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Regulations-basierte Formate

Regulationsbasierte Formate richten sich an das autonome Nervensystem. Im Mittelpunkt steht nicht Gesprächsarbeit oder kognitive Veränderung, sondern die Frage, ob und wie Regulation aktuell zugänglich ist.

Regulationsbasierte Formate sind keine Therapie an sich, keine medizinische Diagnostik und kein Ersatz für Coaching oder Psychotherapie. Ich setze sie kontextbezogen und dosiert ein.

Wann sie in Betracht kommen

Regulationsbasierte Formate kommen in Betracht, wenn

  • anhaltende innere Anspannung oder Erschöpfung erlebt wird,

  • Regulation im Alltag schwer zugänglich ist,

  • oder wenn körpernahe Unterstützung gewünscht ist.

 

Grundsätzlich verfügt jeder Mensch über Regulationsfähigkeit. Wie gut sie verfügbar ist, hängt jedoch von Art, Dauer und Intensität der Belastung ab. Unter anhaltender oder hoher Stresseinwirkung kann Regulation eingeschränkt oder nur noch begrenzt zugänglich sein.

Ebenso wichtig: Es gibt Situationen, in denen Zurückhaltung, Vorbereitung oder ein anderer Zugang sinnvoller ist.

Regulationsbasierte Formate können eigenständig gebucht werden oder begleitend im Rahmen von Coaching oder psycho-/traumatherapeutischer Arbeit eingesetzt werden.

Einordnung und Passung

Vor Beginn klären wir, was aktuell passt und was nicht. Je nach Ausgangslage kann eine funktionelle Belastungs- und Regulationsanalyse sinnvoll sein, um die Regulationslage besser einzuordnen und den Verlauf betrachten zu können. Sie ist keine Voraussetzung.

Rest and Restore Protocol (RRP)

Das Rest and Restore Protocol (RRP) ist ein körpernahes, fein dosiertes Vorgehen zur Unterstützung von Sicherheit und Regulation des autonomen Nervensystems. Es arbeitet unter anderem mit speziell ausgewählter Musik und setzt sehr früh im Regulationsprozess an.

RRP kommt insbesondere dann in Betracht, wenn Regulation fragil ist, Aktivierung schnell kippt oder regulierende Ansätze als zu viel erlebt werden. Der Fokus liegt nicht auf Aktivierung oder Veränderung, sondern auf Stabilisierung und Orientierung im System.

Der Einsatz erfolgt nicht standardisiert, sondern kontextbezogen und individuell angepasst. Ob RRP sinnvoll ist, hängt unter anderem von der aktuellen Belastungs- und Regulationslage ab.

RRP kann eigenständig eingesetzt oder begleitend im Rahmen einer gemeinsamen Arbeit eingeordnet werden.


Weiterlesen: Rest and Restore Protocol (RRP)

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Safe and Sound Protocol (SSP)

Das Safe and Sound Protocol (SSP) ist ein auditiv-basiertes Format, das mit speziell gefilterter Musik arbeitet und auf Regulation sowie soziale Zugänglichkeit ausgerichtet ist. Ziel ist eine sanfte Modulation des autonomen Nervensystems.

SSP kann sinnvoll sein bei anhaltender innerer Anspannung, erhöhter Wachsamkeit oder Einschränkungen in sozialer Regulation. Der Fokus liegt auf einer körpernahen Unterstützung, nicht auf kognitiver Verarbeitung.

Der Einsatz erfolgt individuell angepasst und in passender Dosierung. Ob SSP sinnvoll ist, wird im jeweiligen Kontext geprüft und orientiert sich an der aktuellen Regulationslage.

SSP kann eigenständig genutzt oder begleitend im Rahmen einer gemeinsamen Arbeit eingesetzt werden.


Weiterlesen: Safe and Sound Protocol (SSP)

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Nurosym

Nurosym ist ein Gerät zur nicht-invasiven Stimulation des Vagusnervs. Es wird als körpernahes Regulationshilfsmittel eingesetzt und kann – je nach Ausgangslage – zur autonomen Regulation beitragen.

Der Einsatz erfolgt nicht standardisiert, sondern kontextbezogen und dosiert. Ob Nurosym sinnvoll ist, hängt unter anderem von der aktuellen Belastungs- und Regulationslage ab.

Bei Bedarf und entsprechender Verfügbarkeit kann das Gerät zeitlich begrenzt ausgeliehen werden. Dies ermöglicht,

  • die Wirkung im eigenen Alltag zu erproben

  • und eine fundierte Entscheidung über eine mögliche Anschaffung zu treffen.

Der Einsatz von Nurosym kann eigenständig erfolgen oder begleitend im Rahmen einer gemeinsamen Arbeit eingeordnet werden.

Nurosym
SSP
RRP
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