine linke Seite verschont geblieben ist. Ende Juli /Anfang August 2021 (nach über 13!!! Jahren) erwischte es mich doch noch. Da die Schmerzen sich dieses Mal anders bemerkbar machten – mehr im Oberarm und Ellenbogen – dachte ich erst noch, ich hätte mich an der Stuhllehne gestoßen und mein Enkel hatte mir beim Rumalbern auch einen Schlag dorthin versetzt. Aber irgendwann war es eindeutig und ließ sich nicht mehr leugnen - nun doch: FS links! Ende August war ich sogar noch mit meinem Mann im Wanderurlaub und wir haben schöne und auch anspruchsvolle Touren gemacht. Erst ab ca. Mitte September kam eine erst leichte Bewegungseinschränkung dazu, die dann recht zügig gravierender wurde. Mit den Bewegungseinschränkungen könnte ich mich noch arrangieren, wenn nur die Schmerzen und die Horrornächte nicht wären. Mein Arzt meinte, dauernder Schlafentzug wäre ja nicht umsonst eine Foltermethode und von daher wäre es auch nicht verwunderlich, dass ich (von jeher Niedrigdruckpatientin) inzwischen einen erhöhten Blutdruck habe. Dann der ständige Müffel-Geruch und das Wundsein unter der Achselhöhle, da diese nicht mehr belüftet wird. Hier habe ich Abhilfe gefunden, in dem ich nach dem Duschen Babypuder benutze und unter die Achselhöhle Heilwolle (Bio-Fettwolle aus einem Drogeriemarkt) klemme. Diese legt man sonst auch Säuglingen in die Windel, wenn diese einen wunden Po haben. Das hilft wirklich und so kann ich mich wieder in Gesellschaft begeben, ohne dass meine Mitmenschen die Nase rümpfen. Seit Anfang Oktober bin ich arbeitsunfähig. Gleich geht's weiter ...

  • #269Lilibeth B. (Dienstag, 14 Dezember 2021 09:41) 2. Teil Froh bin ich, dass die Kinder mittlerweile erwachsen und aus dem Haus sind. Das war 2008 natürlich noch anders und damals mit drei Teenager-Kindern zur Untätigkeit verdammt zu sein, sorgte noch zusätzlich für Stress. Mein Mann ist mir eine große Stütze, macht all das, was ich nicht kann und hilft mir auch bei der Körperpflege. Blöd nur, wenn er schon früh morgens beruflich aus dem Haus muss und ich bis nachmittags im Bademantel ungeduscht und ungekämmt rumgeistere. Was mir guttut? Spaziergänge, Telefonate, Begegnungen mit lieben Menschen, Recherche und „Glotze schauen“ Irgendwie müssen die langen Tage ja vorüber gehen. Da ich ja AU bin, kann ich zurzeit auch meiner ehrenamtlichen Tätigkeit nicht nachgehen. Mein Orthopäde von damals praktiziert noch, von daher habe ich mich auch wieder in seine vertrauensvollen Hände begeben. Ich schätze seine Ehrlichkeit (die Forschung ist immer noch auf dem Stand von 2008, es gibt keine standardisierte Therapieempfehlung, es dauert was es dauert, es wird wieder besser – nur wann? – i.d.R. sprechen wir von mind. 18 Monaten Therapieverlauf und man stirbt nicht dran!). Auch war nie von irgendwelchen (operativen) Manipulationen des Schultergelenks geschweige denn von (Cortison-)Injektionen ins Schultergelenk die Rede. Alle Schmerzmedis helfen nicht bei dieser Schultererkrankung, so dass es sein kann, dass ich im neuen Jahr Cannabis-Konsumentin auf Rezept werde. Vorher habe ich es letzte Woche aber noch mit einer Blutegeltherapie versucht. 2008 hatte ich damit Erfolg, wobei sich aber im Nachhinein nicht feststellen ließ, ob es die kleinen Tierchen waren, die damals die Wende brachten oder ob es Zufall und sowieso die Wende war und zu dem Zeitpunkt gerade die Auftauphase begann. Mehr kann ich dazu sicherlich nach Weihnachten sagen. Wenn die Bissstellen der Blutegel verheilt sind, werde ich euren Tipp mit den Retterspitzumschlägen ausprobieren. Physiotherapie für das Schultergelenk gibt’s erst, wenn die Auftauphase beginnt, da diese jetzt kontraproduktiv wäre und ggf. noch mehr Schaden oder Schmerzen verursachen würde (ha, ha geht das überhaupt: noch mehr??). Ich habe jetzt allerdings Physio verordnet bekommen für die ganzen Verspannungen im Nacken und Rücken, die durch die Fehlhaltung bzw. -belastung inzwischen entstanden sind. Hoffentlich langweile ich euch nicht und ihr seid nicht genervt von so viel Geschreibsel (dachte gar nicht, dass es so viel wird). Ich bin neu hier und jede Geschichte ist halt individuell und es tut einfach nur gut, sich mal alles von der Seele schreiben zu können und verstanden zu werden ohne groß Erklärungen abgeben und lamentieren zu müssen. Ich wünsche euch allen Durchhaltevermögen und verständnisvolle Wegbegleiter*innen an eurer Seite. Und manchmal hilft einfach nur ein bisschen Galgenhumor! Eine besinnliche, stressfreie und Schmerz reduzierte Adventszeit mit wenigstens einigen Stunden Schlaf in der Nacht wünscht euch (und natürlich auch mir) mit liebem Gruß - Lilibeth

  • #270Nicole (Montag, 20 Dezember 2021 21:26) Liebe Lilibeth, Du schreibst, dass Du im Rahmen Deiner frozen shoulder auch Nacken verspannungen hast. Wie sieht es mit einseitigen Brustkorbvetspannungen aus ? Plus sporadische Atemnot ? Das macht mir die meisten Probleme. Meine Schulterbeweglichkeit ist durch permanentes Dehnen NACH der Entzündungsphase wieder zu 95 % hergestellt. Trotzdem ist alles noch komplett verspannt, und ich bekomme manchmal schwer Luft. IST DAS BEI IRGEND JEMANDEM AUCH SO ???? Liebe Grüße an alle und eine möglichst schmerzfreie Weihnachtszeit, Beste Grüße, Nicole

  • #271Lilibeth B. (Freitag, 24 Dezember 2021 15:13) Hallo Nicole, einseitige Brustkorbverspannungen plus sporadischer Atemnot habe ich weder 2008 noch jetzt gehabt. Meine Rücken- und Nackenverspannungen bestehen überwiegend auf der betroffenen Seite, also links, und ziehen bis in die Schulterblattspitze und in die HWS. Nach meiner Blutegelbehandlung habe ich nun das Gefühl, dass die Versteifungsphase, in der ich mich ja immer noch befand, zum Stillstand gekommen ist und ich einige unbewußte Bewegungen schon wieder mache. Auch sind die Schmerzen tagsüber erträglicher geworden. Die Nächte sind allerdings immer noch Horror. Demnächst werde ich über den weiteren Verlauf wieder berichten. Einen friedvollen Heiligabend und frohe Weihnachtstage mit hoffentlich ein wenig Ablenkung wünscht - Lilibeth

  • #272Lore (Samstag, 25 Dezember 2021 08:14) Ich wünsche auch allen frohe Weihnachten . Und das ihr alle wieder ohne Schmerzen seit

  • #273Petra (Donnerstag, 30 Dezember 2021 19:55) Hallo ich bin gerade zur Reha wegen meiner Frozen shoulder(seit April 2021). Es ist eine duale Reha(psychosomatisch und orthopädisch) denn die Auswirkungen der FS haben mir auch psychisch ganz schön zugesetzt.Die KG war am Anfang zu früh und dann wurde es erst weniger schmerzhaft als ich wirklich darauf geachtet habe schmerzende Bewegungen zu vermeiden. Ostheopathie war gut, auch wegen der Grundeinstellung. Habe dann nach einem Wechsel der Physiotherapie Praxis wieder mit KG angefangen und das war gut(sehr einfühlsam und teilweise auch nur massage). jetzt hier in der Reha soll ich eine Motor-Schulterschiene bekommen.....?hat jemand damit schon Erfahrungen gesammelt? ich bin mir nicht sicher ob ich das möchte und mache mir Sorgen das es dadurch eher zu einer Verschlechterung kommt.....Hat jemand von Euch das schon gemacht????

  • #274Claudia (Freitag, 31 Dezember 2021 18:22) Hallo Petra, da hätte ich auch Bedenken. Taut deinen Schulter denn schon wieder auf? LG

  • #275Betty (Sonntag, 02 Januar 2022 21:21) Hi Petra Ich bin komplett in der Auftauphase (FS beidseitig seit ca. Oktober 2020) … War beim Chiropraktiker und es wurde wieder schlimmer. Ich sollte Stosswellen-Therapie bekommen (lt. Sportmediziner). Dann habe ich mich nochmal mit meinem Orthopäden ausgetauscht… der wieder nur gesagt hat, nicht dran gehen, abwarten. Also Termin abgesagt. War irgendwie auch mein Gefühl. Meine Mama hatte die Motorschiene ambulant zu Hause nach ihrer SchulterOP (nicht wegen FS). Ist da wohl Standard und soll bei der Mobilisierung helfen… hat sie auch. Kreisende Bewegungen in bestimmtem Winkel (wird angepasst). Grundsätzlich glaube ich,… immer auf das Bauchgefühl hören! Oder Du versuchst eine Behandlung, Du wirst schnell merken, ob es gut tut oder nicht. Gute Besserung

  • #276Birgit (Montag, 03 Januar 2022 00:58) Hallo ich habe auch seit Juni 2021 eine Frozen Shoulder . Erst 1 Kortison Spritze in die Schulter, brachte nicht viel. Dann 10 Tage IBU Schmerzmittel , dann MRT . Da kam nicht so viel raus. danach fast 4 Wochen Kortisontabletten, und danach Krankengymnastik so im Oktober Nov. Danach wurde es immer schlimmer Sodas ich die Krankengymnastik aufhören musste. Da meinte mein Orthopäde er überweise mich mal in eine Sportklink. Dieser Arzt meinte wenn ich die Schmerzen nicht länger ertragen möchte dann sollte ich die Schulter operieren lassen. Und gab mir Bedenkzeit. OP kommt für mich aber nicht in Frage. Die größten Schmerzen sind bei mir im Oberarm. Nun kamen auch noch Nervenschmerzen dazu bis in den Fingern. Auch noch beidseitig. Also zum Neurologe, Nervenmessung, viel nicht gut aus, er meinte ich hätte auch noch beidseitiges Karpaltunnelsyndrom u solle das operieren lassen. Also wieder zu meinem Orthopäden und sagte ihm das wegen den Nervenschmerzen er untersuchte die Hände, und meinte das wäre nicht das karpaltunnelsym... er geh davon aus das es von der HWS käme und solle nochmals ins MRT. Termin steht noch aus. Nun war ich im DEZ. bei einer Heilpraktikerin/Schmerztherapeutin , sie versuchte die Verklebungen am Arm zu lösen sowie im Schulterbereich. Sowie den Vagusnerv behandelt. Bei allen Sitzungen war kurz eine Verbesserung da, aber einen Tag später kamen alle Schmerzen vermehrt zurück, Sodas ich über Weihnachten auch noch mehr Nervenschmerzen hatte und sogar kurz ambulant im Krankenhaus war, und die auch noch eine Intercostalneuralgie feststellten. Nun nehme ich Schmerzmittel Nerventabletten Muskelenentspannungstabl, und nichts bringt was. Schlafen geht auch nicht nur mit Schmerzen im Schulter Arm Bereich. Kann auch nicht richtig beurteilen in welcher Phase ich nun bin. Arm geht nur noch ein wenig nach links. Nach hinten über Kopf nach oben geht schon lange nicht mehr. Hoffe das alles bald vorüber geht, so möchte ich nicht ewig damit leben. Nun warte ich das MRT noch ab vielleicht weiß ich dann mehr. Bin aber froh das ich nicht alleine bin mit dieser Krankheit. Werde aber dann Akupunktur auch mal probieren. Alles gute euch allen.

  • #277Claudia (Montag, 03 Januar 2022 09:40) Hallo Ihr Leidenden, still halten und nichts unternehmen. Ich hatte auch große Probleme mit Arm und auch Schmerzen bis in die Hand. Da oben in der Schulter ist doch alles verengt und verdickt und wenn man sich bewegt wird alles geklemmt und gereizt. Ich habe irgendwann den Arm versucht wirklich total still zu halten und das hilft gegen die Schmerzen und wenn die höchste Steife erreicht ist fängt der Arm ganz langsam an wieder aufzutauen. Und man bewegt automatisch und manchmal auch unmerklich so viel man kann. Meine Schulter wurde Mitte Januar 21 steif und taut sei September langsam auf, ist aber noch lange nicht voll beweglich, das dauert echt lange und ich bin auch nicht immer geduldig. Ich werde keine Physio machen, denn die Schulter ist auch immer noch, ich sage immer, verklemmt, wenn ich den Arm zu doll gegen die Sperre bewege tut es auch wieder mehr weh. Ich lass da niemanden dran. Dann dauert es nur noch länger. Ich wünsche euch viel Geduld weiterhin. LG

  • #278Friederike (Montag, 03 Januar 2022 15:55) Hallo, seit Mitte November 2020 habe ich eine FS.-Ichhabe lange Zeit in der Physiotherapie gearbeitet und arbeite jetzt als Osteopathin und HPP. Auch ich bin schmerzgeplagt und eingesteift.Mein Rat an alle: überlegt euch jede OP gut und keine Bewegungsübg. vor der Auftauphase. Vielleicht habt ihr einen netten Arzt der euch ein Cannabis- Medikament verordnet. Ich wünsche allen viel Kraft ( mir auch : -) )

  • #279Marion (Montag, 03 Januar 2022 22:24) Hallo �‍♀️ an alle Frozis, seid 3 Monaten plage ich mich nun mit dieser ätzenden Erkrankung rum. Seid 2 Wochen habe ich für mich entschieden mir Ruhe anzutun.Die Ruheschmerzen in der Nacht machen mich ganz fertig.Ich war in einer Gelenkklinik in Köln die ziemlich schnell die Diagnose Frozen Shoulder gestellt hat. Definitiv ist Ruhe in dieser Phase das beste. Bei meinem täglichen Suchen nach Behandlungsmethoden habe ich das hier gefunden. DIE MATRIX-THERAPIE In der Matrix-Rhythmus-Therapie wird das betroffene Körperareal in Schwingung gesetzt, die den körpereigenen in Amplitude und Frequenz gleichen. Abfall- und Nährstoffe können wieder transportiert und Verspannungen gelöst werden. Anschließend kann die Skelettmuskulatur Stück für Stück die Arbeit wieder selbst übernehmen. Patientenberichte zeigen, dass bei einer Frozen Shoulder schon wenige Behandlungen im Wochenrythmus deutliche Besserungen zeigen. Ich habe mir sofort einen Termin bei einer Dame gemacht die diese Therapie behandelt.Nächste Woche schon� ich bin jetzt sehr gespannt ob es hilft .Ich werde berichten.

  • #280Betty (Montag, 03 Januar 2022 23:20) Ich kann mich Claudia und Friederike nur anschließen. Finger weg von der Schulter und annehmen. Mein Orthopäde ist eine Schulter-Koryphäe, menschlich ein Unsympath und sicher wo er kann mir dem Skalpell unterwegs… (da Geldquelle) doch er hat gesagt: Kortison Tabletten in der Entzündungsphase, erst niedrig dosiert (um zu sehen ob es Linderung verschafft) und dann nochmal höher dosiert … die zweite Runde habe ich dankend abgelehnt. Sonst waren seine Worte ehrlich und direkt: „Das ist jetzt hart und es dauert lange. Mein Rat ist, gehen sie weiter arbeiten um dem Kopf etwas zu bieten und nicht in eine Abwärts-Spirale zu geraten. Sonst Finger weg und ich verspreche Ihnen es wird weggehen.“ Mittlerweile kenn ich in meinem Umfeld eine Frau die sich operieren hat lassen, eine Schulter ist „gut“ geworden. Die zweite schlimmer als vorher (sofern das geht… will man sich gar nicht ausmalen). Eine manueller Mobilisierung (unter Narkose) würde ich keinesfalls machen lassen. Es ist sicher trotzdem eine ganz persönliche Entscheidung, daher allen gutes Gelingen auf dem eigenen Weg.

  • #281Birgit (Freitag, 07 Januar 2022 21:23) Hallo zusammen , Ich muss doch nun doch nochmal nachfragen, ab wann bzw. Wie ist es wenn die Schulter sich versteift. Wie ich schon schrieb fing es bei mir Ende Juni 21 an. Glaube seit Okt geht der Arm nur ganz leicht nach links. Und immer wieder im Oberarm bei bestimmten Bewegungen sehr starke Schmerzen wie wenn ein Knoten im Oberarm drin wäre. Der sich nicht lösen möchte. Nachts schlafe ich nur stundenweise weil ich nicht lange auf derm Rücken schlafen kann, somit komme ich wieder in die Seitenlage u Wache dann wieder mit Schmerzen auf. Bringt nachts vielleicht eine Schulterbandage was? Nervenschmerzen bestehen weiterhin. Es ist so nervig u macht so depressiv manchmal glaube ich das geht nie mehr weg, so ähnlich stelle ich mir das vor wie wenn man bei einem Schlaganfall einen gelähmten Arm hat. Nehme noch gegen die schmerzen Novalgin u Lyrica 50 mg . Wäre nett wenn jemand noch etwas dazu schreiben könnte. L.G. Birgit

  • #282Ophelia (Samstag, 08 Januar 2022 16:56) Hallo liebe Mitleidende, habe euch gerade per Zufall bei der sicher euch auch bekannten verzweifelten Online- Suche nach einer Beendigungsstrategie des Wahnsinns gefunden.... Ich habe beidseitig die Schulterstarre und befinde mich in der schmerzhaften Phase 1....hätte nie gedacht, dass es solche Schmerzen geben kann, obwohl ich mehrere Kinder geboren habe. Es ist so zermürbend... Leider muss ich nach euren Berichten davon ausgehen, dass ich die Spitze noch gar nicht erreicht habe, da die Schmerzen und die Versteifungen weiterhin steigen. Röntgen, Ultraschall brachte nicht wirklich was. In 2 Tagen steht MRT an. Ich weiß noch gar nicht, wie ich weiterarbeiten soll / kann...stehe gerade vor einem Auslaufen meines befristeten Arbeitsvertrages mit anstehender unbefristeter Neuanstellung....Ich DARF mich jetzt nicht krankschreiben lassen. Ich bin soooo verzweifelt. Ich werde jetzt nach und nach alle eure Beiträge lesen, um zu überlegen, was ich tun kann. Vielen Dank für eure vielen Tipps und Beschreibungen! Liebe Grüße aus dem Norden Ophelia

  • #283Eva (Samstag, 08 Januar 2022 17:07) Liebe Birgit, das hört sich bei dir wohl ganz typisch für FS an. Schau mal unter #47 nach, da habe ich beschrieben, wie du vielleicht in der Seitenlage den betroffenen Arm unterkeilen kannst. Mir hat es geholfen, da ich auch nicht auf dem Rücken schlafen konnte. Die halb durchwachten schmerzhaften Nächte waren deswegen trotzdem nicht vorbei, allerdings konnte ich den Arm in eine halbwegs akzeptable Position bringen, um die Schulter zu entlasten. Einfach ausprobieren, vielleicht ist es für dich hilfreich. Wenn die Auftauphase einsetzt, merkst du das schon, weil der Bewegungsraum des Armes dann wieder größer wird und die Schmerzen nachlassen. Wann das allerdings sein wird, ist bei jedem individuell - dafür gibt es keinen zeitlichen Maßstab. Lass dich trotz allem nicht unterkriegen - es geht sicherlich vorüber. Viel Ausdauer, lg Eva

  • #284Cambridgeresearch (Donnerstag, 13 Januar 2022 15:07) Wir sind ein Team enthusiastischer Studenten der UNiversity of Cambridge wo wir uns der Verbesserung der Diagnostik und Behandlung der Schultersteife widmen (frozen shoulder). Um dies zu tun, designen wir eine App um denen die unter Schultersteife leiden eine Möglichkeit die Symptome übere längere Zeit zu verfolgen und zu analysieren. Dies inkludiert Schmerz und Bewegungsfreiheit. Ein großer Teil der Forschung widmen wir Ihnen. Wir wollen verstehen wie Sie durch Schultersteife in Ihrem Alltag beeinträchtigt werden. Ihre Erfahrung und die Daten die wir in Zukunft von der App erhalten werden, könnte Ärzten und Wissenschaftlern helfen den Krankheitsverlauf und einwirkende Faktoren besser zu verstehen. Unsere Hoffnung ist, dass dadurch Prävention, genauerer und frühere Diagnosen und bessere Behandlungen möglich gemacht werden. Bitte helfen Sie uns zu ermitteln was so eine App beeinhalten sollte um nicht nur zukünftigen Patienten, sondern auch Ihnen, jetzt, zu helfen. Hier zur Umfrage: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSc1whly2dv38JO35-7hy2VS_qA3x3PZ6HyiIkvcb8zYDdkyPw/viewform?usp=sf_link Vielen Dank!

  • #285Claudia (Donnerstag, 13 Januar 2022 23:38) Hallo, ich würde gerne helfen, aber der link funktioniert leider nicht.

  • #286Wild,Jarina (Samstag, 15 Januar 2022 22:18) FS nach Brustkrebs OP und Bestrahlung.BeginnApril2020 bis heute 80%Beweglichkeit wiederhergestellt,habe aber Schmerzen und teilweise Schwellungen zwischen Brust und Schulter nach alltäglicher Arbeit.Im Arbeitsleben ist es kaum durchzu halten,weiss oft keinen Ausweg Schmerzmittel kann ich nur selten nehmen weil ich schon oft mit Magenproblemen nach zu langer Einnahme zu kämpfen habe.Kein Arzt weiss genau von was es kommt ob es mit den Folgen der OP und der Entnahme der Lymphknoten zu tun hat oder mit der FS...es ist sehr schwer...kann jemand dazu was sagen?Ich wünsche allen Durchhaltevermögen

  • #287Betty (Montag, 17 Januar 2022 18:30) Hallo liebe Jarina, ich habe schon davon gehört, das FS eine Folge nach einer derartigen Erkrankung sein kann. Das einzige, was bei mir gleich ist, ist das auf der stärker betroffenen Seite auch eine Schwellung vorhanden ist. Hier bin ich zunächst auch leicht in Panik verfallen, dich Ultraschall in den Bereich und Mammographien waren in Ordnung. Auch entzündet sich die Achsel hin und wieder, das kommt durch die geringere Belüftung und den entzündlichen Prozess im Schulterbereich. Die Schwellung hab ich nun auch seit einem Jahr. Du hast echt genug mitgemacht. Ich wünsche Dir bald schmerzfreie Momente. Wir schaffen das. LG

  • #288Jarina (Montag, 17 Januar 2022 19:35) Ich danke dir Betty für deinen Zuspruch,es tut gut wenn jemand fremdes mitfühlt und das verbindet sehr stark ,weil sich keiner vorstellen kann was so eine FS mit einem macht...ich kann nur weiter auf Besserung hoffen und wünsche allen die sowas durchmachen alles erdenklich gute...lghalt auch du durch Betty es kommen auch für uns bessere Zeiten

  • #289Claudia R. (Dienstag, 18 Januar 2022 13:55) Hallo liebe Jarina ! Auch bei mir hat sich die FS nach Brust Op und Diep Flap Rekonstuktion Ende 2019 auf der betroffenen Seite entwickelt. Meine Schulter ist seit Juni 2021 Frozen mit allen oben beschriebenen traumatischen Symptomen. Danke alle zusammen für Euren Input. Es hat mir sehr geholfen zu wissen, dass man nicht allein ist. Seit etwa 4 Wochen beginnen nun auch Symptome in der anderen Schulter. Ich denke, dass die FS nur wenig mit den Brust OP‘ s zu tun hat sondern eher eine Autoimmunreaktion unbekannter Ursache ist. Aber die genaue Ursache werden wir wohl nie ganz sicher wissen. Ich wünsche Euch allen viel Kraft und gute Besserung! Liebe Grüße, Claudia

  • #290Anni (Dienstag, 01 Februar 2022 20:20) Hallo, ich habe gerade diese Seite entdeckt und alle eure Berichte gelesen - es tut so gut, Gleichgesinnte zu treffen! Ich habe schon öfter mal nach einem Selbsthilfe-forum o.ä. gesucht, bin da aber nicht so richtig fündig geworden ... Meine Geschichte brauche ich hier gar nicht vollständig zu schreiben, sie ähnelt doch sehr euren Geschichten. Es fing ganz harmlos an, nur bei bestimmten Bewegungen (BH, Jacke anziehen, alles Ruckartige) tauchte ein heftiger Schmerz auf - da habe ich mir erstmal nicht so viel bei gedacht. Unglücklicherweise war ich wegen eines Bänderrisses zur Kontrolluntersuchung bei einem (wohl nicht so fähigem ... ) Vertretungs-Orthopäden, der erstmal gar keine Idee hatte. Auf dem Röntgenbild sah er eine ganz leichte Arthrose, Beweglichkeitsübungen wurden gar nicht gemacht, wenn es nicht weggeht soll ich wiederkommen. Nachdem dann in den nächsten Wochen die Schmerzen aber absolut nicht von alleine verschwanden und ich nachts nicht mehr schlafen konnte, habe ich dann einen anderen Orthopäden aufgesucht, der mich schon ganz anders untersucht hat :) Mitte Dezember war ich schließlich im MRT und die FS links ist bestätigt worden. Jetzt habe ich zwar eine Diagnose, aber das hilft einem bei der FS ja auch nicht wirklich weiter :( Eine Kortison-Injektion hatte ich, die hat aber die Schmerzen gar nicht beseitigt. Angeboten hat mir der Arzt jetzt die Cortison-Tabletten-Kur... eigentlich möchte ich das nicht! Bis jetzt halte ich so durch, aber die Schmerzen machen mich echt mürbe und ich merke, dass es mir psychisch immer schlechter geht und ich bin gerade wirklich ratlos. Eine Krankschreibung hat mir mein Arzt nicht angeboten... ich bin mir auch nicht sicher, ob ich das will. Die Arbeit lenkt mich ab, ich habe supertolle Kollegen und die Arbeit bringt mir grundsätzlich Spaß. Aber es gibt eben leider auch negative Seiten bei meiner Arbeit, die mich psychisch auch belasten, die Pandemie verstärkt das gerade extrem. Und ich fahre täglich über 100 km mit dem Auto - auch nicht so toll mit einer FS. Manuelle Therapie mache ich auch, das tut mir aber wirklich nur gut, wenn es ganz, ganz sanft ist... leider hat mir da der Wechsel des Therapeuten gar nicht gut getan, da muss ich nochmal ran an das Thema. Ich überlege gerade, ob eine Reha nicht Sinn macht - hat das jemand von euch schon mal gemacht? Gerade weil auch die psychische Komponente da mit gesehen wird und vielleicht auch, wie man mit diesem latenten Dauerschmerz umgehen kann. Was haltet ihr davon bzw. hat das schon mal jemand gemacht? Liebe Grüße von Anni

  • #291Birgit (Donnerstag, 03 Februar 2022 02:20) Hallo , nun melde ich mich nochmal, eigentlich könnte ich happy sein, meine Schulter Arm Schmerzen sind schon besser geworden also nicht gerade die Beweglichkeit aber dieser plötzliche einschießende Schmerz ist viel erträglicher. Nun bekam ich wieder KG verschrieben. Mit dem Zusatz . Erlernen eines Eigenübungsprogrammes im schmerzfreien Bereich. Nun war ich das erstmal da, und dieses Physiotherapeutin machte Übungen mit meinem Arm die für mich sehr schmerzhaft waren, ich sagte ihr es auch, und sie meinte das müsste so sein sonst würde das nichts bringen , und da ich schon schlechte Erfahrungen ja gemacht habe könnte ich mich auch nicht entspannten und versuchte ihr das zu erklären das sie es langsamer angehen sollte. Da würde sie dann etwas böse u ich redete da nicht mehr mit ihr. Fakt ist seit ich da war, habe ich nun wieder vermehrt Schmerzen, und weiß nun gar nicht was ich nun machen soll. Soll ich mit dieser Damen nochmal sprechen , das man das leichter angehen sollte oder soll ich es beenden, und noch warten mit der KG. Auf jedenfall ist wieder der Knoten im Oberarm da und der tut dann weh. Ich hoffe das das wieder nachlässt. Liebe Grüße.

  • #292Gundi (Donnerstag, 03 Februar 2022 09:47) Liebe Birgit, Ich wollte eigentlich auch mit manueller Therapie beginnen. Mein Arzt hat mich allerdings gewarnt,falls es wieder schlimmer werden würde,sollte ich sofort aufhören, er hatte wohl bedenken,dass gerade nachts die Schmerzen dann wiederkommen.Da meine Schmerzen aber noch sehr unterschiedlich sind, habe ich auch nicht angefangen. Ich habe im Moment zusätzlich Probleme mit dem Daumengelenk, ausserdem wache ich oft mit eingeschlafenen Daumen, zeige und Mittelfinger auf, und morgens sind meine Schmerzen auch sehr schlimm, wenn auch nicht so krass wie Mitte letzten Jahres. Ich probiere jetzt einiges aus, habe letzte Nacht versucht ,den arm gerade zu halten, die Finger waren nicht eingeschlafen und Schmerzen hatte ich nur im vorderen Bereich des armes. Ich weiss auch nicht ob das Zufall ist oder alles zusammenhängt. Kennt jemand so etwas AUC H..? Liebe Birgit, ich wünsche dir eine Entscheidung, die sich für dich richtig anfühlt. LGGundi

  • #293Claudia (Donnerstag, 03 Februar 2022 14:05) Liebe Birgit, die Krankengymnastin hat anscheinend, wie so viele, keine Ahnung was sie tut. Du bist doch noch gar nicht in der Auftauphase, oder? Und auch wenn der Arm auftaut, so wie bei mir, tut es wieder mehr weh wenn man zuviel macht. Meines Erachtens führt die Krankengymnastik nirgendwo hin, man ärgert sich nur danach, dass man etwas mit sich hat machen lassen, was einem nicht gut tut. Ich lasse nur noch meine Verkrampfungen lockern. An meinen Arm dürfen die nicht mehr dran. Ich habe jetzt auch noch einen Fersensporn dazu bekommen. Also wieder weiter ausgebremst. Es ist eigentlich zum Verzweifeln. Und einen Vater mit Krebs, den ich pflegen muss. Ihr Lieben gebt nicht auf. VG Claudia

  • #294Birgit (Donnerstag, 03 Februar 2022 15:06) Hallo Vielen Dank euch allen . Werde das klären mit der KG . Werde an meinem Arm vorerst dann auch nichts machen lassen. L. G. Birgit. Und ja liebe Claudia, wenn dann kommt alles geballt. Ich habe auch dazu beide Fersensporn und kann leider auch nicht lange laufen. Und nun bekam ich auch noch einen schlimmen Haarausfall der nun als Autoimmunerkrankung eingestuft wird. Ist einfach ein blödes Jahr 2021 u 2022. Manchmal denke ich seit ich letztes Jahr geimpft wurde kam alles auf einmal noch diese Sachen dazu. Aber man weiß es ja nicht. Aber egal wir stehen immer wieder auf. Alles liebe für deinen Vater u. Viel Kraft.

  • #295Claudia (Donnerstag, 03 Februar 2022 17:15) Hallo Birgit, ich habe ja auch stark die Wechseljahre in Verdacht. Die Hormone sind total durcheinander und daher überall Baustellen und Schmerzen. Die Coronaimpfungen kann ich damit bei mir nicht in Zusammenhang bringen. Die frozen shoulder hatte ich schon vorher. Danke dir für die lieben Wünsche.

  • #296Sabine (Donnerstag, 03 Februar 2022 20:59) Hallo Birgit , Diese Erkrankung braucht viel Geduld, noch dazu niemand sagt einem vorher das diese Erkrankung mehrere Jahre in Anspruch nehmen kann. Die Physiotherapie ist schon sehr wichtig, allerdings sollte diese sehr schonend beginnen, eher auf Lockerungsübungen und nach deinem jeweiligen körperlichen Zustand einhergehen. In den Schmerz rein würde nur deine Wunde wieder aufleben lassen. Diese Übungen sind vielleicht noch zu früh. Du brauchst vielleicht einen erfahrenen, einfühlsamen Therapeuten . Manchmal muss man suchen bis die richtige Praxis gefunden ist. Es sollte immer speziell ein Therapeut mit dem Schwerpunkt Schulter/Frozen sein. Das Rezept ist mir auch so ausgestellt worden , die Verordnung der Krankenkasse gibt das leider vor. Eventuell versuchst du mal mit dem Inhaber der Praxis zu sprechen , schilderst deine Not, bestimmt gibt es eine gute Lösung für dich. Nur nicht aufgeben . Gute Besserung an alle, Liebe Grüße Sabine

  • #297Claudia R. (Donnerstag, 03 Februar 2022 23:50) Hallo Ihr Lieben! Ich möchte gern noch einige Neuigkeiten mit Euch teilen. Ich war Mitte Januar für eine dritte Meinung bei einem Schulterspezialisten in Hamburg. Ich war am Ende meiner Kräfte und Weisheiten.Seit März schlimme Schmerzen, seit Juni so Frozen, ich konnte nicht mal mehr ein Deospray in die Achselhöhe sprühen. Nachts Schlafen war nur in 30 min Etappen möglich, dann musste ich wegen starker, spastischer Schmerzen die Schulter neu lagern und die Hand durchbewegen … Sofa, Bett, Laufen, Pendeln und von vorn. Ihr kennt das alles. Ich musste meinen geliebten Nebenjob in der Schulbetreuung kündigen, weil ich keine Kraft mehr hatte. Die Physiotherapie half nicht, Ibuprofen nicht , Ernährung , Pendeln, Saunieren, Entspannen, Meditieren, Schonen oder auch nicht, nichts hat geholfen . Auch kein Arzt.Im Gegenteil, es wurde immer noch schlimmer. Als ich Mitte Januar für die dritte Meinung zum Arzt ging , konnte ich kaum noch mit dem Kopf nicken und die gesunde Schulter fing auch mit Symptomen an und nachts konnte ich weder links , noch rechts, noch auf dem Rücken liegen und auf dem Bauch eh schon nicht mehr seit meiner Brustrekonstruktion. Mein Daumen und kleiner Finger liess sich nicht mehr beugen . Ich hatte das Gefühl, dass sich mein ganzer Körper entzündet und ich hatte Angst. Angst davor, mich in diesem angeschlagenen Zustand auch noch mit Corona zu infizieren, Angst nie mehr richtig arbeiten zu können, ( bin Alleinerziehende Mutti mit zwei Kindern im Studium), Angst davor, dass meine neue Brust durch die Frozen Shoulder und all die entzündlichen Vorgänge Schaden nimmt…… Der Arzt war sehr matter of fact und schien zu wissen ,was er tut. Er hat sich die Bilder angesehen und mich genau untersucht Sein Rat war 6 Wochen Kortisontherapie absteigend und sofort die Physiotherapie stoppen und Schonen.Ich nehme wirklich nur ungern Medikamente, aber hatte keine Wahl. Nach 3 Tagen waren die Schmerzen fast verschwunden und heute, nach 3 Wochen bin ich auf 10 mg Kortison runter und meine Schulter ist etwa zur Hälfte aufgetaut. Und es tut so gut, dass ich nicht nach jeder Physiotherapie erstmal 3 Tage zurückgeworfen werde. Jetzt mach ich selbst kleine Übungen und kann mein Belastungslevel selbst viel besser einschätzen und werde immer beweglicher. So Ihr Lieben, dass war ein langer Brief , wollte aber meine Erfahrung mit Euch teilen. Ich weiß nicht, wie es weitergeht, wenn ich dass Kortison in 2, 5 Wochen komplett ausgeschlichen habe. Hoffe natürlich, dass die Frozen Shoulder nicht wieder kommt. Werde Euch auf dem Laufendem halten. Im Moment bin ich nur glücklich , mein Leben zurück zu haben und ich habe keine Nebenwirkungen vom Kortison. Ach und noch eine Anmerkung.: Die Schulterschnerzen begannen auch bei mir nach meiner ersten Impfung mit Astra zeneca, als wenn mein Körper mit einer überschießenden Autoimmunreaktion reagierte. Aber wer weiß ??? Bitte trotzdem Impfen . Mein Lebensgefährte ist letzte Woche trotz Booster zum Glück nicht allzu schwer an Covid erkrankt und ich habe mich dank meiner Impfung gar nicht erst angesteckt. Alles Liebe und ganz viel Kraft für Euch alle. Und danke für Eure wertvolle Unterstützung! Claudia

  • #298Claudia (Freitag, 04 Februar 2022 15:31) Hallo Claudia, das ist ja der Wahnsinn! Und in drei Wochen ist die Schulter schon so weit aufgetaut? Meine taut seit September, aber seitlich tut sich noch nicht so viel, sodass ich mich auch frage, wie lange das noch dauert und ob es wirklich wieder so wird wie vorher. Deine anderen Schmerzen sind jetzt sicher auch besser? Welche Dosierung hast du denn bekommen? LG Claudia L.

  • #299Steffie (Freitag, 04 Februar 2022 23:07) Hallo Claudia! Ich bin auch aus der Nähe von Hamburg. Magst du mir eventuell verraten , bei welchem Arzt du warst? Das würde mich sehr freuen. Danke.LG Steffie

  • #300Anne (Samstag, 05 Februar 2022 15:58) Hallo Ihr Lieben, meine Frozen Shoulder begann schleichend im Dezember 2020. Der Orthopäde konnte bis März 2021 die immer stärker werdenden Schmerzen in der rechten Schulter nicht zuordnen, ich wechselte den Arzt und nach MRT stand die Diagnose FS fest. Richtig eingefroren war die Schulter von Anfang Mai-Mitte August, danach taute sie langsam auf. In der Auftauphase halfen mir sehr gut Osteopathie und Dorn-Therapie. Heute kann ich fast alles (z.B. auch Yoga) wieder machen und habe lediglich öfter noch ein Ziehen in der Schulter. Ich bin so froh, dass es vorbei ist und möchte Euch allen, die noch in Phase 1 und 2 stecken, Mut und Zuversicht geben, dass es besser wird! Es ist eine scheußliche Zeit! Und klassisch verbrachte ich meinen 50. Geburtstag mit Schmerzmitteln (die eigentlich eh nicht geholfen haben), statt mit Feiern & Sekt...! Heute mache ich mir Gedanken, woher meine FS gekommen ist - es gab keinen typischen Auslöser, bis auf das typische Alter. Im Nachhinein habe ich aber festgestellt, dass das beginnende leichte Ziehen genau in eine Zeit totaler Erschöpfung (fast Burnout) fiel. Mir ging es überhaupt nicht gut und ich fühlte mich im Hamsterrad gefangen. Ich habe viele Dinge gleichzeitig erledigen wollen und irgendwann hat das nicht mehr geklappt. Durch den Stress litt ich plötzlich unter Bluthochdruck, Schlafstörungen, Schlappheit....Diesen Erschöpfungszustand konnte ich durch ein MBSR-Seminar, Achtsamkeit und Meditation auflösen. In der Meditation habe ich viel über mich selbst erfahren. Die FS hat mich weiter ausgebremst und mir Schonung aufgezwungen. Sie hat mich gehindert, mich weiter zu überlasten und meine Grenzen zu überschreiten. Vielleicht war sie mein Schutz vor Schlimmerem... Auf jeden Fall hat sie mich Demut gelehrt. Demut vor dem Körper und dem Geist! In etwas mehr als einem Jahr hat sich mein Leben durch Achtsamkeit sehr zum positiven verändert. Ich bin nachträglich dankbar für diese Zeit, auch wenn Sie wegen der Schmerzen ganz furchtbar war. Ich hoffe, ich konnte Euch etwas Zuversicht vermitteln. Lieben Gruß, Anne

  • #301Anni (Samstag, 05 Februar 2022 17:06) Hallo :) @Birgit, dieses Thema mit den Physiotherapeuten habe ich leider auch. Ich hatte erst einige Sitzungen bei einer ganz tollen PT, das war wirklich sehr sanft und entspannend (mehr Massage) und hat mir sehr gutgetan! Leider arbeitet sie nur TZ und das kollidiert mit meiner Arbeit. Nachdem ihr Kollege mit einmal sehr wehgetan hat und ich ihm gesagt habe, dass ich das nicht will und mir das auch nicht hilft, war er auch beleidigt und hat dieses Gespräch wieder vergessen. Jedenfalls hat er dann das Gleiche nochmal gemacht - auch wenn ich jetzt daran denke, kommen mir immer noch die Tränen .... ich war so fertig danach, das kann einfach nicht richtig sein! Und irgendwie zweifel ich auch an dem Wissen von ihm über die FZ - ich lese im Netz, dass das eine selbstlimitierende Erkrankung ist und die FS von alleine wieder auftaut. Er hat mir gesagt, dass die nur auftaut, wenn ich ordentlich arbeite, sonst bleibt sie steif. Ich glaube, er wollte mir ein schlechtes Gewissen machen und ich soll das machen, was er vorgibt :( Ich werde das Rezept jetzt abarbeiten, er macht jetzt andere Übungen mit mir und das geht ganz gut. Aber so ganz glücklich werde ich da nicht mehr - ich bin ein Laie, aber so ein Schmerz kann einfach nicht gut sein. Evtl. mache ich dann mal eine Pause oder ich versuche, mich irgendwie den Terminen der tollen und sanften Kollegin anzupassen, abwarten.

  • #302Anni (Samstag, 05 Februar 2022 17:18) @Claudia: das freut mich für dich!!! Toll, dass du dich besser fühlst und dass es dir so gut geht :) Kortison ist auch das einzige Mittel, was mein Arzt im Angebot hat - berichte doch bitte mal, wie es dann mit dem Ausschleichen und Absetzen weitergeht bei dir, bitte ... Bei mir wechselt es, heute ist ein guter Tag und ich habe tatsächlich keine Schmerzen - aber ich habe immer wieder schlechte Tage und vor allem Nächte. Da überlege ich dann immer, ob ich vielleicht doch die Kortison-Stufen-Therapie machen sollte. Eine Kortison-Injektion hat bei mir gar nicht geholfen und vor Nebenwirkungen habe ich auch etwas Sorge, deswegen habe ich das bisher abgelehnt. Aber wenn es einem so schlecht geht, überwiegen wahrscheinlich wirklich die Vorteile wie bei dir! Interessant finde ich, dass wir wohl alle so im gleichen Alter sind. Ich denke, die Wechseljahre hängen schon mit der FS zusammen, die Hormone haben ja irgendwie Auswirkungen auf alles :( Auch dass ihr gerade vom Fersensporn berichtet, macht mich nachdenklich. Seit zwei Tagen meldet sich meiner auch wieder... der war bestimmt 15 Jahre ruhig und jetzt, bäng. So ätzend, ich tanze gerne und spiele Volleyball, nichts geht mehr - da fällt man schon manchmal in ein tiefes Loch. Und irgendwie habe ich auch gerade des Gefühl, dass mein Arm mit der FS total kraftlos ist und auch zittert beim Tasse halten oder Zeitung in der Hand haben.... ist das normal? Nochmal meine Frage, ob schon mal jemand in einer Reha war oder eine Rehaklinik empfehlen kann? Ich überlege das gerade ernsthaft.

  • #303Anni (Samstag, 05 Februar 2022 17:29) So, letzter Beitrag für heute :) @Anne: Vielen Dank für deinen Bericht, der vermittelt schon Zuversicht! Bei dir hört sich das nicht so fürchterlich lang an mit der Schmerz- und Einfrier-Phase und jetzt bin ich wieder etwas zuversichtlicher, dass ich zumindest bald schon die Schmerz-Phase überstanden habe! Da ist schon was dran, am Ausbremsen ... das passt schon für mich auch (wahrscheinlich auch für viele andere Frauen). Ich hatte in den letzten Wochen auch so ein unschönes Schlüsselerlebnis. welches mir die Augen geöffnet hat. Und jetzt lerne ich so nach und nach, meine Grenzen zu wahren und mich nicht ausnutzen zu lassen - und das tut richtig gut!!! Da muss ich sehen, dass ich da dran bleibe. Ich habe auch den Tip mit Osteopathie bekommen und durch Zufall eine richtig gute Empfehlung bekommen. Ich freu mich schon auf den Termin :) Euch noch ein schönes Wochenende!

  • #304Christiane (Donnerstag, 17 Februar 2022) Hallo an alle NICHT ANFASSEN Das trifft es auf den Punkt. Bei mir gilt das nicht nur für due Schulter, sondern für den ganzen Körper. Mich darf kein Arzt mehr anfassen, auch kein Physiotherapeut u. s. w. Nichts und niemand mehr aus dem schulmedizinische und auch sonstigen gesundheitsbereich. Ich hab einfach zu viel schlimmes erlebt. Behandlungen, die ich persönlich als viel zu gewaltsam erlebt habe. Ich würde grob angefasst überrumpelt, zu wenig Informationen oder gleich due grosse angstmacherei durch Ärzte... Wenn Sie nicht..... Dann wird das und das schlimme passieren. Immer wieder nur dramatische und schreckliche Perspektiven. Dann habe ich mich radikal abgewendet von jeder Art der Therapie. Mein Körper wird es schon selbst wissen, das sage ich mir immer wieder. Denn... Je mehr ich gesucht habe je mehr ich mich auf das kranke konzentriert habe umso schlimmer wurde es. Also... STOP....... Immer langsam mit den Mädchen. Meine Nachbarin ist Krankenpflegerin. Sie kennt die Missstände im Gesundheitswesen. Sie pflegt ambulant mit gesundem Menschenverstand und rechnet auch nicht selbst mit der Krankenkasse ab. Deshalb kann sie sich mehr Zeit nehmen und viiiiel gelassener mit den Senioren umgehen. Sie selbst geht zu keinem Arzt mehr. WS soll ich da... Ich lasse mir doch nichts machen. Und diese Nachbarin sagt immer wieder.... Immer mit der Ruhe nichts erzwingen, das meiste ergibt sich von ganz allein..... Und so ist es auch. Das, was mir geholfen hat, kam irgendwie aus dem Nichts, als ob ich nichts dafür getan hätte,........ Bleibt noch was wichtiges zu sagen. Die von gewaltsamen Behandlungsmethoden durch die schulmedizin waren bei mir nur die Stellvertreter. In Wahrheit waren die, die mir Gewalt zugefügt haben bzw. Was ich als gewaltsam empfunden habe, in Wahrheit waren es meine engsten Verwandten. Es lag und liegt leider immer noch an neben Beziehungen. Ich hab den Kontakt reduziert bzw. Ganz oder zeitweise abgebrochen. Aber damit allein ist es noch nicht getan. Wie es weitergeht,...... Das wird sich dann ergeben....

  • #305Irmgard (Samstag, 19 Februar 2022 14:32) Hallo ihr Lieben alle. Ich bin gestern bei meinen Recherchen zu diesem Thema auf eure Einträge gestoßen und habe inzwischen alle gelesen. Ich bin seit September 21 von fs betroffen und gehe wie die meisten von euch an manchen Tagen durch die Hölle. Ihr tut mir alle so leid, da ich eure Probleme sehr gut nachvollziehen kann. Aber ich muss auch sagen, dass es mir gut getan hat, darüber zu lesen. In fast allem erkenne ich mich wieder, nicht nur in euren Schmerzen, sondern auch in den Gedanken, die ihr euch dazu macht. Bei mir ist es die linke Schulter, leider schmerzt auch die rechte Seite seit einigen Wochen mehr und mehr und ich befürchte, dass es beidseitig wird. KG war bis jetzt eher kontraproduktiv und nach euren Erfahrungen überlege ich auch, erst einmal zu pausieren. Ich glaube, dass ich so zwischen Phase 1 und 2 stecke. Retterspitzwickel mache ich regelmäßig 2x am Tag. Danach reibe ich mit Rhododendronsalbe ein. Das tut mit gut! Liebe Marion, ich wünsche dir, dass dir die Matrix-rhythmus Therapie hilft. Ich hatte einmal eine Therapie und hatte danach 2 Tage noch schlimmere Schmerzen. Die Therapeutin riet mir erst mal davon ab, vielleicht sei das Gewebe noch zu entzündlich..Ich wünsche euch allen trotz allem ein schönes WE und von ganzem Herzen gute Besserung

  • #306Anna (Mittwoch, 23 Februar 2022 12:40) Ihr Lieben! Ende Mai letzten Jahres habe ich zum ersten Mal in diesem Blog geschrieben, während den schlimmsten Monaten dann immer mal wieder…seit langem habe ich nun mal wieder reingeschaut. Ihr alle durchlebt eine sehr schwierige Zeit, ich kann sehr gut nachfühlen. Ich kann euch aber auch ganz viel Mut machen: FS geht vorbei!!! Wir können verschiedene Sachen zur Linderung ausprobieren, dieser Austausch hier ist super! Meine Erfahrung: weniger ist mehr. Nicht zu viel verschiedenes, das nährt immer wieder die Hoffnung auf schnelle Linderung, leider folgt dann aber oft auch die Enttäuschung. Keine Therapie in den Schmerz rein - erst wenn die entzündliche Phase vorüber ist und es darum geht die Beweglichkeit zurück zu bekommen. Dann ist Physiotherapie richtig nützlich! Meine Schulter ist nun nach 15 Monaten fast wieder wie vorher, es kneift noch ein bisschen, aber die Beweglichkeit ist fast vollständig zurück. Glaubt dran, auch bei euch allen wirds wieder besser und geht vorbei. Auch wenn man das während den schlimmsten Schmerzmonaten kaum glauben kann. Haltet durch!!! Viel Kraft und liebe Grüsse, Anna

  • #307Dania (Samstag, 12 März 2022 16:50) Liebe Michaela, es ist so heilsam deinen Worten zu Folgen, ich finde mich daran wieder. Bin selber Therapeutin und dachte das kann nicht sein, dass nichts hilft, alles was ich unternahm erzeugte mehr Schmerzen. Hoffe bald dass die Auftauphase losgeht������ Ein herzliches Dankeschön an dich

  • #308Jutta (Dienstag, 15 März 2022 18:07) Ihr Lieben, Ich bin neu hier. Ich schildere mal kurz meine Geschichte: Bei mir fing alles Mitte letzten Jahres mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in der rechten Schulter an. Es wurde ein Impingment-Syndrom festgestellt mit einem Knochensporn. Im Oktober wurde eine Arthroskopie gemacht: subakromiale Bursektomie und Dekompression sowie AC-Gelenksresekton. Seitdem hatte ich ein leichtes Steifegefühl und leichte Schmerzen und habe deswegen vor 3 Wochen 2 Injektionen in das Schultergelenk und den akromialen Raum bekommen, ein Mix aus Lipotalon, Traumeel und Meaverin -. Das hat meine Schmerzen und Steifheit verschlimmert. Hat vielleicht von euch mit den Infiltrationen ähnliche Erfahrungen gemacht? Ein andere Orthopäde hat mir gesagt, das die Substanzen vielleicht nicht dorthin gekommen sind wo sie hinkommen sollten. Dieser andere Orthopäde hat nun eine Frozen Shoulder diagnostiziert und hat mir eine 5wöchige Kortisontherapie verschrieben. Hat damit jemand Erfahrung gemacht? Dann habe ich gelesen, dass wenn eine Schulter-OP ursächlich für die Schultersteife ist, dann eine Ausheilung der Frozen Shoulder nicht wie gewohnt stattfindet. Könnt ihr mir dazu was sagen? Ich mache mir große Sorgen. Über Antworten würde ich mich sehr freuen. Ein Dankeschön im Voraus. Liebe Grüße Jutta

  • #309Kerstin (Freitag, 18 März 2022 15:31) Hallo liebe Leidensgenossinnen, ich bin fast 52 Jahre und habe auch Probleme mit der Schulter. Habe im November eine Shunt OP (Dialyse Zugang) in der Ellenbeuge bekommen und seitdem ist mein Ellenbogen steif. Nach kurzer Zeit steifte auch meine Schulter wegen der Fehlhaltung? ein. Somit ist nun mein ganzer Arm inklusive Unterarm und Handgelenk nicht mehr wirklich beweglich und sehr schmerzhaft. Physio hat nur die Schmerzen verstärkt, aber nicht die Beweglichkeit. Die Pendelübung sind für die Schulter schwierig, da dazwischen der steife Ellenbogen ist, der dauerhaft gebeugt ist. Der Orthopäde will mich nur widerwillig behandeln, da er meint, dass ich da zurzück soll wo ich operiert worden bin. Er meint es könne eine Lagerungsproblematik bei der Op vorliegen. Gehe nächste Woche noch mal für eine Zweitmeinung zu einem anderen Orthopäden. Es ist noch nichts eindeutig diagnostiziert worden, da jeder Facharzt, wie Orthopäde oder Neurologe sich nicht an meinen Shunt Arm drantrauen. Aber Alles, was Ihr schreibt trifft zu 100% auf mich zu. Außer, dass ich noch den steifen Ellenbogen dazu habe. Vorgestern habe ich erfahren, dass ich nun an die Dialyse muss. Das heißt 5 Stunden liegen und den Arm nicht bewegen. Ich weiß gar nicht, wie ich das durchstehen soll. Kann nachts trotz Lagerung vor lauter Schmerzen kaum schlafen. Außerdem habe ich in den Abendstunden auch noch Nervenschmerzen. Bin ganz verzweifelt. Ich freue mich für Jeden von Euch, der das Schlimmste schon überstanden hat. Einen ganz lieben Gruß an Alle. Kerstin

  • #310Marion (Freitag, 18 März 2022 21:09) Hallo ihr Lieben, ich habe die Matrix Therapie noch nicht begonnen.Der Therapeut ist der Meinung das die Entzündung erst ausgeheilt sein muss.Seid Anfang März wird es besser mit den Schmerzen.Ich kann Nachts mit vielen unterstützenden Kissen schlafen.Ich nehme Weihrauchkapseln und behandel mich mit einem Tens- Gerät. Als ich in der Nacht den Ruheschmerz hatte hab ich Abends CBD Tropfen genommen damit konnte ich gut einschlafen und ca.4 Stunden entspannt schlafen.Außerdem ist entspannt sein das heißt den Kopf frei haben eine große Hilfe.Ich habe meine Arbeit aufgegeben.Ich bin jetzt augenscheinlich in der 2. Phase und mache bei der Physiotherapie nur entspannende Massagen.So ihr lieben Frozies das war jetzt meine Erfahrung bis bald.Wir schaffen das.

  • #311Jutta (Montag, 21 März 2022 18:31) Hallo Marion, ich schlafe momentan sehr schlecht. Manchmal liege ich die ganze Nacht wach. Kannst du mir vielleicht näheres zu den CBD Tropfen sagen, welche Marke, wo bekommt man die? Liebe Grüße Jutta

  • #312Marion (Donnerstag, 24 März 2022 20:27) Hallo Jutta,CBD Tropfen von der Firma Vital CBD Ursprung Intense Vollspektrum das ist eine hohe Dosierung.Abends 2…Tropfen unter die Zunge hat mir geholfen.

  • #313Lore (Samstag, 26 März 2022 21:30) Hallo ihr lieben . Hat sie jemand an der Schulter operieren lassen. Und kann mir sagen wie es danach ist .meine Schulter ist so steif .das mein Orthopäde mir keine große Hoffnung macht das es ohne op nicht mehr wird . Wünsche euch einen schönen Abend lg Lore

  • #314Claudia (Sonntag, 27 März 2022 21:24) Hallo Lore, taut die Schulter denn immer noch nicht auf? Wird die Beweglichkeit nicht wenigstens langsam etwas besser? Du hast die frozen shoulder doch seit ca. einem Jahr? VG

  • #315Lore (Dienstag, 29 März 2022 16:46) Hallo Claudia Ich habe keine Schmerzen mehr.aber die Rotation geht immer noch nicht.Ich weiß nicht was ich machen soll. Operation oder noch warten.lg

  • #316Irmgard (Mittwoch, 30 März 2022 17:21) Hallo Claudia! Mir geht es ähnlich. Ich bin seit einem halben Jahr betroffen. Die Schmerzen im Ruhezustand sind nicht mehr ganz so heftig, aber bei kleinsten Bewegungen zieht und sticht es im Schulter- und Oberarmbereich. Ich glaube, dass ich weiter bewegen könnte, wenn die Schmerzen mich nicht ausbremsen würden. Da sich im anderen Arm auch eine FS entwickelt, habe ich mich zur OP durchgerungen. Morgen ist das Vorgespräch. Die Meinungen der Ärzte und Therapeuten dazu sind unterschiedlich, aber letztendlich entscheiden muss man doch selbst. Ich werde mal berichten, wenn es vorbei ist. LG

  • #317Claudia (Mittwoch, 30 März 2022 17:30) Liebe Irmgard, ich drücke dir die Daumen!

  • #318Claudia (Mittwoch, 30 März 2022 17:37) Hallo Lore, meine Rotation ist auch noch lange nicht in Ordnung. Aber mein Arm wird in Minischritten beweglicher und ich hoffe darauf, dass ich irgendwann wieder alles kann. Meiner taut seit September wieder auf. Schnell geht anders, aber ich habe so, wie es sich jetzt darstellt, nicht vor mich operieren zu lassen. Auch wenn jetzt meine andere Schulter anfangen würde. Ausserdem hab ich auch einen Fersensporn. Den kann man auch operieren. Aber ich bin kein Fan von Krankenhaus und Ärzten. VG

  • #319Lore (Montag, 04 April 2022 09:28) Hallo Claudia Ich habe mich entschlossen mich nicht operieren zu lassen lg Lore

  • #320Sabine E. (Mittwoch, 06 April 2022 11:31) Ich melde mich nun auch mal wieder. Bin ja auch noch beidseitig betroffen und in der Auftauphase. Nun habe ich seit Dezember ein ganz anderes Problem und weiß nicht, ob es mit den beidseitigen FS zusammenhängt. Schwankschwindel. Immer, wenn ich ne Strecke gehe, fängt es nach ca.5 min an. Ich laufe, als wäre ich volltrunken. mal ist es ganz schlimm, dass ich stehenbleiben muß, mal nur wenig. Aber eben fast täglich. Ich hab manchmal Angst, ich taumel auf die Straße... Kennt sowas jemand von euch? Immerhin ziehen die Sehnen der Schultern ja ziemlich weit in Arme, Rücken und auch Kopf. Aber die Ärzte gehen gar nicht drauf ein. Ich war nun schon beim Neurologen und beim HNO, alles oB.

  • #321Katharina (Mittwoch, 06 April 2022 14:33) Hallo ihr lieben Leidensgenossinnen, ich habe nun meine zweite frozen shoulder. 2015 war es die linke Schulter. Drei Jahre hat es damals gedauert. Viele Orthopäden und Physiotherapeuten ausprobiert. Zwei Schulterspezialisten machten damals einen ganz tollen Eindruck auf mich, doch ihre Diagnose hätte entgegengesetzter nicht können sein: der eine sagte "auf jeden Fall operieren", der zweite "auf keinen Fall operieren". Ich entschied mich gegen eine OP und irgendwann, nach ziemlich heftiger Physiotherapie, ging es bergauf. Nun ist die linke Schulter zu 99 % wieder ok. Letztes Jahr im Juni dann die rechte Schulter. Ich ging gleich wieder zu letzterem Physiotherapeuten, aber bisher hat nichts angeschlagen. Mittlerweile glaube ich auch, dass es einfach nur die richtige Therapie zum richtigen Zeitpunkt war (sprich Phase 3). Diesmal hab ich es auch mit einer Cortison-Stoßtherapie versucht: die Schmerzen waren kurz weg, die Beweglichkeit in der Physio super. Aber ein paar Wochen danach, als das Cortison nachgelassen hat, war alles wieder beim alten... Eben war ich mal wieder beim Orthopäden in der Hoffnung auf eine neue Wundertherapie. War aber nix, ich wurde eher schnell abgefertigt. Empathie und ganzheitliches Denken sind sowieso nicht sein Ding. Er meinte, es sei die Entscheidung des Patienten: Geduld haben oder doch irgendwann OP. Ich habe mich wieder für die Geduld entschieden. Nicht gerade eine meiner besten Stärken... Nun meine Fragen an euch: 1. Gibt es auch welche unter euch, wo die Schulter auch nach mehr als drei Jahren nicht besser geworden ist? 2. Habt ihr das Gefühl, dass Physiotherapie wirklich hilft? Und wenn ja, eher heftige oder eher sanfte? Ich glaube momentan, dass die heftige wohl nur in Phase 3 hilft. 3. Und wo ist diejenige unter uns, die die heilende Therapie gefunden hat? ;-) GlG an euch alle. Vor allem denjenigen, bei denen beide Schultern gleichzeitig betroffen sind, wünsche ich viel Kraft!

  • #322Susanne K. (Mittwoch, 06 April 2022 14:44) Hallo, ich bin neu hier und verfolge die Einträge seit einigen Wochen. Habe seit 7 Monaten eine versteifte linke Schulter, die rechte Schulter hat sich in den letzten Wochen versteift. Gegen die Schmerzen hat mir Akupuntur geholfen, weiterhin mache ich Physio. Entgiftung durch HP hat Linderung gebracht. Alles andere wie Stoßwellentherapie und Co haben alles nicht verbessert. Die Psyche hat wie bei euch allen sehr gelitten. Autofahren wird schwieriger. Schwindel kenne ich auch, Sabine. Neurologisch war bei mir auch alles O.k. Zum einen kann es von der Wirbelsäule kommen, Schilddrüse oder Nerven. Ein breites Spektrum, dass du abklären solltest. Ich nehme Vitamin B1, Milgamma Protekt, zusätzlich Akupunktur. Damit ist auch der Schwindel besser geworden. Physio ist oft an meiner Halswirbel- und Brustwirbelsäule; Axis. Wie Michaela es ganz am Anfang beschrieben hat. Danach ist alles etwas entspannter. Des weiteren war ich noch bei einem speziellen Zahnarzt. Da auch Gelenkschmerzen mit Zähnen zu tun haben können. In den nächsten Wochen werde ich einige Zahnsanierungen durchführen lassen. Ob es hilft...aber eine Schulter-OP kommt für mich auch nicht in Frage; zumal es jetzt beide Schultern sind.

  • #323Katharina (Mittwoch, 06 April 2022 15:04) Dieses Video erklärt unsere Erkrankung sehr gut und bestätigt wohl die meisten darin, dass wir Geduld haben müssen. https://www.youtube.com/watch?v=0YW7V_gmqKA

  • #324Mila (Sonntag, 10 April 2022) Hallo Ihr Lieben Schön, habe ich euch gefunden. Zu meiner Geschichte. Mit 37 eine FS, Auslöser war ein Sturz, hatte Verletzungen, die erst 2 Jahr später bei der OP gesehen wurden. Hatte zuvor 2 Jahre lang jegliche Therapien versucht, alles ohne Medikamente, ich wusste ja auch nicht, was ich hatte, erst ein Chiropraktiker klärte mich auf. Aufgrund meiner anhaltenden Unbeweglichkeit, hatte ich mich damals operieren lassen und bereue es nicht. Nun seit 3 Monaten ist die linke Schulter dran, bin nun über 50. Denke, bei mir ist es Überlastung, PC-Arbeit, Handy, iPad … Hatte auch mit einschiessenden Schmerzen angefangen, dann immer mehr Unbeweglichkeit. Hatte Physio, Massage und Osteopathie versucht. Keine Verbesserung. Nun war ich beim Schulterspezialisten in einer Klinik. Die Röntgenbilder sind soweit in Ordnung, keine Verkalkung. Bin jetzt auf Medis gesetzt worden (Celecoxib/Entzündungshemmer und zusätzlich Magenschoner, dazu hochdosiertes Zink), 6 Wochen lang. Ich dachte, ich erhalte sofort eine Spritze, aber das ist scheinbar nicht üblich. Es ist eine Erkrankung, die bis heute nicht erforscht ist. Danach habe ich wieder einen Termin, evtl. Kortison dann. Und mal schauen, ob ich das dann noch möchte. Und interessanterweise nicht einmal nachgefragt, wegen Krankschreibung, quasi Zähne zusammenbeissen und weiter gehts. Werde jetzt aber nochmals einen Osteopath aufsuchen. Bin extrem verspannt. Und ich hoffe sehr, dass die Schmerzen endlich nachlassen. Obwohl ich nicht Dauerschmerzen habe. Aber nachts schlafe ich noch immer schlecht. Und ich hatte zuvor auch Yoga praktiziert, bin beweglich, was mir zugute kommt. Und ich benutzte Tops, da BHs mich einschränken. Ich denke, ich muss akzeptieren, dass mein Körper bei Schulterschmerzen eine FS einleitet. Die operierte Schulter zwickt im Moment auch, da nun auch überlastet. Ich hoffe sehr, dass da nicht mehr kommt. Auf beiden Seiten solche Schmerzen und Versteifungen wäre schrecklich. Und danke für den Tipp mit den Weihrauchkapseln, werde ich mir anschauen. Bei mir bringen auch warme Wickel ( Hals, Rücken) und kalte Wickel direkt auf meiner FS-Schulter Linderung. Habe wohl noch einiges vor mir, es sind erst 3 Monate vergangen. Übrigens lasse ich schmerzhafte Übungen weg. Mein Arzt meinte auch, nur Schonung ist kontraproduktiv, aber sanfte Bewegungen von Vorteil. Und laufen tut mir gut. Mit Sitzen habe ich teils sehr Mühe, da meine Schulter hängt. Das Nackenziehen werde ich meinem Osteopath erzählen. Verlieren wir nicht den Mut und tuen wir uns Gutes. Alles Liebe.

  • #325Nicole, 49 (Mittwoch, 20 April 2022 15:19) Hallo zusammen, ich bin sehr froh eure Beiträge zu lesen. Gehöre nun auch zu der Leidensgruppe der Frozen shoulder Patienten. Ich hatte im Dezember 2021 meine Boosterimpfung und seither begannen die Schmerzen im linkem Arm. Anfangs dachte ich an eine Muskelverspannung oder an eine Überlastung, da ich aufgrund einer Hirnblutung & eines Tumors Muskeln versuchte wieder aufzubauen. Dann aber konnte ich bei der Physiotherapie im Vierfüßlerstand nicht mehr auf dem linken Arm mich abstürzen. Ein wahnsinniger einschießender Schmerz machte sich breit. Die Therapeutin versuchte es zu masieren & mit Strombehandlungen. Nichts half. Es wurde dann so schlimm, dass ich die lang erkämpften 2 Stunden Schlaf auch nicht mehr hatte, um mein Gehirn zu regenerieren. So lag ich nun 24-Stunden mit Schmerzen wach. Ein endloser Alptraum begann. Mitte Februar 2022 hatte ich weheartige Schmerzen, die 50-mal schlimmer einzustufen waren! Ich machte einen Orthopädentermin. Diagnose FS! Sein Trost, "ich kann ihre Probleme durch die Kopf-OP nicht lösen, aber ich verspreche, dass diese Probleme durch die FS in 1.5 Jahren vorbei sind"! Ich war total geschockt. Schon wieder eine Erkrankung, die mein Leben völlig auf den Kopf stellte. Da wusste ich noch nicht, dass die Schmerzen noch schlimmer werden sollten. Die Kortisontherapie war in meinem Fall mit Risiko verbunden und musste durch den Neurologen entschieden werden. Ende März '22 wurde dann aufgrund der doch höllischen Schmerzen und der nicht zu helfen scheinenden Ibuprofens eine Einwilligung zum Kortison erteilt. Die Therapie mit Tabletten musste ich nach 7 Tagen abbrechen, da leider alle möglichen Nebenwirkungen eintraten. Schwellungen, Wassereinlagerungen, Rötungen der Knöchelchen, Brennen/Taubheit in den Fingern, Übelkeit, Kopfweh, Kurzatmigkeit,... etc. Um all diese Probleme wieder los zu werden, trank ich 3 Liter Brennnesseltee täglich für mehrere Wochen. Der Tee nahm mir auch teilweise die Entzündungen und Schmerzen der FS. Der Orthopädentermin brachte mir außer ein "Bei Ihnen bin ich mit meinem Latein am Ende" und ich gebe Ihnen nun Tilidin (Schmerzmittel) & schicke sie ins MRT" nichts. Ich hatte so ne Wut & Verzweiflung, dass ich nun entschied mich selbst darum zu kümmern. Ich machte einen MRT Termin und kramte alte pharmazeutische Unterlagen raus. Da Tilidin ein reines Schmerzmittel ist und ich auch Epilepsie-/Schlafmedis nehme, kam es für mich eh nicht in Frage. Ich fand ein NSAR Medi (Indometacin 50mg 1-0-1), welches Entzündung nimmt & Schmerzen lindert und auch kompatibel zu meinen akuellen Medis ist. Dieses besprach ich mit meinem Hausarzt und er gab mir ein Rezept. Ein Versuch war es alle Mal wert. Natürlich benötige ich dazu einen Magenschutz (Pantoprazol 20mg 1-0-0, 1 Stunde nüchtern vor Einnahme/Essen). Nach dem zweiten Tag spürte ich schon die Linderung der extremen Schmerzattaken, ein riesen Erfolg! Nun hab ich die Schmerzen nur noch, wenn das Medikament nachlässt, allerdings nicht mehr so stark, erträglich. Das MRT brachte außer den typischen Entzündungen & der Schrumpfung der Schultergelenkskapsel, eine Schleimbeutel-Entzündung, Wassereinlagerungen ums Schultergelenk & die Einengung der Supraspinatus-Sehne zum Vorschein. Nur wie weit mein Zustand der Phase I der FS ist, konnte der Radiologe mir auch nicht wirklich sagen. Zusätzlich benutze ich gegen die Schmerzen: - Malantis CBD Cold Cream strong, 2x täglich einmasieren - mit Eis-Packs kühlen - Novafon Schallwellengerät 1-2 täglich Physiotherapie: - Schlingentisch am Arm - Ultraschall an der Schulter - Gittertapes im Bereich der Schulter, Schulterblatt - Physio Rücken, Nacken, Schulterblatt - Kräftigung des gesunden Armes - leichte Dehnübungen der FS Tee & Vitamine: - Brennnessel, jetzt 3-4 Tassen täglich - Leber-Galle Tee, 2 Tassen täglich - La Vita, 1 Esslöffel auf 100ml Wasser - Cefavit D3, K2 Tropfen . Zusätzlich mache ich Übungen wie, - kreisende Armbewegungen nach außen, nach innen mit etwas nach vorne gebeugtem Oberkörper - An der Wand hochkletternde Arme, so weit es eben mit dem FS-Arm geht - Auf dem Bauch liegend, FS-Arm so weit es geht nach außen, und FS- Schulter am Boden lassen mit Dehnung in dem Oberkörper der gesunden Seite etwas angehoben wird. - Dehnübungen der Arme ausgestreckt zu erst nach vorne und dann auf gegenüberliegende Seite und wieder zurück. Soweit es halt mit dem FS-Arm geht. So das ist mein Gesundheitsprogramm. Ich hoffe die Erkrankung irgendwann mal, ohne OP, überstanden zu haben. Wünsche euch allen viel Gesundheit, Durchhaltevermögen, Zuversicht und positive Gedanken, liebe Grüße Nicole

  • #326Susanne K. (Sonntag, 01 Mai 2022 10:11) Hallo Nicole, bei mir haben die Schmerzen in der linken Schulter sofort nach der 2. Impfung im August begonnen. 4 Monate Hölle Schmerzen. Die Gelenkkapsel hatte sich entzündet. MRT nach 5 Wochen. FS ausgelöst durch die Impfung. Ich bin kein Impfgegner und die Diagnose hilft mir nicht gegen die Schmerzen und den ganzen Alptraum, aber das ganze wurde als Impfschaden an das Paul-Ehrlich-Institut gemeldet. Das ist nur für die Statistik. Melde deine FS bitte auch dort. Nach 6 Monaten kann man es als Impfschaden geltend machen. Es gibt mittelerweile zahlreiche medizinische Berichte, die dies bestätigen. Vielleicht hilft dir diese Information weiter, um eine Ausgleichzahlung zu erhalten. Ich muss in den nächsten Wochen zum Gesundheitsamt. Mein Orthopäde hat alles dokumentiert.

  • #327Mila (Donnerstag, 05 Mai 2022 20:09) Hallo zusammen Hier mein Update. Habe die Medikamente nach kurzer Zeit abgesetzt. Mein Magen hat das nicht vertragen. Nehme Weihrauchkapseln, danke für den Tipp hier. Dann Pendeln und Dehnungsübungen, aber nie in den Schmerz hinein. Hab das erst versucht, danach war mein Arm wie ein Schraubstock. Versuche auf dem Rücken zu schlafen, das entlastet. Die Schmerzen sind manchmal weg, aber dafür tut der Nacken und die Schulterblätter weh. Wie fühlt sich das Auftauen an? Meine Ungelenkigkeit zu akzeptieren fällt mir schwer. Und Nicole, Eispacks tun mir auch gut. Vor allem nach einschiessenden Schmerzen bei falscher Bewegung. Finde es unglaublich, was du dir anhören musstest und gut hast du dir selber geholfen. Ich wünsche uns allen eine kurze Leidensphase und viel Kraft. Seid herzlich gegrüsst.

  • #328Nicole, 49 (Sonntag, 08 Mai 2022 07:59) Hallo zusammen, Schön von euch zu lesen. Lieben Dank Susanne für den Tipp mit der Meldung an das Paul-Ehrlich Institut. Werde beim nächsten Termin mit dem Orthopäden sprechen. Frage: Kann ich dennoch meine FS selbst dort melden? Oder brauche ich den Arzt dazu? Kurze Stand zu mir. Ich habe die Medikamente "Indometacin & Pantoprazol" nach Wochen drei Wochen abgesetzt und mit Reflexym 2-0-2 (aus der DM Drogerie) begonnen. Dies ist ein Ersatzpräparat und ähnlich dem Wobenzym, allerdings vegan hergestellt aus der Ananas. Soll das Bindegewebe (Faszien, Knorpel, ...) unterstützen. Enthält auch Vit C, und weitere fördernde Inhalte für die Gelenke. Nehme es nun seit 5 Tagen. Bisher spüre ich das Ziehen in der Schulter, noch sind die höllischen Schmerzen nicht zurück. Trauen tue ich noch nicht. Aber ohne Physio & den Dehnübungen geht mein Tag nicht. Auch ist die Einschränkung nun so extrem geworden, dass ich bei sehr vielem Hilfe benötige. Klar ich habe durch meine vorherigen Hirnblutungen noch einige Probleme mehr, wie den permanenten Schwindel und die neuralgischen Schmerzen beim Gehen. Frage an euch: Wie ist das bei euch denn? Wie meistert ihr denn euren Alltag? Ich freue mich wieder über jede Rückmeldung, liebe Grüße Nicole .... und einen schönen Sonntag euch allen

  • #329Nicole, 49 (Sonntag, 08 Mai 2022 08:07) ...und liebe Mila, Das mit den Schmerzmittel geht leider ohne das Pantoprazol nicht. Es schützt den Magen. Muss jedoch nüchtern eine Stunde zuvor eingenommen werden. Dann funktioniert es sehr gut. Eispacks nutze ich nach den Übungen oder mal vor dem Schlafengehen. Nie vor den Übungen. Versuche auch Übungen langsam zu steigern, so als ob es eine kleine Trainingseinheit ist. Geht ja eh nicht viel. Und wenn der Schmerzpunkt erreicht ist, ist es eh der Moment bei dem man aufhört. Wünsche dir viel Kraft & Durchhaltevermögen:-)

  • #330Susanne K. (Montag, 09 Mai 2022 07:47) Die Nebenwirkung nach der Impfung habe ich selber gemeldet. Gibt im Internet beim Paul-Ehrlich-Institut einen Link. Es ist nur für die Statistik. Aber nach 6 Monaten, wenn es nicht besser wird und du nicht arbeiten kannst, ins Krankengeld fällst, dann kannst du eine Entschädigung beantragen. Schau im Internet nach. Das ist nicht einfach und dein Arzt muss dahinter stehen. Ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Vielleicht hilft es dir finanziell, wenn auch nicht gegen die Schmerzen. Den Alltag meistern? Viele Sachen gehen, da gibt es Hilfsmittel wie Leitern, Stühle. An- und Ausziehen und Haare waschen, fönen, sind bei mir das Schlimmste. BH trage ich nicht mehr. Und schlimm ist natürlich der fehlende Schlaf. Mein Kind ist relativ selbstständig, so dass ich lediglich bei den Hausaufgaben helfe. Mache Übungen, gehe zur Physio, Akupunktur. Für die Psyche nehme ich Bachblüten und ein Healy; auch gegen Schmerzen. Meditieren. Hier noch ein Tipp für alle, die Meditieren möchten: 7mind app. Wird von einigen Krankenkassen bezahlt. Gibt auch Meditationen gegen Schmerzen, zum Einschlafen... Wünsche allen, dass die Schmerzen weniger werden und die Schultern beweglich.

  • #331Carmen (Donnerstag, 12 Mai 2022 19:59) Hallo, Vielen Dank für diesen tollen Bericht. Sie schreiben mir aus der Schulter:-) Unfassbar wie ähnlich. Bin erst seit Oktober betroffen und verzweifle gerade ein wenig. Jedoch ist es für mich so beruhigend zu sehen, dass ich nicht verrückt bin. Und das es sowas wirklich gibt und es noch mehr betroffene gibt. Danke danke danke an Sie.

  • #332Mila (Montag, 16 Mai 2022 11:28) Hallo, Ich habe nun Physio verschrieben, habe eine gute Therapeutin erwischt, sanft, löst die muskulären Probleme. Habe bald einen Termin, geht um die Kortisonspritze, bin so unsicher. Ich lese so unterschiedliche Ergebnisse darüber. Aber einfach mal so ohne Schmerzen sein, wäre auch ganz schön … liebe Carmen, verstehe dich, möchte mir gar nicht vorstellen, dass der Zustand noch Monate andauert. Liebe Grüsse an alle.

  • #333Claudia (Montag, 16 Mai 2022 14:33) Hallo Mila, die Schmerzen gingen bei mir nach der Spritze kaum zurück, aber vielleicht wären sie sonst noch stärker geworden. Man weiß es nicht. Für die Beweglichkeit wird sie nichts bringen. LG und viel Geduld.

  • #334Christine (Montag, 16 Mai 2022) Mir haben die Kortisonspritzen sehr gegen die Schmerzen geholfen, ich hatte 4 Stück, jede Woche eine. Für die Beweglichkeit haben sie aber wirklich nichts gebracht. Nach über 1 1/2 Jahren habe ich jetzt ca 70 % der Beweglichkeit zurück, und es gab Tage, an denen ich am Verzweifeln war. Trotzdem kann ich sagen, dass es sehr langsam immer ein bisschen besser wird und ich hoffe sehr, dass ich meine volle Beweglichkeit zurück bekomme

  • #335Claudia 57 (Samstag, 21 Mai 2022 11:41) Hallo zusammen, beim Durchforsten des Internets bin auf dieses Forum gestoßen. Und was soll ich sagen, .....ja auch ich bin seit einem Unfall im Juni2021 mit Schulterbruch seit September 2021 auch von einer Frozen Scholder rechts betroffen. Die Akzeptanz der Unbeweglichkeit war für mich das schwerste. Da ich überwiegend aus dem Home Office arbeiten konnte, war mir eine lange Krankschreibung erspart geblieben. Gott sein Dank, da ich alleine lebe waere das mein finanzieller Ruin gewesen . Ich bin heute so gaaaaaaaanz langsam in der Auftauphase, Dank meiner Osteopathin.Alledings habe ich sehr viel Zeit zum Nachdenken gehabt. Und mir die Frage gestellt was mein Körper mir sagen will. Nicht nur die körperlichen Symthome sollen meines Erachtens nach behandelt werden. Ich denke der Körper möchte einen Änderung im Leben. Bin heute noch nicht richtig gesund, lasse mir aber von dieser Krankheit nicht vorschreiben wie mein Leben zu sein hat. Versuche neue Wege zu gehen. Im Juni werde ich für 4 Wochen an der Nordsee leben und dort einmal ganz andere Dinge machen, keine Physio, keine Therapieen....so was nennt man Therapiepause. Ich wünsche allen Betroffenen ganz viel Mut und Zuversicht......nicht aufgeben, Pläne für die Zeit danach ...

  • #336Nicole, 49 (Samstag, 21 Mai 2022 13:29) Hallo zusammen, nach nun zwei weiteren Wochen habe ich folgendes erlebt. Mein Orthopäde unterstützt leider den Eintrag beim Paul-Ehrlich-Institut nicht. Er ist der Meinung, dass es die FS Erkrankung auch ohne Impfung hätte geben können. Dennoch habe ich mich dazu, gemeinsam mit meinem Hausarzt, entschlossen diesen Schritt zu tun. Klar war es für mich ein großer Aufwand all die Fragen zu beantworten, aber ich hatte noch die Einträge aus der "Safevac-APP" & konnte so alle Beschwerden gut und terminlich nachvollziehbar dokumentiert wiedergeben. Zum weiteren Schmerzverlauf habe ich nun 3x 600mg Ibu, Reflexym 2-0-2, 2x Schlingentisch inkl. Ultraschall & KG/Massage für den Rücken. Auch ohne Dehnungsübungen 2x täglich und Eis-Packs geht der Tag auch nicht vorüber. Und ich meditiere, male, gehe viel die Woche spazieren und lege viele Ruhepausen ein. Es ist nichts mehr wie es war. Das Leben ist anders als zuvor und meine Familie unterstützt wo sie kann. Ich wünsche euch weiter viel Kraft, Durchhaltevermögen, Geduld, Humor & positive Gedanken, liebe Grüße Nicole

  • #337Susanne K. (Sonntag, 22 Mai 2022 18:36) Danke, dass du es beim Paul-Ehrlich-Institut gemeldet hast. Es ist und bleibt ein Tabuthema. Aber wer weiß, wofür es später gut ist; auch für dich. Mein Orthopäde hat mittlerweile zwei weitere Fälle. Pass auf dich auf, Ibu hat starke Nebenwirkungen. Vielleicht findest du für dich noch Alternativen. Mir hat Akupunktur geholfen. Schmerzmittel habe ich gar nicht vertragen. Gegen die Entzündung hat die HP Byronia gespritzt und später den Körper entgiftet. Nach 9 Monaten bewegt sich die Schulter Millimeter nach oben. Es gehen einige Übungen besser. Das feiere ich jeden Tag. Ist aber noch ein Weg...

  • #338Gundi (Dienstag, 24 Mai 2022 22:06) Ich möchte euch noch mal Mut machen, auch wenn ich zwischendurch echt gefrustet war,es wird wieder, ich würd sagen, ich bin jetzt bei 90%, ich kann meinen Bh wieder zumachen, den Arm prima nach oben strecken, die Aussenrotation braucht noch etwas Zeit, die geb ich mir, mache taeglich einige Übungen, die ersten Schmerzen traten im Jan 21 auf, die Diagnose wurde im Jhuni darauf gestellt,Krankengymnastik habe ich erst seit April diesen Jahres gemacht, da war der Physiotherapeut schon recht zufrieden, es gibt immer wieder Tage, wo ich noch etwas gefrustet bin, ich versuceh auch nihct merh herauszufinden, woran es liegt, dass die Schulter mal ewtas merh schmerzt, ich geniesse einfach, dass ich wieder viel merh bewegungsfreiheit habe, und dann vergisst man auch ganz schnell, was man dahinter sich hat. Alles Gute für euch.

  • #339Eva (Kristina) (Donnerstag, 26 Mai 2022 18:49) Da kann ich mich an Gundis Worte nur anschließen! Ich lese noch mit, auch wenn meine schlimme Phase vorbei ist und ich fühle mich so verbunden mit euch, weil es mir damals (als ich das Forum entdeckt habe) soo gut getan hat. Es braucht Geduld - aber es wird wieder. Bei mir geht es seit Okotber 2021 bergauf und ich kann alle Alltagsdinge wieder richtig gut alleine erledigen. Die letzten Monate gab es sehr oft Freude, weil ich plötzlich merke: "wie guut - das geht ja auch wieder!" Letzte Woche bin ich sogar das erste Mal wieder Fahhrad gefahren. Trotzdem merke ich, dass die Schultern (ich hatte es beidseitig) noch nicht wieder ganz aufgetaut sind, es knackst und rumort noch ordentlich und auch ich merke hier und da mal Schmerzen - jedoch kein Vergleich zum letzten Jahr!! Und vor allem kann ich solche Momente jetzt sehr viel besser aushalten, sie regen mich eigentlich immer nur zur Dankbarkeit an, da sie daran erinnern, wie gut es schon geworden ist! Es ist eben nicht mehr selbstverständlich nach dieser Phase und noch oft sage ich abends zu meinem Mann: "Ich bin soo dankbar, dass ich wieder liegen und schlafen kann und dass diese schrecklichen Schmerzen vorbei sind." Aktuell mache ich gerade nochmal Physio, nachdem ich einige Wochen pausiert hatte. Meine Physiotherapeutin versteht das Krankheitsbild sehr gut und eigentlich lockert sie immer nur durch Massage die Muskeln. Sie hält nicht so viel von Übungen weil sie sagt, wenn die Auftauphase begonnen hat, regelt das "der Alltag" (da ich ja wieder sehr viel mehr machen kann). Also lasst euch ermutigen, seid barmherzig mit euch in der schlimmen Phase, tut das was euch gut tut und habt Geduld, bis der Körper den Aktionsradius wieder freigibt. Übrigens: die schlimme Phase hat bei mir auch nach der 1. Astra-Impfung begonnen. Wenn ich zurück blicke erinnere ich aber, dass ich schon Monate vorher z.B. nicht mehr auf dem Arm einschlafen konnte. Daher kam es schon langsam und schleichend, wurde aber dann durch die Impfung irgendwie befeuert. Herzliche Grüße, Eva

  • #340Mila (Samstag, 28 Mai 2022 09:40) Danke, es tut gut, positive Berichte zu lesen, schön, dass es bei euch vorwärts geht! Im Moment habe ich mental ein Problem damit. Meine Einschränkung und der Muskelabbau machen mir zu schaffen. Schlafen kann ich meist schmerzfrei (nehme CBD-Ōl) ausser, ich habe mich übernommen. Frage mich auch, ob ich mir jeweils was kaputt mache, wenn ich mich reflexartig bewege und dann dieser unmögliche Schmerz da ist. Physio hilft mir, sanft, sie lockert die Muskulatur. Kortisonspritze steht noch im Raum. Habe von einem Facharzt gehört, dass es alles rundum aufweicht. Wenn der Schmerz unmöglich ist, dann ja, falls aushaltbar, dann eher nein. Ich kann nicht einschätzen, in welcher Phase ich bin, das finde ich auch recht schwierig. Quarkwickel tun mir gut, simpel, aber effektiv. Und dann nehme ich MSM zur Unterstützung. Alles Gute!

  • #341Susanne K. (Mittwoch, 01 Juni 2022 08:25) Kopf hoch, Mila. Wir haben alle die Phase, dass wir zweifeln welcher Weg der richtige ist und vor Schmerzen nicht weiter wissen. Halte durch. Es wird in jedem Fall besser; in kleinen Schritten. Vielleicht hilft dir DMSO mit Magnesium. Hierzu auch Dr. H. Fischer auf Youtube. Riecht nicht gut, aber ich habe das Gefühl, es zieht die Entzündung raus und das Magnesium entspannt die Muskeln. Gehe jetzt regelmäßig ins Solbad zum Schwimmen, um die Muskel etwas zu aktivieren. Die Wärme und das Salzwasser tun gut. Wobei Schwimmen etwas übertrieben ist...ich komme ja nicht in die Streckung. Aber ich habe im Wasser auch keine Schmerzen und dehne beide Schultern. In den ersten Monaten haben sich die Muskeln massiv abgebaut. Vorher war ich regelmäßig klettern und habe viel Sport gemacht. Versuche nach 9 Monaten die Muskeln langsam wieder aufzubauen. Es war zuvor wegen der Schmerzen nicht möglich. Langsam funktioniert meine Intuition wieder und ich schaue, was sich für mich gut anfühlt. Hör auf dein Bauchgefühl Mila!

  • #342Mila (Sonntag, 05 Juni 2022) Liebe Susanne, danke. Das DMSO schaue ich mir an, klingt interessant. Ich finde es auch stark, dass du an dieser Meldung mit der Impfnebenwirkung dran bleibst. Diese Erkrankung geht ins Geld. Und wenn jemand dafür verantwortlich ist, soll auch Geld fliessen. Auch toll die kleinen Fortschritte! Ich habe auf die Infiltration verzichtet, könnte aber jederzeit danach verlangen. Massiere oft mein Schulterblatt. Habe einen Schultermassagegürtel mit Infrarot, der endlich brav gebraucht wird, die Wirkung ist toll. Schwimmen oder so ähnlich … steht als nächstes an, mal schauen, wie ich mich da fortbewege. Alles langsamer angehen ist zur Zeit meine Devise. Und genau auf die Intuition hören. Bleiben wir bei uns.

  • #343Barbara (Sonntag, 05 Juni 2022 15:20) Kortisonspritze ist bei schlimmen Schmerzen Klasse - genau 2 Tage, dann lässt sie leider schon nach. Oral nimmt länger die Schmerzen, deshalb die bessere Wahl. Hab bei meiner FS links 3x Kortison oral und 1x Spritze bekommen. Die hatten nur zu kurzes Einnahmeschema 2x40mg 2x20mg 2x10mg Rest 5mg. LG Barbara

  • #344Nicole, 49 (Samstag, 11 Juni 2022 22:07) Hallo miteinander, ich melde mich nun auch mal wieder zurück. In den letzten Tagen habe ich eine Kryokammer besucht und eine Akupunktur gemacht. Beides mit einem guten Erfolg. In der Kälte bei minus 110 Grad für 3 min hatte ich keine Schmerzen. Auch im Anschluss daran war ich für 3 Tage komplett schmerzfrei. Ich konnte es nicht glauben, aber es half wirklich. Leider hat mich dann eine Erkältung erwischt, so dass ich keinen weiteren Gang ausprobieren konnte. Aber ich werde demnächst es nochmal angehen und euch berichten. Den Hinweis bekam ich von meinem Neurologen. Und am vorgestern war ich auf Empfehlung von einer Bekannten bei einer Akupunktur. Ich hatte keine großen Erwartungen an das erste Mal. Wurde jedoch überrascht. Schon mit der ersten Nadel unterhalb des Knies konnte ich den Arm, der bisher nur 20° beweglich war bis zu 90° anheben. Ebenso konnte ich Kraulbewegungen vorwärts wie rückwärts machen. Klar bishin zum gewissen Schmerzpunkt, den ihr bestimmt alle kennt. Nach den Nadeln im Rücken war die Beweglichkeit wirklich verbessert. Ich konnte endlich beide Hände auf Poebene fassen ohne Schmerzen zu haben und beide Arme im rechten Winkel nach vorne strecken. Zur Seite waren es immerhin gute 45°. Bis heute hält dieser Zustand an. Meine bisherigen Übungen mache ich weiter. Die Schmerzattaken sind weniger geworden. Letzteres bin ich sehr Dankbar, hoffe das bleibt, da ja bei einziges Schmerzmittel so richtig Linderung bringt. LG Nicole

  • #345Susanne K. (Montag, 13 Juni 2022 14:44) Das freut mich für dich, Nicole. Akupunktur ist auch das einzige, was mir gegen die Schmerzen hilft und die Beweglichkeit fördert. Voraussetzung, derjenige kann die Nadeln sehr gut setzen. Mittlerweile mache ich mehr Sport und lasse die Übungen weg, die nicht gehen. Dafür geht es mir psychisch besser. Es geht in kleinen Schritten.

  • #346Monika (Dienstag, 14 Juni 2022 19:10) Liebe Leidensgenossinnen, ich leide seit November an einer FS, war in letzter Zeit schon in der Tauphase. Seit einigen Tagen hab ich wieder Schmerzen und die Unbeweglichkeit nimmt wieder zu. Kann das eine Art Rückfall sein? Bin schön langsam etwas verzweifelt. LG aus Österreich!

  • #347Barbara (Mittwoch, 15 Juni 2022 12:09) Hallo Monika Seit November eine FS. Find ich bissle kurz. Ich war fast 9 Monate in Phase 1 und 6 Monate in Phase 2, komme jetzt nach über 1 Jahr (April) in Phase 3, welche auch noch paar Monate dauert. In der Literatur heisst es FS dauert 2 bis 4 Jahre. Das wäre der Hammer, wie hast du das hinbekommen? Hab noch von keiner gelesen das es so kurz war. Verfolge es mit Interesse weil nun die zweite Schulter seit Jahreswechsel anfängt und es im Moment so aussieht als ob es da länger dauert wie bei der ersten. Gruss Barbara

  • #348Monika (Donnerstag, 16 Juni 2022 14:07) Hallo Barbara, ich hab 2x Cortisonspritze bekommen, darauf waren die Schmerzen fast weg. Osteopathie mache ich seit Mitte April, seither ist’s mit der Beweglichkeit besser geworden. Deshalb dachte ich, es wäre schon Phase 3, da hab ich mich wohl getäuscht. (Mein Arzt hat von ca. 1,5 Jahren gesprochen...). Da werde ich mich noch gedulden müssen! Grüße Monika

  • #349Barbara (Donnerstag, 16 Juni 2022 16:22) Hi Monika Ich hab Kortison oral bekommen und Krankengymnastik Anfang Mai. Im August Kortisonspritze und 3 Tage später oral weil Spritze schon nachlies. Irgendwann Ende Oktober/ Anfang November nochmal Kortison oral. Erst im Januar im KK beim Schulterspezialist FS diagnostiziert. Vorher per MRT Schleimbeutelentzündung in Schulter und Nervenentzündung den ganzen Arm runter. Bei allen Kortison Einnahmen hat es sich paar Wochen angefühlt als wenn es besser wird, weniger Schmerzen daher bissle mehr Bewegungsfreiheit. Dann kam die Retoure. Kortison wirkt scheinbar lange nach bis es vom Körper komplett abgebaut ist, das täuscht dann wohl vermeintliche Besserung. Bei meiner linken Schulter könnte 1,5 Jahre hinkommen. Die rechte die jetzt anfängt zieht sich wohl länger. Seit Januar bemerkt, jetzt jeden Tag Schmerzen. Noch nicht durchgehend und kein einschiessender Schmerz. Noch wenig Einschränkungen. Bei dem Schneckentempo wird es wohl wesentlich länger gehen. Beim Arzt war ich noch nicht, schieb es so weit wie möglich raus. Die Orthopädin sowieso überfordert, im KK wird op angeboten. Bin auf mich allein gestellt. Gruss Barbara

  • #350Susanne K. (Sonntag, 19 Juni 2022 20:06) Liebe Barbara, alleine bist du nicht. Wir kennen alle die schlimmen Schmerzen und jede findet ihren eigenen Weg. Eine OP ist das allerletzte Mittel und du hast schon so lange durchgehalten. Die linke Schulter wird wieder auftauen. Mache alles, was dir gut tut. Bewegungen, Dehnen, Physio,Akupunktur, Cremen, ... Bleib dran. Blöd ist, dass es rechts auch anfängt. Ich kenne das. Zuerst linke Schulter, schleichend 4 Monate später rechte Schulter. Klar, habe ja auch alles auf rechts verlagert. Beide Schultern werden jetzt nach 10 Monaten beweglicher. Aber es dauert. Bei dem einen länger, bei dem anderen kürzer. Mir hilft meine HP mit Bachblüten für die Psyche. Gegen die Schmerzen Akupunktur. Mittlerweile funktionieren auch Übungen von Liebscher und Bracht. Die waren vor einigen Wochen nicht möglich. 1,5-2 Jahre hatte mir mein Orthopäde damals gesagt. Das gute wäre, es müsste nicht operiert werden und die Schmerzen werden weniger. Ich glaube fest daran, dass die Schultern sich wieder bewegen werden. Alle hier schreiben, dass man Geduld haben soll. Auch bei dir, Barbara, wird es wieder.

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